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Augsburg

18.04.2019

Radler bekommen Komfortstreifen auf der Maxstraße

Bauarbeiten in der Maximilianstraße: Die Komfortstreifen für Radfahrer werden errichtet.
Bild: Silvio Wyszengrad

In der Maximilianstraße laufen derzeit Pflasterarbeiten. Davon profitieren werden Radler, die nicht mehr auf dem Kopfsteinpflaster durchgeschüttelt werden sollen.

Die Maximilianstraße ist wieder einmal zur Baustelle geworden. Parkplätze sind weggefallen. Arbeiter verlegen Pflastersteine auf Höhe des Steigenberger Drei Mohren. Profitieren werden davon einmal Radfahrer, die dann künftig nicht mehr auf einer „Hoppelpiste“ unterwegs sein müssen.

Die Arbeiten für die sogenannten Komfortstreifen für Radler aus geschnittenem Pflaster werden fortgesetzt. Die Arbeiten dauern bis zum Jahresende.

In Abschnitten fallen während der Arbeiten Parkplätze am Straßenrand weg. Ziel ist es, dass Radler auf dem Kopfsteinpflaster nicht mehr so durchgeschüttelt werden. Die Gebäude in der Maximilianstraße sind während der Bauarbeiten alle zugänglich, aus Seitenstraßen ist teils keine Zufahrt möglich.

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Maxstraße in Augsburg: Warum ein Radweg nicht geht

Wie die Stadt informiert, gibt es Gründe, warum es keinen eigenen Radweg an dieser Stelle geben darf. Da es sich bei der Maximilianstraße um einen verkehrsberuhigten Geschäftsbereich und Tempo 20-Zone handelt, sind laut Straßenverkehrsordnung keine eigenständigen Radwege zulässig. Funktional unterscheidet sich der Komfortstreifen nicht von der Fahrbahn. Im Teilbereich um den Herkulesbrunnen wurden die Radstreifen in dieser Ausführung bereits im Jahr 2016 hergestellt.

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3. Radlnacht: Tausende verwandeln Augsburg in Fahrradstadt
Bild: Silvio Wyszengrad

Die Maximilianstraße ist dann im Juli auch wieder Ausgangspunkt für die mittlerweile vierte Augsburger Radlnacht. Termin ist am Samstag, 13. Juli. Start und Ziel sind in der Maximilianstraße. Auf einem Rundkurs wird gefahren. Es wird mit mehreren tausend Teilnehmern gerechnet. Start ist um 21 Uhr. Die Radlnacht ist ein wichtiger Bestandteil im Projekt Fahrradstadt 2020. Die Veranstaltung wird von der Stadt mit 100.000 Euro im Jahr unterstützt.

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