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Kontrollen

04.12.2013

Polizei verwarnt ein Drittel der Radler

Mehr als 500 Radfahrer wurden in den vergangenen Wochen von der Polizei kontrolliert.
Bild: Annette Zoepf

Beamte waren in den vergangenen Wochen verstärkt unterwegs. Viele Radler wurden geschnappt.

Die Polizei hat gestern eine Bilanz ihrer Schwerpunktkontrollen bei Radlern in Augsburg in den vergangenen drei Wochen gezogen. Wie berichtet, waren Polizisten an drei Donnerstagen in den Morgenstunden verstärkt in der Herman-, der Bürgermeister-Ackermann- und der Lechhauser Straße unterwegs, um Radler zu kontrollieren.

Insgesamt wurden das Verhalten und die Gefährte von 545 Fahrradfahrern kontrolliert. Bei einem knappen Drittel der Radler gab es etwas zu bemängeln. Größtes Problem: die Beleuchtung. Insgesamt habe es 77 Verstöße gegeben, so die Polizei, davon die meisten am ersten Kontrolltag.

Da war jeder fünfte Radler mit einer defekten Leuchte unterwegs. Am letzten Tag war es nur noch jeder 20. „Die Ursache dürfte der erhöhte Kontrolldruck gewesen sein. Insofern hat die Aktion auf jeden Fall etwas gebracht“, so Polizeisprecher Marcus Kroeber. Inzwischen sind laut Straßenverkehrsordnung auch batteriebetriebene Leuchten erlaubt. Die Frage, ob nur Räder mit Dynamo verkehrssicher sind, hatte in den vergangenen Jahren immer wieder für Diskussionen gesorgt (wir berichteten).

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Das zweitgrößte Problem waren „Verstöße gegen das Rechtsfahrgebot“, also sogenannte „Geisterradler“. Bei Unfällen mit Radlern gilt dies als eine der Hauptunfallursachen. Hier gab es knapp 60 Verstöße.

Weitere Themen waren rote Ampeln, sonstige Ausrüstungsmängel und Ohrstöpsel mit lauter Musik, die Radler trugen.

An den ersten beiden Tagen, so die Polizei, sei lediglich mündlich verwarnt worden. Am letzten Kontrolltag gab es auch kostenpflichtige Verwarnungen. Künftig will die Polizei im Rahmen von unangekündigten Aktionstagen weiterhin präsent sein.

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