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22.06.2009

Richtfest am Diako

Kommenden Donnerstag feiert das Diako das Richtfest für den Bau des Operationstraktes der Klinik. Das 13,5-Millionen-Euro-Projekt ist der erste Teil des völligen Umbaus des Diakonissenkrankenhauses für insgesamt 56 Millionen Euro bis zum Jahr 2015. Ende dieses Jahres soll das Gebäude mit vier Operationssälen nach dem neuesten technischen Standard bezugsfertig sein.

Ziel der Rundumerneuerung ist ein modernes Zentrum für Gesundheit, das den Grundgedanken der integrierten Versorgung verwirklicht. Das bedeutet: Ambulante und stationäre Versorgung sind eng verzahnt. Patienten suchen sich den Facharzt ihres Vertrauens selbst aus und werden von ihm vor der stationären Behandlung beraten, operiert und nach dem Klinikaufenthalt weiter betreut. Die Stadtklinik bietet in Zusammenarbeit mit ihren Belegärzten die Fachrichtungen Gynäkologie, Urologie, Kardiologie, Lungenheilkunde sowie eine Diabetesabteilung an. Darüber hinaus gehören allgemeine Chirurgie sowie plastisch-ästhetische Chirurgie dazu.

Die Klinik an der Frölichstraße hat 130 Betten und 280 Mitarbeiter. Rund um das im 19. Jahrhundert erbaute Diako, das im Krieg zerstört und danach wiederaufgebaut wurde, hat die Diakonissenanstalt schon in den vergangenen Jahren kräftig investiert. So entstanden ein Ärztehaus und eine Tiefgarage. Insgesamt beschäftigt die Diakonissenanstalt auf dem Areal am Hauptbahnhof 550 Menschen.

Fundgrube für Archäologen

Dort gruppieren sich um die Klinik ein Altenheim, Berufsfachschulen für Pflege, ein Kindergarten und ein Tagungszentrum mit Hotel. Unter der Erde finden sich zahlreiche Überreste aus römischer Zeit, weshalb bei Bauarbeiten stets die Archäologen mit von der Partie sind. Sie wurden auch diesmal fündig (wir berichteten), die Grabungsstelle gilt derzeit als eine der Wichtigsten in Süddeutschland. (AZ)

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