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Augsburg

14.11.2019

ÖDP: OB-Kandidat Pettinger führt die Stadtratsliste an

Christian Pettinger ist Oberbürgermeisterkandidat der ÖDP.
Foto: Silvio Wyszengrad

Gewählt wird am 15. März: Die ÖDP schickt 55 Kandidaten in Augsburg ins Rennen. Die Partei überrascht mit zwei Quereinsteigern.  

Wer in Augsburg über die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) spricht, denkt in erster Linie an Christian Pettinger. Der 56-Jährige ist derzeit einziger Vertreter im Stadtrat. Pettinger ist das Gesicht der Augsburger ÖDP. Als Oberbürgermeisterkandidat für die Wahl am 15. März war er bereits nominiert worden. Am Mittwoch hat die ÖDP ihre Stadtratsliste aufgestellt. Es ist keine Überraschung, dass OB-Kandidat Pettinger die Liste anführt. Auf Spitzenplätzen stehen zwei Quereinsteiger. Deniz Adler (Platz zwei) kommt von der „Fridays-for-future-Bewegung“. Auf Platz drei rangiert Jens Wunderwald, der sich seit Jahren in verschiedenen Vereinen und Initiativen engagiert.

ÖDP-Stadtratsliste: 22 Frauen treten an  

55 Personen treten für die ÖDP an. 22 Kandidatinnen gehören dazu. Das Kontingent von 60 Listenplätzen wurde somit nicht ganz ausgeschöpft. Pettinger ist mit der Zusammenstellung des Teams sehr zufrieden: „Unsere Liste repräsentiert nicht nur einen breiten Querschnitt durch die Augsburger Bevölkerung, sondern bildet quasi unser Programm in Personen ab.“ Insbesondere freue er sich darüber, dass viele junge Mitstreiter die Nominierung erfolgreich absolvierten. Auch ohne Quotenzwang habe man eine Gleichverteilung der Geschlechter erreichen können.

Dass er als Nummer eins auf die Liste gewählt wurde, wertet Pettinger als Bestätigung für den Einsatz in der nun zu Ende gehenden Stadtratsperiode. Er stehe weiterhin für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt für alle Bewohner Augsburgs ein: „Wir müssen in Augsburg einen Paradigmenwechsel schaffen: das politische Handeln darf nicht mehr geprägt sein vom neoliberalen Dogma des immerwährenden Wirtschaftswachstumes und dem Reibach, den irgendwelche Investoren für sich verbuchen können.“ Vielmehr müsse das Gemeinwohl wieder den Mittelpunkt jeglicher Stadtpolitik bilden.

Deniz Adler ist seit einem halben Jahr Mitglied der ÖDP, er setzt sich vor allem als Delegierter der Ortsgruppe Augsburg von Fridays for Future für den Schutz des Klimas ein. „Für mich erfüllt die ÖDP alle Voraussetzungen einer echten Volkspartei. Sie verfolgt seit Jahrzehnten genau diejenigen politischen Ziele, die nun akut von den Fridays for Future auf den Straßen der Republik eingefordert werden.“

Jens Wunderwald deckt den Bereich Verkehr und Verkehrsplanung ab: „Umweltfreundlicher Verkehr macht Augsburg noch lebenswerter. Ein Fahrradstädtle reicht nicht, Augsburg muss eine wirkliche Fahrradstadt werden.“

Die frühere ÖDP-Stadträtin Julia Winkler folgt auf Platz vier: „Durch sachorientierte Arbeit und beharrlichen Einsatz kann man auch als kleine Partei große Dinge bewegen.“

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