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Prozess in Augsburg
17.04.2021

Kinderbordelle in Augsburg? Rentner wegen Verleumdung verurteilt

Ein 68-Jähriger hatte im Internet Lügen unter anderem über den früheren Augsburger OB verbreitet.
Foto: Jakob Stadler (Symbolbild)

Plus Ein 68-Jähriger hatte im Internet Lügen über Kinderbordelle und den früheren Augsburger OB verbreitet. Hintergrund war der Streit einer Frau mit dem Jugendamt.

In Augsburg würden Kinder ihren Eltern weggenommen und zwangsweise in Kinderbordelle gesteckt – und das mit Wissen des (damaligen) Oberbürgermeisters Kurt Gribl und des städtischen Jugendamts: Weil er diese Lügen auf seinem Facebook-Kanal im Internet behauptet hat, wurde jetzt ein 68-jähriger Rentner aus Nordrhein-Westfalen vom Augsburger Amtsgericht wegen Verleumdung zu einer Geldstrafe von 2100 Euro verurteilt. Gegen eine 32-jährige Bekannte des Mannes und mitangeklagte Frau aus Augsburg, die seine Behauptungen auf ihrem eigenen Internet-Kanal weiterverbreitet hatte, wurde das Verfahren eingestellt.

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