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Augsburg

06.05.2019

Projektentwickler kauft Flächen von Ledvance-Logistik

Die Räumlichkeiten der Ledvance-Logistik in der Steinernen Furt in Lechhausen wurden an die Beos AG verkauft.
Bild: Ulrich Wagner (Symbol)

Die Beos AG hat Flächen und Hallen in Lechhausen gekauft. Was das für das Areal und die Ledvance-Mitarbeiter bedeutet.

Ledvance ist in Augsburg ist bald Geschichte: Während das Lampenwerk an der Berliner Allee bereits geschlossen ist, wird in der Logistik in der Steinernen Furt noch bis September 2019 gearbeitet. Dann gehen auch hier im wahrsten Sinne des Wortes die Lichter aus. Die Flächen und das Gelände des Logistikers werden allerdings nahtlos weiterbetrieben.

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Die Beos AG hat die Hallen gekauft. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Auf dem rund 51.000 Quadratmeter großen Grundstück in Lechhausen befinden sich zwei unterteilbare Logistikhallen mit mehr als 33.000 Quadratmetern Miet- und weiteren 1200 Quadratmetern Bürofläche. Dazu bieten Teile des Grundstücks Möglichkeiten für einen Neubau, teilt Beos mit.

Das Ziel: Ein "lebendiger Gewerbestandort"

Weiter heißt es, es soll ein Standort mit zukunftsweisender Perspektive sowie zeitgemäße Nutzungskonzepte entwickelt werden. Es ist die Schaffung flexibler Strukturen vorgesehen, die den Einzug verschiedener Mieter ermöglichen soll. „Unser Ziel ist es, einen lebendigen Gewerbestandort zu schaffen“, so Daniel Wurstbauer, Projektmanager Corporate Solutions bei der Beos AG.

Projektentwickler kauft Flächen von Ledvance-Logistik

Die Beos AG tritt mit dem Kauf der Ledvance in Augsburg erstmals als Projektentwickler auf. „Als drittgrößte Stadt Bayerns bietet Augsburg sehr gute Rahmenbedingungen. Zum einen bildet die Wachstumsregion einen Verkehrs- und Dienstleistungsknotenpunkt zwischen München und Stuttgart. Aus der industriellen Prägung des Wirtschaftsstandorts ergibt sich zum anderen Potenzial für die Revitalisierung von Unternehmensimmobilien“, kommentiert Katja Rüdiger, Niederlassungsleiterin München der Bos AG, den Markteintritt.

Mitarbeiter von Ledvance werden nicht übernommen

Den Ledvance-Beschäftigten hilft der Kauf jedoch wenig. Weil Beos die Flächen lediglich weiter entwickelt und dann an Unternehmen vermietet, werden keine Mitarbeiter vom ehemaligen Osram-Werk übernommen.

Noch sind 70 Beschäftigte am Standort in der Steinernen Furt tätig. Für 58 von ihnen endet die Beschäftigung zum 30. September. Zwölf Mitarbeiter aus dem Qualitätsmanagement bleiben auch darüber hinaus beschäftigt und am Standort in Lechhausen, teilt ein Ledvance-Sprecher mit.

Beos AG: Das Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin zählt sich zu den führenden Vermögensverwaltern und Projektentwickler von Unternehmensimmobilien in Deutschland. Beos gründete sich 1997 und beschäftigt mehr als 180 Mitarbeiter und betreut als Projektentwickler rund 3,3 Millionen Quadratmeter Mietfläche in allen großen Städten Deutschlands.

Lesen Sie dazu auch: Diese Frau kämpft für Beschäftigte von Ledvance, Fujitsu und Co.

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