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Kommentar

29.09.2013

Radweg ist kein Faustpfand

Radfahrstreifen

Dass die Angebotsstreifen für Radler in Göggingen und Inningen jetzt doch kommen, ist eine gute Nachricht. Wenn Augsburg Fahrradstadt werden will, dann muss mehr passieren, als dass ein Ost-West-Radweg in der Innenstadt gebaut wird. Und wo, wie in Inningen, nicht genug Platz für einen richtigen Radweg ist, ist ein Angebotsstreifen immerhin eine Mindestlösung.

Dass sich der Beschluss über mehrere Monate hinzog, liegt daran, dass die Radweg-Thematik im Zuge einer Gesamt-Verkehrsdiskussion für den Augsburger Süden aufkam. Weil die B17 im morgendlichen Berufsverkehr stadteinwärts zeitweise verstopft ist, gibt es offenbar Ausweichverkehr. Momentan laufen dazu Verkehrszählungen. Dass Stadträte für ihre Stadtteile Entlastungen möchten, ist verständlich. Dass der Angebotsstreifen für Radler mögliche Verkehrsumlegungen blockieren könnte, ist aber nicht absehbar. Ihn als Faustpfand zur Durchsetzung von Stadtteilinteressen zu verwenden, wäre nicht redlich gewesen.

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