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Bürgersprechstunde

14.02.2019

Referent Wurm lobt Oberhauser für ihre Geduld

Seit vergangenen Juni gibt es den Süchtigentreff in der Nähe des Oberhauser Bahnhofs.
Bild: Michael Hochgemuth

Süchtigentreff hat sich etabliert, Ärger machen vermüllte Schandflecke andernorts

Ordnungsreferent Dirk Wurm sprach den Oberhauser Bürgern ein Kompliment aus: Sie hätten viel Geduld gezeigt und die Bemühungen der Stadt, die Situation am Helmut-Haller-Platz zu verbessern, gut begleitet. „Ich weiß nicht, ob wir das in anderen Stadtteilen so hingekriegt hätten“, sagte er bei der SPD-Bürgersprechstunde im Gasthaus Bob’s, nur ein paar Schritte von dem seit gut einem halben Jahr bestehenden Süchtigentreff „be-Treff“ entfernt. Grundlegenden Einspruch gegen die Einrichtung gab es nicht mehr (wir berichteten). Dafür wurden ein paar andere Probleme angesprochen.

Am Oberhauser Bahnhof und am Wertachufer gibt es den Wortmeldungen zufolge ein paar vermüllte Schandflecke. Auch da müsse die Stadt etwas tun, um den Platz und das Quartier aufzuwerten. Wie Wurm sagte, ist im Bereich der Bahngleise die Bahn, am Wertachufer das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth für die Reinigung zuständig. Die Stadt tue einiges und trete dort auch in Vorleistung, aber die Verhandlungen mit dem Unternehmen und der Behörde seien nicht einfach.

Stadtrat Dieter Benkard fügte hinzu, er sei auch hinter den Augsburger Ämtern her. Er bereite gerade einen Antrag für den Stadtrat vor, mit dem Tiefbau- und Grünamt aufgefordert werden sollen, schon mit Vorarbeiten zur Säuberung der Problemzonen zu beginnen. Benkard erläuterte, der städtische Haushalt werde voraussichtlich im Juni oder Juli von der Regierung von Schwaben genehmigt; trotzdem könne schon manches getan werden.

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Hannelore Köppl, Vorsitzende der Arge Oberhausen, sagte, auf dem Helmut-Haller-Platz werde es auch in diesem Jahr Feste und Kultur geben. Der Veranstalter des „Sommer am Kiez“, Stefan Meitinger, habe die Anwohner gut mit einbezogen. Sein Konzept werde jetzt aber etwas von Rockkonzerten hin zu Freilichtkino verändert, fügte Wurm hinzu.

Ein weiteres Anliegen der Bürger waren Verbesserungen für Radfahrer. Zwischen Wertachbrücke und Bärenwirt sei der Radweg an einer Stelle unterbrochen, und man müsse auf die Straße ausweichen. In der Zollernstraße verlaufe der Radweg im Zickzack um geparkte Autos herum. Am Hirblinger Hof verlaufe der Radweg auf dem Fußweg. Da wurde auf eine gefährliche Stelle an der Bushaltestelle hingewiesen, wo häufig Leute auf den Bus warteten und von passierenden Radlern beinahe umgefahren würden.

Laut Wurm geht es darum, „intelligente Lösungen“ zu finden, wie sich Autos, Radler, öffentlicher Personennahverkehr und Fußgänger den begrenzten Straßenraum teilen können.

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