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Augsburg

28.01.2014

Rettungshubschrauber "Christoph 40" ist ab heute im Einsatz

Der Rettungshubschrauber ist auf dem Dach des Klinikums in rund 58 Metern Höhe stationiert.
Bild: Anne Wall

Die Testphase ist abgeschlossen. Die Crew wird jetzt im Notfall alarmiert. Bis zu zehn Einsätze wird „Christoph 40“ am Tag fliegen.

Dienstagmorgen, 7.50 Uhr: Der Rettungshubschrauber „Christoph 40“ auf dem Dach des Klinikums meldet sich einsatzbereit. Ab heute kann der Helikopter im Notfall von der Rettungsleitstelle alarmiert werden. Es ist der Schlusspunkt unter jahrelange Streitigkeiten um die Stationierung und eine wichtige Verbesserung der medizinische Akutversorgung der Region.

Bislang hatte Augsburg keinen eigenen Rettungshubschrauber. Auswärtige Maschinen konnten auf einem Platz neben dem Klinikum landen. Von dort wurden Patienten mit einem Rettungswagen in die Notaufnahme gebracht. Künftig geht es direkt mit dem Aufzug vom Klinikumsdach, wo der Hubschrauber startet und landet, im Aufzug auf die Station. Wertvolle Minuten, die das Leben eines Patienten retten können, wurden gewonnen.

Jahrelang war um die Stationierung des Hubschraubers gerungen worden. Auch Donauwörth hatte sich als Standort ins Spiel gebracht. Die endgültige Entscheidung für Augsburg fiel erst 2011. Im vergangenen November wurde die Luftrettungsstation schließlich eingeweiht. Danach musste die Anlage von Experten abgenommen werden. In der vergangenen Woche wurde das medizinische Personal eingewiesen und die Technik getestet. Ab heute ist der Probebetrieb zu Ende.

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"Christoph 40" ist rund um Augsburg im Einsatz

„Christoph 40“ wird in der Regel Einsätze in einem Radius von rund 60 Kilometern rund um Augsburg fliegen. In maximal 20 Minuten könnte er am Unglücksort sein.

Besetzt ist der Hubschrauber mit einer dreiköpfigen Besatzung. Neben dem Piloten fliegen ein Notarzt des Klinikums und ein Besatzungsmitglied des Roten Kreuzes, das sowohl technisch als auch medizinisch ausgebildet ist, mit. Insgesamt drei Piloten, fünf Rettungsassistenten und 18 Ärzte teilen sich die Schichten.

Wie oft der Hubschrauber fliegen wird, lässt sich schwer voraussagen. Laut Rudolf Vogler vom ADAC, der die Rettungsstation betreibt, wird es auch Tage ohne Einsatz geben, an anderen könnte der Heli bis zu zehn Mal starten und landen.

Die Patienten werden je nach Art ihrer Verletzung und Belegung der Krankenhäuser nach Augsburg oder in Spezialkliniken im Umkreis geflogen. Der Hubschrauber wird täglich von Sonnenaufgang, frühestens ab 7 Uhr, bis eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang fliegen. Weil heute die Sonne um 7.50 Uhr aufgehen wird, beginnt zu diesem Zeitpunkt die erste Schicht des „Christoph 40“.

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