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ZDF-Serie

15.01.2014

Neue Serie "Die Familiendetektivin" aus Augsburg startet mäßig

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Augsburg ist Schauplatz einer neuen Samstagabend-Serie im ZDF. Die Kritiker reagieren verhalten auf die "Die Familiendetektivin", die am vergangenen Wochenende das erste Mal lief.

Eine alleinerziehende Mutter aus Berlin zieht mit ihren beiden pubertierenden Kindern nach Augsburg, weil sie dort ein Haus geerbt hat. Doch schnell wird klar, dass sie damit auch eine Privatdetektei übernimmt. Neben dem turbulenten Familienalltag samt Mitbewohnerin Maria (Rita Russek) löst Julie Berg (Elena Uhlig) die Fälle verzweifelter Augsburger.

Augsburger Serie soll Krimi für die ganze Familie sein

Das ist in Kürze die Geschichte der neuen Serie "die Familiendetektivin" , die ab jetzt jeden Samstag um 19.25 Uhr im ZDF läuft. Eine "ganz eigene Serienwelt" will das ZDF da zusammen mit der Drehbuchautorin Rodica Doehnert ("Das Adlon") erschaffen haben.

Da paart sich Krimi mit Patchworkfamilie, Berliner Großstadtmenschen mit Augsburger Idyll und eine Althippe mit einem jungen Hobbyhandwerker. Und eine Liebesgeschichte darf natürlich auch nicht fehlen. So ist sofort abzusehen, dass sie sich eine Romanze zwischen Julie Berg und dem schnittigen Kommissar Conrad Haas anbahnt, dem sie bei ihren Ermittlungen oft eine Nasenlänge voraus ist.

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Kurz: Die "Familiendetektivin" will das sein, was der Titel verspricht. Krimi für die ganze Famile. So kommt die Serie auch ohne Morde und Leichen aus. Ganz im Gegenteil: Julie Berg bringt Familien wieder zusammen und krempelt das Leben ihrer Klienten um. Ob dieser Mischmasch beim Publikum ankommt, bleibt abzuwarten.

Die Quote ist bislang eher mäßig

Die Fernsehquote beim Auftakt war eher mäßig. 9,6 Prozent der 14- bis 59-Jährigen sahen am Samstag die erste Folge. Damit rangiert das Format nur auf Rang 17. Und auch die Fernsehkritiken sind eher verhalten.

Nach Meinung des Tagesspiegel vertrauen die Macher zu wenig auf die viel gelobten Dialoge. Stattdessen schmierten sie "die gewohnte musikalische Soße um die farbenfrohen Bilder aus Augsburg".

Die Fernsehzeitung rtv findet die Hauptfigur zu überladen: "An dieser Frau ist einfach alles ein bisschen zu viel: die Fragen zu neugierig, die Antworten zu emotional. Die Lippen zu rot, die Handtasche zu groß."

Elena Uhlig glänzt als chaotische Mutter

Pluspunkt der Serie ist jedoch Elena Uhlig, die Julie Berg gibt. Sie spielt die chaotische Mutter, die dennoch alles charmant unter einen Hut bekommt. Die 38-jährige Schauspielerin hat allerdings auch schon Erfahrung in diesem Fernsehgenre. Von 2002 bis 2010 spielte sie in der SAT.1-Serie „Mit Herz und Handschellen“ eine Polizistin.

So ist jedenfalls Uhlig zufrieden und sagte zum Tagesspiegel: „Diese Familiendetektivin ist wie eine Zecke und mischt sich ein. Ich bin ja gar nicht diskret. Dieses Küchenpsychologische der Serie liegt mir. Ich gebe auch zu allem meinen Senf dazu. Meine Julie will helfen und manchmal kehrt sie um, im Stil von Columbo und sagt ,Ich hätt da noch ’ne Frage‘".

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