Newsticker

Bayerns Ministerpräsident Söder will Corona-Regeln in Kommunen an Grenzwerte koppeln

19.06.2009

Objekte gesucht

Eine völlig andere Form von Ausstellung wird am Sonntag (21. Juni) im Jüdischen Kulturmuseum eröffnet: Sie trägt den Titel "Ein gewisses jüdisches Etwas". Und: Bis jetzt wissen weder Benigna Schönhagen, Leiterin des Museums, noch Katarina Holländer und Michael Guggenheimer, die Kuratoren der Ausstellung, was sie am Sonntagnachmittag in den Vitrinen zeigen. Die Ausstellung wird nämlich ausschließlich Exponate zeigen, die am Vormittag dem Museum von Menschen zur Verfügung gestellt werden. Die Bedingung: Es darf nur ein Objekt sein, und der Leihgeber gibt mit seinem Gegenstand auch eine Geschichte zum Objekt auf einer Din- A4-Seite ab, in der steht, was für ihn das gewisse jüdische Etwas am Gegenstand ausmacht.

Bei der Entgegennahme der Exponate am Sonntagvormittag wird auch ein Foto vom Leihgeber samt Exponat gemacht, gleichzeitig ein Leihvertrag abgeschlossen, erklärt Schönhagen. Außerdem wird die Geschichte auf dem Din-A4-Blatt entgegengenommen. Im Anschluss werden die Kuratoren und die Museumsleiterin die Ausstellung in nur drei Stunden gestalten. Um 16 Uhr wird sie eröffnet. Diese Idee verwirklichten Holländer und Guggenheimer bereits in Zürich und den jüdischen Museen in Frankfurt und München. (rim)

Ablauf Von 10 bis 13 Uhr können am Sonntag, 21. Juni, die Objekte mit dem "gewissen jüdischen Etwas" im Jüdischen Kulturmuseum (Halderstraße 6 - 8) abgegeben werden. Um 16 Uhr wird die Ausstellung eröffnet.

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren