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Bayerns Ministerpräsident Söder will Corona-Regeln in Kommunen an Grenzwerte koppeln

08.10.2009

Ruf nach Gymnasium

"Unter diesen Bedingungen an den öffentlichen Gymnasien soll mein Kind nicht lernen. Ich schicke es in eine Privatschule", sagt Alexandra Graf. Bei einer öffentlichen Beratung des Forum Bildung der SPD und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) machte die Mutter ihrem Ärger Luft. "Die Gymnasien platzen aus allen Nähten", so der Tenor.

Die Stadträte Ulrike Bahr und Sieghard Schramm ( SPD), Martina Wild (Grüne) und Claudia Eberle ( CSU) informierten über die Situation in Gymnasien. "Der Trend ist eindeutig: Der Ansturm auf die Gymnasien wird weiter steigen", so Schramm. "Das zeigen die Statistiken der letzten Jahre." An manchen Gymnasien seien fast doppelt so viele Schüler wie ursprünglich einmal vorgesehen. Durch die neue Regelung, nach der jedes Kind ins Gymnasium übertreten kann, steige die Quote noch mal rapide. Ein Drittel der Schüler an Augsburger Gymnasien kommt aus den Landkreisen. Der Landkreis Aichach-Friedberg sei nun in der Verantwortung, endlich das versprochene Gymnasium zu beantragen und zu bauen.

"Dieses Hin und Her wird auf dem Rücken der Kinder ausgetragen", so die Meinung der Runde, die sich durch das geplante Gymnasium in Diedorf (Kreis Augsburg) bereits eine Entlastung erhofft. Für einen weiteren Bau östlich des Lechs sei Druck wichtig, so Bahr. (juni)

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