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20.03.2009

Neue Forschergruppen nehmen Arbeit auf

Wissenschaftler der im Aufbau befindlichen Forschungsinstitute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der beiden Fraunhofer-Forschergruppen für Mechatronik und Leichtbau haben in Augsburg ihre Arbeit aufgenommen. Sie bearbeiten und bereiten derzeit in Zusammenarbeit mit Unternehmen Projekte vor.

"Ich freue mich sehr, dass die Institute pünktlich und sanft in Augsburg gelandet sind", sagte OB Kurt Gribl im Koordinierungskreis Innovationsstandort Wirtschaftsraum Augsburg. Laut OB sollen die gemeinsamen Anstrengungen fortgesetzt werden, damit sich die Forschungsbereiche als Partner und Dienstleister für Unternehmen in Augsburg weiter zielgerichtet entwickeln können. So habe die Fraunhofer-Forschergruppe für Leichtbau bereits Projekte in Höhe von zwölf Millionen Euro zur Bearbeitung vorliegen.

Die Forschungseinrichtungen sind wesentliche Bausteine einer neuen Wissenschaftsstadt neben der Universität Augsburg. Durch die unmittelbare räumliche Nähe von Wirtschaft und Wissenschaft in den Bereichen Mechatronik und Automation sowie Faserverbundtechnologien sollen die Stärken und Potenziale des Wirtschaftsraums Augsburg optimal entwickelt werden. Begleitet wird dieser Prozess vom Koordinierungskreis. Dem Gremium gehören Vertreter von Industrie- und Handelskammer und Handwerkskammer an, ebenso Gewerkschaften und Hochschulen. Weitere Teilnehmer sind das bayerische Wirtschafts- und Wissenschaftsministerium, Cluster Mechatronik & Automation, Carbon composites e. V., Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Fraunhofergesellschaft, Regierung von Schwaben sowie die Landkreise Aichach-Friedberg und Augsburg.

Wichtig für den Koordinierungskreis ist der neue "Engineering Campus" neben der Uni - auch "Science Park" genannt. Baureferent Gerd Merkle erläuterte den Entwurf des Städteplaners Kees Christiaanse. Um von Anfang an die Erfordernisse der Unternehmen als Campus-Nutzer zu berücksichtigen, wurden parallel zu den planerischen Arbeiten auch Unternehmen einbezogen und befragt. Wirtschaftsreferent Andreas Bubmann beurteilt die Resonanz der Unternehmen auf den Campus als überwiegend positiv. Wichtig sei, die Erwartungen von Firmen konkret zu erfassen. (AZ)

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