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Augsburg

27.11.2019

Ordnungsreferent verteidigt neues "Blitzerfahrrad"

Lastenrad als Blitzer: Das Messgerät steht auf einem Stativ hinter dem Rad, die Technik steckt in einem grauen Kunststoffkasten.
Foto: Günter Oberhuber

Das neue "Blitzerfahrrad" in Augsburg hat für Aufsehen gesorgt. Im Allgemeinen Ausschuss hakte ein Stadtrat nun genauer nach.

Die Stadt Augsburg setzt mittlerweile zur Erfassung von Temposündern auch ein „Blitzerfahrrad“ ein: Dabei handelt es sich um ein Lastenfahrrad, das technisch aufgerüstet wurde.

Ein Teil der Technik ist in einem Kasten auf dem Lastenrad verpackt, das Messgerät selbst steht auf einem Stativ daneben. Das Thema kam am Mittwoch in der Sitzung des Allgemeinen Ausschusses zur Sprache. Stadtrat Peter Schwab (CSU) hakte nach. Ordnungsreferent Dirk Wurm (SPD) bezog Stellung: „Rechtlich ist das Ganze abgeklärt“. Es geht darum, das Rad an denjenigen Engstellen einzusetzen, wo für ein Auto kein Platz vorhanden sei. Wurm betonte ferner, dass die Stadt mit dem Blitzerfahrrad „sehr zurückhaltend“ umgehe. (möh)

Lesen Sie dazu auch: Die Stadt Augsburg nutzt jetzt auch ein Fahrrad als Blitzer

Neuer Lastenrad-Blitzer: Das ist keine Abzocke 

Die Diskussion ist geschlossen.

28.11.2019

Was ist das Problem? Vielleicht weil sich die wenigsten Autofahrer an Parkverbotsschilder, Parken an Kreuzungen, der zulässigen Höchstgeschwindigkeit usw halten. Frei nach dem Moto: Freie Fahrt für alle Bürger. Ich verstehe diese Diskussion überhaupt nicht.

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28.11.2019

Das Problem ist meiner Meinung nach, dass selten an den Gefahrenschwerpunkten kontrolliert wird, sondern wo es am Ertragreichsten ist.
Dazu kommt, das ein Blitzer den man nicht sieht auch keine Abschreckung darstellt.

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28.11.2019

Blitzen sollte tatsächlich nicht an den kommerziellen sondern an den notwendigen Stellen erfolgen. Aber warum sind diese stellen so ertragreich? Doch eigentlich nur weil an diesen stellen sich zu viele Personen nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten. Blitzer sollen zwar Abschrecken aber nur in der Form einer ständigen Androhung eines Strafzettels bei zu schnellem fahren. Er soll nicht dazu anhalten von 51 auf 30 km/h auf 10 Meter runterzubremsen.

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28.11.2019

Die Abschreckung sollte doch sein, dass man jederzeit überall kontrolliert werden kann?!
Und das Jammern über Abzocke kann ich nicht mehr hören. Und ja es gibt in den staatlichen Haushaltsplänen die entsprechnede Einnahmestellen aufweisen und die im Rahmen der Planung auch gewisse Einnahmen eingeplant werden.
Gleichzeitig gibt es auch Haushaltsstellen wo die entsprechende Ausgaben für Blitzen und den ganzen folgenden Verwaltunsgaufwand geplant werden. Die beiden heben sich in der Regel ungefähr auf. Je mehr geblitzt wird, desto mehr steigt auch dass Soll bei den Ausgaben.
Ob die Stadt / Kommune draufzahlt, hängt allein vom Fahrverhalten der Kontrollierten ab. Mehr Anordnen von "Blitzen" um das Einnahmesoll zu erreichen, bedeutet, dass bei den Ausgaben das Soll ebenfalls erhöht wird und ein eventuelles Defizit sich sogar noch erhöht.
Das Blitzen dient dazu die angeordnete Geschwindigkeit zu kontrollieren. Schon mal auf die Idee gekommen, dass aufgrund der angeordneten Geschwindigkeit dort keine Gefahrenstelle existiert oder dem Lärmschutz dient?
Ob das bei der ein oder anderen Stelle sinnvoll ist, kann man durchaus in Zweifel ziehen. Aber es entbindet nicht von der Geschwindigkeitsbegrenzung.
Gegen die "Abzocke" kann man sich einfach wehren, indem man nur so schnell fährt wir erlaubt sind.
Übrigens zeigen fast alle Pkws-Tachos zwischen 5 bis 10 % mehr an wie man tatsächlich fährt, da sie im Gegensatz zu Lkw-Tachos normal nicht geeicht sind.
Also zeigt der Tacho im Pkw fast 60 kmh an wenn der Blitzer ab 54 kmh (3 kmh Toleranz wird ja abgezogen) auslöst. Meistens werden die paar kmh höher eingestellt.

Das akute Abbremsen bei Sichtung von Blitzern ist leider weit verbreitet. Dadurch kommt es immer wieder zu Unfällen. Deshalb finde ich unsichtbarer Bliter (ohne Blitz) am sinnvollsten.

Die Sachen mit Parken ist auch so ein Thema. Nicht nur in Augsburg. Auch in kleineren Ortschaften werden Gehwege regelmäßig als Parkfläche angesehen oder die Straßen so zugeparkt, dass Müllabfuhr, Winterdienst oder auch Rettungskräfte nicht mehr oder nur noch schwer durchkommen.

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27.11.2019

Ich dachte, dass die WSA hier nachgehakt hatte?

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27.11.2019

Die WSA hat keine Sitze in den Ausschüssen, kann also zumindest im Rahmen der regulären Ausschussarbeit nicht nachgehakt haben.

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