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Augsburg

28.06.2020

Polizei zieht betrunkene Scooter-Fahrer aus dem Verkehr

Die Polizei hat am Wochenende wieder mehrere Personen aus dem Verkehr gezogen, die betrunken auf dem E-Scooter unterwegs waren.
Bild: Christin Klose (Symbol)

Rollerfahrer halten die Ordnungshüter auf Trab: Ein junger Mann flüchtet, als die Polizei ihn aufhalten will - ein anderer muss mit Handschellen abgeführt werden.

Die Polizei hat am Wochenende wieder mehrere Personen aus dem Verkehr gezogen, die betrunken auf dem E-Scooter unterwegs waren. Am Sonntag gegen 2.30 Uhr fiel einer Polizeistreife ein E-Scooter-Fahrer in der Maximilianstraße auf, der beim Anblick abstieg und zu Fuß weglief. Einige Meter weiter wurde der 19-Jährige kontrolliert, wobei die Beamten deutlichen Alkoholgeruch bei ihm wahrnahmen. Nach kurzer Flucht wurde der junge Mann nach einem kurzfristigen Gerangel festgehalten. Dies wurde von umstehenden Personen teilweise auch mittels Handy gefilmt, wobei sich innerhalb kürzester Zeit auch einige Passanten mit dem 19-Jährigen solidarisierten. Zur Bereinigung der aufgeheizten Situation waren mehrere Polizeistreifen erforderlich, bevor der 19-Jährige, der einen Alkoholtest verweigerte, zur Dienststelle gefahren werden konnte, um dort die fällige Blutentnahme durchzuführen.

Etwas später gegen 3.50 Uhr war ein 27-Jähriger mit einem E-Scooter in der Ludwigstraße unterwegs und wurde kontrolliert. Ein Alkoholtest bei ihm ergab einen Wert von knapp 1,6 Promille, weswegen er zur Dienststelle mitgenommen werden sollte. Damit war er jedoch nicht einverstanden und wehrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen nach Kräften, weshalb ihm Handschellen angelegt wurden. Dabei fielen auch massive Beleidigungen in Richtung der Beamten.

Am Samstag, kurz nach 4 Uhr, war ein E-Scooter-Fahrer im Wolfsgäßchen unterwegs. Aufgrund seiner deutlichen Alkoholisierung mit über 1, 4 Promille verlor er die Kontrolle über sein Gefährt und stürzte zu Boden. Hierbei erlitt der 29-Jährige Platzwunden im Gesicht und schlug sich einen Zahn aus. Er wurde anschließend zur Behandlung mit dem Rettungsdienst in die Uniklinik gefahren. Auch er muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr infolge Alkohol verantworten. (möh)

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