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"Fridays for Future"

12.04.2019

Rund 1000 Schüler protestieren in Augsburg für mehr Klimaschutz

Rund 1000 Schüler protestieren in der Augsburger Innenstadt gegen den Klimawandel.
Bild: Silvio Wyszengrad

Auch die vierte Demonstration von Fridays for Future findet großen Anklang in Augsburg. 1000 Schüler haben sich auf dem Rathausplatz zur Demo versammelt.

Rund 1000 Schüler haben sich nach Polizeiangaben am Freitagvormittag gegen 10 Uhr auf dem Rathausplatz versammelt und nach einer kurzen Kundgebung auf ihren Weg durch die Innenstadt gemacht. „Wir wollen alle ein lebenswertes Leben einer lebenswerten Zukunft“, schwört die 15-jährige Organisatorin Sarah Bauer die Demonstranten auf den Streik ein.

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Die Augsburger Schüler haben sich mit ihrem Protest zum vierten Mal der weltweiten Bewegung Fridays for Future (Freitage für die Zukunft) angeschlossen und setzen sich damit für einen besseren Klimaschutz ein. „Ich wiederhole noch einmal um was es uns geht, falls es die Augsburger noch nicht mitbekommen haben“, betont die Rednerin und listet die Forderungen auf, die die Schüler Anfang der Woche in Berlin vorgelegt haben.

Fridays for Future in Augsburg: Ziele der Bewegung

Darin verlangen sie eine Steuer auf das Treibhausgas CO2. Sie wollen den Ausstieg aus der Kohleverstromung bis zum Jahr 2030 und eine Verringerung der Emissionen bis auf „Netto-Null“ bis zum Jahr 2035. Ende diesen Jahres soll bereits ein Viertel aller Kohlekraftwerke vom Netz gehen, sowie die Subventionierung fossiler Energieträger beendet werden.

Schüler demonstrieren gegen den Klimawandel. Mehr lest ihr hier: azol.de/54042256 (Video: Silvio Wyszengrad)

Pubblicato da Augsburger Allgemeine - Augsburg su Venerdì 12 aprile 2019

Marvin, 14, kümmert sich gleich vor Ort für eine lebenswerte Umwelt. Er hat eine Tüte in der Hand und hebt immer wieder etwas vom Boden auf und steckt es dort hinein: Zettel, Plastik-Trinkbecher und anderen Müll, der offensichtlich achtlos weggeworfen wurde. „Das mache ich überall. Ich nehme immer eine Tüte und Handschuhe mit und hebe den Müll auf, der herumliegt“, sagt er. Er nimmt das erste Mal an einer Fridays for Future-Demo teil.

Schüler protestieren auf Demo in Augsburg für früheren Kohleausstieg

„Ich habe mich zuvor an den Demos gegen die EU-Urheberrechtsreform und Artikel 13 abgearbeitet“, sagt er und lacht. Nun will er öfters eine Schülerdemo besuchen. Dafür hat er sich auch einen Karton beschrieben und mit einem Band versehen. Seine Botschaft hängt nun um den Hals. „Kohle Ausstieg 2030“ steht darauf was. Falls ihm ein Politiker in die Quere komme könne er den Karton auch noch wenden, demonstriert er. Denn auf der Rückseite steht die Aufforderung: „Tut was!“.

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12.04.2019

>> Seine Botschaft hängt nun um den Hals. „Kohle Ausstieg 2030“ steht darauf was. Falls ihm ein Politiker in die Quere komme könne er den Karton auch noch wenden, demonstriert er. Denn auf der Rückseite steht die Aufforderung: „Tut was!“ <<

Frau Merkel kommt ihm mit einem Schild entgegen
vorne steht "tolles Engagement"
hinten steht "Kohle Ausstieg 2038"

Und wenn ich jetzt mit dem Schild 2040 (Jahr des eventuellen schwedischen Atomausstiegs) um die Ecke komme, schickt ihr dann eure Sturmreihe die Grenzen statt Kohle verbrennt?

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