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Augsburg

30.07.2015

Neue Wohnanlage ersetzt Brache

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Stadtrat Dieter Benkard, Oberbürgermeister Kurt Gribl, Mark Dominik Hoppe und Jürgen Winterholler (beide WBG) sowie Architekt Werner Eberle (von links) führten den symbolischen ersten Spatenstich für die neue Wohnanlage an der Donauwörther Straße aus.
Bild: Andrea Baumann

Projekt der städtischen Wohnungsbaugesellschaft in Oberhausen beim Bärenwirt kostet zehn Millionen Euro

Bis zum Abriss der Sporthalle des TSV 1871 hielten sich die Oberhauser auf dem Grundstück nahe des Verkehrsknotens Bärenwirt fit. Das ist mehr als 20 Jahre her. Jetzt neigt sich die Zeit, in dem hier eine Baulücke klaffte, dem Ende entgegen. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich leitete die städtische Wohnungsbaugesellschaft (WBG) den Neubau von 40 Wohnungen inklusive Tiefgarage ein.

Mit dem Projekt setzt die WBG den Bebauungsplan fort, der in den 1990er Jahren mit der Eigentumswohnanlage Kaltenhoferstraße seinen Anfang nahm. Geschäftsführer Mark Dominik Hoppe ist froh, mit den Zwei- bis Vier-Zimmer-Einheiten neuen „bezahlbaren Wohnraum“ anbieten zu können. Alle sind barrierefrei mit Balkonen oder Terrassen sowie Lärmschutzfenstern und Wohnraumbelüftung ausgestattet. Die Dächer werden begrünt. Das Ensemble besteht aus mehreren Teilen. Von der Donauwörther Straße aus wird ein Riegelgebäude mit insgesamt 18 Wohnungen zu sehen sein. Ins Erdgeschoss soll ein Wohnprojekt eines Wohlfahrtsverbandes einziehen. Damit der Neubau direkt an die beiden Bestandshäuser anschließen kann, wurde das kleine Gebäude mit der Gaststätte Bärenwirt-Grill abgerissen. Durch diesen Riegel könnten auch die benachbarten Wohnanlagen in der Kaltenhofer- und Zimmermannstraße mit einer Verminderung des Verkehrslärms rechnen, sagt Architekt Werner Eberle.

Alle 40 Wohnungen sollen2017 fertiggestellt sein

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Der Riegel ist aber erst als zweiter Bauabschnitt an der Reihe. Zunächst geht es im September mit den beiden Punkthäusern und der Tiefgarage los. Hier ist mit einer Fertigstellung im nächsten Jahr zu rechnen. Insgesamt soll das Zehn-Millionen-Projekt laut Hoppe im Sommer 2017 abgeschlossen sein.

Oberbürgermeister Kurt Gribl, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der WBG, erhofft sich von dem Vorhaben Impulse für das Umfeld. Vielleicht lasse sich der eine oder andere Investor oder Hausbesitzer davon anstecken, das täte Oberhausen gut, sagte der OB. Er betonte, dass die Stadt sehr stolz auf ihre Tochter sei.

Aktuell besitzt die WBG rund 10000 Wohnungen in Augsburg, davon mehr als 1700 in Oberhausen. Sie hat sich das Ziel gesetzt, in sechs Jahren 600 Wohnungen zu schaffen.

Die Wartelisten sind lang: Schließlich ist Augsburg innerhalb weniger Jahre um 10000 Neubürger gewachsen – und zahlreiche von ihnen sind auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen.

An die Zielgruppe Senioren richtet sich ein WBG-Vorhaben, das derzeit im Drei-Auen-Quartier an der Ecke Weidach-/Schönbachstraße im Bau ist. Hier entsteht ein Wohnhaus mit zweigeschossigem Parkdeck und 18 barrierefreien Zwei-Zimmer-Wohnungen zwischen 47 und 53 Quadratmetern. Kooperationspartner in der betreuten Wohnanlage ist die Arbeiterwohlfahrt, die vor Ort einen Betreuungs- und Servicestützpunkt anbieten wird.

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