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Augsburg

21.01.2017

Report zeigt: Immobilien so begehrt und teuer wie nie

Der Blick aus dem zehnten Stock auf Augsburg: Auch ein Baukran reckt sich in die Höhe, ein Zeichen, dass weiter kräftig gebaut wird.
Bild: Michael Hörmann

Ein neuer Report zeigt auf, wo die Augsburger am liebsten wohnen, wo es noch Häuser und Wohnungen gibt und wie es eigentlich weitergehen soll.

Wie sieht es auf dem Augsburger Immobilienmarkt aus? Wo wird was gebaut? Was muss für neue Immobilien gezahlt werden? Wie hoch sind Mieten für Wohnbedarf aber auch für Büroflächen? Wie ist hier die Entwicklung im Jahresvergleich? Wie steht es um die Rendite?

Antworten darauf verspricht der Immobilienmarkt-Report, den es in dieser Form nun erstmals gibt. Er soll Transparenz schaffen. Der Report gibt Auskünfte über regionale Immobilienprojekte und Potenziale im Immobiliensektor. Er beleuchtet wichtige Rahmenbedingungen, die Grundlage einer Investition sein können.

Auf 68 Seiten wird aufgelistet, warum es sich für ansiedlungswillige Privatpersonen und Firmen lohnt, sich im Wirtschaftsraum Augsburg niederzulassen. Der Report soll Investoren Appetit machen, ihr Geld im Augsburger Raum anzulegen.

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Welche Bedeutung das Papier für die Branche hat, zeigte das Interesse bei der Präsentation der Broschüre am Freitag. 100 Gäste, die direkt mit dem Immobiliensektor zu tun haben, erlebten die Vorstellung in den Räumen der Stadtsparkasse. Ein Team mit Experten aus der Immobilienbranche, von der Universität und Banken sowie der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH erarbeiteten die fachlichen Inhalte. Die Leitung hatte Michael Thiede vom Immobilienunternehmen Real Estate Solutions GmbH.

Thiede verweist auf die Chancen, die sich dem Wirtschaftsraum gerade jetzt bieten. Vor allem die weitere Entwicklung mit der Universitätsklinik werde der Region einen weiteren Schub verpassen. Der Augsburger Immobilienmarkt sei gegenwärtig durch eine hohe Dynamik und eine bemerkenswerte Stabilität gekennzeichnet. Stephan Deurer, Geschäftsführer des Unternehmens „asset bauen wohnen gmbh“ klang geradezu euphorisch: „Wir haben eine dramatisch positive Entwicklung.“ Dies verdanke die heimische Immobilienwirtschaft dem Agieren von Oberbürgermeister Kurt Gribl. Wörtlich sagte Deurer: „Die Politik hat Außergewöhnliches erreicht.“

Was Investoren freuen mag, ist für Mieter eher die negative Begleiterscheinung der aktuellen Entwicklung. Die Mieten dürften weiter steigen, heißt es aus der Immobilienbranche. Dies gelte im Übrigen auch für exklusive Büros in guter verkehrsgünstiger Lage.

Immobilienmarkt-Report: Einzelne Bereiche im Überblick

Wohnimmobilien

Neben den traditionell stark nachgefragten Standorten für Wohnimmobilien wie Göggingen, Hochzoll und Haunstetten sind die neuen Wohngebiete in der City sowie Sheridan- und Reese-Park sehr begehrt. Auch der Beethovenpark nahe des Hauptbahnhofs habe sich sehr gut vermieten lassen.

Perspektiven

Bereits jetzt werden Spitzenpreise für Neubauwohnungen in bevorzugten Lagen bei 5000 bis 5500 Euro/Quadratmeter erzielt, einzelne Projekte der extrem teuren Kategorie werden bald die 6000 Euro/Quadratmeter überschreiten. Größere Wohnungsbauprojekte werden im Jahr 2017 nicht realisiert, heißt es im Report, daher werden eher kleinteilige Wohnbauprojekte den Markt dominieren. Perspektivisch werden neue Immobilien in großer Zahl auf den inneren Ladehöfen am Bahnhof und auf dem ehemaligen Gelände der Hessing Parkstiftung in Göggingen entstehen.

Mieten

Die Mieten für Neubauwohnungen haben sich auf einem hohen Niveau eingependelt. In bester Innenstadtlage sind elf Euro/Quadratmeter ein Spitzenwert, durchschnittlich sind es 9,30 Euro/Quadratmeter. Bei Bestandswohnungen sind es acht Euro/Quadratmeter.

Büroimmobilien

Nachgefragt werden hochwertige und innovative Flächen. Die Nähe zur B17 spielt hier eine wesentliche Rolle, heißt es. Die Bautätigkeit bleibt stabil.

Perspektiven

In den Jahren 2017 und 2018 werden durch Neubauprojekte weitere 35000 Quadratmeter an Flächen hinzukommen. Laut Report, der sich auf Angaben der Immobilienunternehmen bezieht, sind davon bereits 50 Prozent vermietet. Der Sheridan-Park in Pfersee und der Innovationspark nahe der Universität sind Schwerpunkte der Neubautätigkeit.

Büromieten

Die Spitzenmieten liegen (Stand 2015) bei 13 Euro/Quadratmeter. Die Durchschnittsmiete wird mit acht Euro/Quadratmeter angegeben.

Einzelhandelsstandort

Neben den 1a-Lagen in der Innenstadt haben City-Galerie und Altstadt für eine positive Entwicklung gesorgt. Daher sei Augsburg ein „äußerst interessanter Ort für Investoren“, heißt es im Report. In Toplagen seien Renditen von knapp 4,8 Prozent im Jahr zu erzielen.

Immobilienmarktreport Herausgeber ist die Regio Augsburg Wirtschaft. Er kostet 40 Euro.

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21.01.2017

Eine noch Nachhaltigere Zukunft für/in der Region wäre,

Flughafen für Personen und Güterverkehr,

Augsburg-Schwabstadl

;-)

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