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Prozess in Augsburg
04.11.2021

Millionenstreit: Warum eine soziale Stiftung den Roboterbauer Kuka verklagt

Die Organisation Hilfe in Not verklagt die Augsburger Firma auf eine Million Euro. Hintergrund ist eine Firmenübernahme aus dem Jahr 2016 - und eine Ankündigung von Kuka.
Foto: Ulrich Wagner (Archivbild)

Plus Die Organisation Hilfe in Not verklagt die Augsburger Firma auf eine Million Euro. Hintergrund ist eine Firmenübernahme aus dem Jahr 2016 - und eine Ankündigung von Kuka.

Die Stiftung Hilfe in Not aus dem unterfränkischen Obernburg will Menschen aus dem Landkreis Miltenberg unterstützen, die unverschuldet in Not geraten sind. Auf der Homepage der Hilfsorganisation lassen sich auch konkrete Beispiele dafür finden; 4000 Euro zahlte die Stiftung etwa an Familien, deren Wohnungen durch einen Brand zerstört wurden. Es steht dort auch, wer etwas an die Stiftung spendet. Mal gab ein Stöberladen 5000 Euro, mal ein Förderverein 38.000 Euro, der bisherige Rekordbetrag. 2016 allerdings winkte der Stiftung ein Geldsegen, der diese Summe bei Weitem übertroffen hätte: Der Augsburger Roboterbauer Kuka kündigte damals öffentlich an, eine Million Euro an Hilfe in Not spenden zu wollen. Noch heute lässt sich die entsprechende Pressemitteilung des Unternehmens auf dessen Internetseite finden. Kuka zahlte dann allerdings nicht. Und sieht sich jetzt einem Gerichtsverfahren ausgesetzt, das für die Firma eher unangenehm sein dürfte.

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Die Diskussion ist geschlossen.

04.11.2021

Für jeden Arbeitsplatz, der durch Roboter wegfällt, sollte eine Abgabe des Arbeitgebers als Beitrag zur Umschulung fällig werden.

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04.11.2021

Welcher Schwachsinn reden sie denn daher!
Mittlerweile ist doch so: jeder Roboter sichert zehn Arbeitsplätze

Überlegen sie doch mal: was der Roboter nicht macht, muss manuell gemacht werden!
Ohne Roboter würde das billigste Auto ca.150.000€ kosten; können sie sich dann ein Auto leisten, oder laufen sie noch?

Ich gebe Ihnen allerdings auch noch Recht:
der Roboter muss SINNVOLL eingesetzt werden bzw. sein. ER muss helfen und nicht Arbeitsplätze vernichten

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