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Prozess in Augsburg
07.12.2020

Mann tötet 15-Jährigen in Augsburger Asylheim: War es ein Ehrenmord?

In einem Asylbewerberheim in Göggingen wurde im April ein 15-Jähriger ermordet. Nun steht der Schwager des Getöteten vor dem Landgericht Augsburg.
Foto: Stefan Puchner

Plus Ein 30-jähriger Afghane hat im April in einer Asylunterkunft ein Blutbad angerichtet und seinen 15-Jährigen Schwager getötet. Die Anklage wirft ihm vor, er habe das aus Rache getan - weil sich seine Frau getrennt hatte.

Als Nabi S. den Gerichtssaal betritt und die Fotografen auf ihre Auslöser drücken, versteckt er rasch sein Gesicht hinter Unterlagen. Seit Montag steht der 30 Jahre alte Afghane vor dem Augsburger Landgericht. Der Vater eines kleinen Sohnes muss sich wegen Mordes an seinem 15 Jahre alten Schwager und wegen vierfachem Mordversuchs verantworten. Der Mann soll, laut Anklage der Staatsanwaltschaft, vorgehabt haben, nicht nur seine afghanische Ehefrau, sondern auch deren Familie zu töten. Grund war die Trennung der Frau, die in der Ehe offenbar ein jahrelanges Martyrium durchstehen musste. Am 4. April dieses Jahres richtete S. in der Asyleinrichtung Haus Noah in Göggingen mit einem Küchenmesser ein Blutbad an.

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Die Diskussion ist geschlossen.

07.12.2020

Wie meinen sie das mit dem „Ehrenmord“ ? Ich hoffe doch Ehrenmord bedeutet besondere Schwere der Schuld !

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07.12.2020

.
"Ehrenmord" wäre hierzulande doch wohl angemessener .......
.

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07.12.2020

"Einblick in einen Kulturkreis, in dem ein Frauenleben offenbar nicht viel Wert ist".
Da hört man so rein gar nichts von feministischer Seite.
So oder so werden wir uns noch über die Folgen von 2015 wundern, die der Politik komplett wurscht zu sein scheinen: Folgen für Gesellschaft, Wirtschaft und das ganze Land.

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07.12.2020

Da gebe ich Ihnen voll kommen recht.

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