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02.07.2010

Projekt Piratenschiff lässt Chefs schwitzen

"So war das aber nicht ausgemacht", mäkelt Philipp. Grün und gelb angemalt sollte das Piratenschiff sein, nicht langweilig holzfarben. Die Projektgruppe fühlt sich fast wie im richtigen Leben: Der Kunde hat bestellt, das Team hat gebaut, was es verstanden hatte, aber halt nicht genau das, was der Kunde wollte. So hatten sich die internationalen Führungskräfte ihr dreitägiges Projektmanagementseminar beim Druckmaschinenhersteller manroland nicht vorgestellt.

Innerhalb eines Tages sollte das Team einen Kundenauftrag annehmen, verhandeln, umsetzen, einen Abstimmtermin wahrnehmen, produzieren, in Betrieb nehmen und die Kundenabnahme bekommen. Das war die Aufgabe.

Auftraggeber waren die Regenbogengruppe und die Sonnengruppe vom Kinderhort Sankt Max. Sie bestellten unter anderem ein Piratenschiff. Die Kleinen hatten detailreiche Bilder gemalt, wie sie sich das Ergebnis vorstellten, das bekam der Vertriebsbeauftragte bei seinem Kundentermin vor Ort im Hort mit für seine Mannschaft.

Rudolf Erndl, Leiter der Weiterbildung bei manroland: "Am Ende des Tages bekamen die Regenbogenkinder und die Sonnenkinder wirklich tolle Produkte. Und die Teammitglieder viel Stoff zum Nachdenken."

Der externe Coach Volker Köhninger ergänzt: "Uns geht es um ein lebendiges und nachhaltiges Lernen." (fau/AZ)

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