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Stadtwerke-Fusion

13.02.2015

Pro und contra Fusion

Verdi lehnt Bürgerbegehren ab. Es gibt aber auch Unterstützung

Wenn es um die Belange von Arbeitnehmern geht, ist die Gewerkschaft Verdi hellhörig. Dies gilt auch in der Frage einer Fusion der Stadtwerke Augsburg und Erdgas Schwaben. „Für uns ist wichtig, dass die Beschäftigten keine Nachteile entstehen“, sagt Sigrid Giampa, Geschäftsführerin des Verdi-Bezirks Augsburg. Bezirksvorsitzender Michael Egger begrüßt die Zusicherung der Verantwortlichen, dass es bei einer Fusion keine betriebsbedingten Kündigungen geben soll.

Insofern unterstützt Verdi das Bürgerbegehren nicht, das sich gegen die Fusion wendet. Es müsse gewährleistet sein, dass die Bereiche Verkehr und Wasser außen vor gelassen werden. Die Botschaft der Politik ist klar: Eine Fusion der Bereiche Wasser und Verkehr hat der Stadtrat ausgeschlossen.

Unterdessen formieren sich auch die Unterstützer. Die Bürgeraktion Pfersee befürwortet einen Bürgerentscheid. „Die Fusion würde die Eigentümerstruktur der Energiesparte der Stadtwerke verkomplizieren. Wir sehen die Zweifel als berechtigt, dass die Bürger dann noch viel mitzureden haben“, so Vorsitzender Dietmar Egger. „Anders als der Oberbürgermeister trauen wir den Bürgern eine verantwortungsvolle Entscheidung zu.“ Weil die Grundsatzentscheidung über die Ratsperiode hinausreicht, müssten die Bürger mit einbezogen werden.

Nach den Grünen kommen nun auch Teilen der SPD Zweifel an einer möglichen Energiefusion auf. Der SPD-Ortsverein Ulrich veranstaltet am Donnerstag, 19. Februar, eine Diskussion unter dem Motto „Verkauft OB Gribl unser Tafelsilber“ um 19.30 Uhr im Brecht’s (Auf dem Rain 6). 

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