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18.06.2009

Paula trifft am Lech Piraten aus aller Welt

Hochzoll Eine bunte Piratenmannschaft hat sich da am Lech versammelt, um die Natur zu entdecken. 14 Kinder im Alter von fünf bis zwölf, als Piraten geschminkt und verkleidet, freuen sich mit Paula Print auf die Abenteuerreise "Kuhsee-Piraten - Ahoi" der Umweltstation Augsburg und NANU unter Leitung der freien Mitarbeiterinnen Susanna Eberl und Olga Ustinin. NANU steht für Netzwerk Augsburg für Naturschutz und Umweltbildung. Bei der Aktion sollen die Kinder den Lebensraum von Tieren und Pflanzen erkunden und lernen, wie sie sich am besten verhalten, um ihn nicht zu zerstören.

Von Paula Print und Lena Bauer

Gesellschaft so vielschichtig wie die Natur

Aus der geplanten bikulturellen Veranstaltung ist eine multikulturelle Veranstaltung geworden. Nicht nur aus Russland und Deutschland kommen die kleinen Piraten, sondern auch aus Mexiko sind zwei dabei, einer kommt aus Italien und sogar aus Algerien haben sich zwei tapfere Piraten angeschlossen. Umwelt-Ethikerin Olga Ustinin kommt aus Russland und freut sich, dass so viele Nationen vertreten sind. "Kulturvielfalt entdeckt Artenvielfalt." So formuliert Biologin Eberl das Motto der Aktion. Sie findet, dass es für die Gesellschaft eine absolute Bereicherung ist, wenn ihre Mitglieder aus verschiedenen Ländern kommen. In der Natur ist es genauso - je verschiedener, desto interessanter.

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Mit Keschern bewaffnet macht sich die Gruppe auf, um dem Lech seine Schätze zu entlocken und vielleicht ein paar Tiere zu entdecken. Marcel und Aniss gelingt es, ein großes Blechteil herauszufischen. Mit ihren Lupen sehen sie sich genau die Algen an, die darauf wachsen. "Vielleicht ist das ja wertvoll?", fragt sich Aniss. Paula und Michelle haben einen kleinen Fisch gesichtet, doch der ist zu flink und lässt sich nicht fangen. Immerhin kann Michelle ein paar Wasserflöhe einfangen.

Kapitän Susanna Eberl erklärt den kleinen Piraten, dass die Natur die Heimat von ganz vielen verschiedenen Lebewesen ist: "Wir müssen den Tieren und Pflanzen ihre Lebensräume lassen und auf sie Rücksicht nehmen." Als Ente kann Paula ihr da nur zustimmen. Über den Fang von Kaulquappen freuen sich die kleinen Abenteurer besonders. Doch weil diese im Aquarium nicht überleben können, setzen sie die Tierchen lieber wieder zurück ins Wasser. "Da, ein Natternkopf", rufen die Kinder aufgeregt und auch Paula wird ein wenig nervös. "Ein Natternkopf ist eine blau blühende Pflanze", erklärt Susanna Eberl zur allseitigen Beruhigung.

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