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Augsburg

12.06.2019

Neue Sonderzüge im Augsburger Bahnpark

Ende Mai ist der Vertrag über die Anmietung der denkmalgeschützten Gleisanlage in Augsburg unterzeichnet worden. Bis zu 1000 Fahrgäste finden in den Sonderzügen der Centralbahn Platz.
Bild: Bahnpark Augsburg

Die Schweizerische Centralbahn eröffnet in Augsburg einen Betriebsstandort. Hier wird sie historische Reisezugwagen stationieren, die für viele verschiedene Ausflüge zum Einsatz kommen.

Künftig werden historische Reisezüge aus der Schweiz ab Augsburg eingesetzt. Das teilt der Augsburger Bahnpark mit. Die Schweizerische Centralbahn AG habe im Bahnpark einen neuen Betriebsstandort eröffnet. Das Eisenbahn-Verkehrs-Unternehmen mit Sitz in Basel werde in Augsburg historische Reisezugwagen für den Einsatz mit Sonderzügen in ganz Europa stationieren.

Ende Mai sei ein Vertrag über die Anmietung der denkmalgeschützten Gleisanlage mit der gemeinnützigen Bahnpark Augsburg GmbH unterzeichnet worden. Die Centralbahn verfüge über eine Flotte von sechs elektrischen Lokomotiven und mehr als 80 Reisezugwagen verschiedenster Bauarten. Dazu gehören neben Sitzwagen der ersten und zweiten Wagenklasse auch Party-, Speise- und Salonwagen. Ein eigener Ausstellungszug biete Möglichkeiten für Produktvorstellungen und Events verschiedenster Art, so der Bahnpark. Der sogenannte „Weinstraße Express“ sei als Ausflugszug mit rustikalem Ambiente bekannt. Die Wagen des „Classic Courier“ würden beispielsweise zu Schienenkreuzfahrten nach Masuren und ins ehemalige Ostpreußen eingesetzt. Für luxuriösere Gästefahrten eigne sich der „Gourmet Express“.

Bahnpark braucht dringend Einnahmen

Bis zu 1000 Fahrgäste finden in den Sonderzügen der Centralbahn Platz. Museumszüge, Firmenfahrten, Betriebs- und Schulausflüge gehören ebenso dazu wie Messe- und Sportsonderzüge, Jubiläums- oder Partyfahrten. Ende Mai kamen im Bahnpark die ersten historischen Reisezugwagen der schweizerischen Centralbahn AG an. Der Bahnpark Augsburg ist auf die Einnahmen aus der Anmietung dringend angewiesen. Mit der weitgehenden Schließung des Schaugeländes an der Firnhaberstraße im Zuge eines unvorhergesehenen Genehmigungsverfahrens für den Museumsbetrieb brachen wichtige Einnahmen weg. Aktuell finanziert sich der Bahnpark aus verschiedenen Töpfen: aus einer privaten Großspende, öffentlichen Fördergeldern, der Vermietung von Gleisen und über das Fahrtenprogramm mit Nostalgiezügen. Um weiter über die Runden zu kommen, wurden bei Stadt und Bezirk für dieses Jahr weitere 100000 Euro an Fördermitteln beantragt. Genehmigt ist die Förderung aber noch nicht.

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