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05.02.2014

Radler rasen quer über Kö

Leser haben Angst vor Zusammenstößen

Fast mit Radlern zusammengestoßen ist unser Leser Jörg Betz schon mehrfach am Königsplatz – und zwar wenn er aus der Tram aussteigen wollte. Sie seien von der Hermanstraße Richtung Bürgermeister-Fischer-Straße unterwegs und umgekehrt. „Immer wieder sehe ich Radler, die einfach quer über die Bahnsteige und die Gleise rasen, statt die Wege rund um den Kö zu nutzen. Das kann sehr gefährlich werden.“ Sorgen macht er sich vor allem, wenn es Frühjahr wird und mehr Radler unterwegs sind.

Betz findet, die neuen Wege seien nicht gut genug gekennzeichnet. Auch mehr Kontrollen könnten helfen, um die Radler auf die richtige Strecke zu bringen. „Statt Raucher zu verwarnen, wäre es besser, sich auf die Raser zu konzentrieren, die für sich und die vielen Fahrgäste eine Unfallgefahr werden können“, sagt er.

Sofort-Maßnahmen ergreifen will die Stadt nicht. „Nach den Planungen ist die Streckenführung für die Radler klar und deutlich gekennzeichnet, sowohl mit Linien als auch mit der Absenkung des Bordsteins“, sagt Gunther Höhnberg, stellvertretender Leiter des Tiefbauamtes. Der Weg führe nördlich durch den Park, als gemeinsamer Rad- und Fußweg. Die Stadt wolle zunächst abwarten, wie sich die Situation im Frühjahr entwickelt und dann überlegen, ob weitere Markierungen oder vermehrte Kontrollen nötig sind. „Wer die Streckenführungen aber bewusst ignorieren will, den stört das oft wenig. Ganz beseitigen lassen sich solche Probleme nicht.“

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