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Fridays for Future

20.09.2019

Rund 6000 Menschen demonstrieren in Augsburg für das Klima

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10 Bilder
Augsburgs Rathausplatz ist voller Demonstranten.
Bild: Bernd Hohlen

Rund 6000 Menschen sind am Freitag in Augsburg dem Aufruf zum globalen Klimastreik gefolgt. Diesmal gingen nicht nur Schüler und Studenten auf die Straße.

Für "Fridays for Future" hat am heutigen Freitag der bisher größte Streik stattgefunden - auch in Augsburg. Die Demonstration begann um 11 Uhr auf dem Rathausplatz. Der Platz war brechend voll. Kurz vor 12 Uhr machte sich der Protestzug durch die Innenstadt auf. Wenig später zählte die Polizei nach Angaben des Einsatzleiters "mindestens 6000 Teilnehmer". Doppelt so viele, wie zunächst erwartet wurden. Polizeisprecher Michael Jakob lobte den friedlichen Ablauf der Demo. Es habe "keinerlei Störungen oder strafbare Handlungen" gegeben.

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Demonstranten unterschiedlichen Alters haben Plakate gebastelt. Eine ältere Dame hat ein Plakat in ihrem Rollator platziert. "Großeltern für die Zukunft aller Enkelkinder dieser Welt", steht darauf zu lesen. Es sind viele Trillerpfeifen zu hören.

Demonstration in Augsburg: Solidarität mit der Jugend zeigen

Es sind nicht nur Schüler und Studenten, die heute bei "Fridays for Future" auf die Straße gehen. Klaus Schlosser aus Aindling etwa, sollte in dem Moment eigentlich in seinem Planungsbüro sitzen und arbeiten. Aber ihm sei es wichtig, zu zeigen, dass sich auch Menschen in seinem Alter für den Klimaschutz interessieren, sagt er. Er hat außerdem eine klare Forderung an die Politiker: "Sie sollten sich intensiver mit dem Thema beschäftigen und weniger Rücksicht auf die Lobbyisten nehmen."

Die Grünen-Landtagsfraktion, die sich derzeit auf Herbstklausur in Adelsried befindet, hat ihre Tagung für die Demonstration unterbrochen und ist geschlossen auf dem Augsburger Rathausplatz erschienen. Auch die Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Katrin Göring-Eckardt, hat sich unter die Bürgerinnen und Bürger gemischt. Die Grünen-Politikerin zeigt sich begeistert von der Mischung, dass so viele junge Menschen, Eltern und auch Großeltern gekommen sind. Göring-Eckart hofft, davon, dass jetzt allen klar werde, dass es nicht reiche, was die Politik in Berlin gerade macht. "Ich hoffe, dass der Druck steigt und endlich Konsequenzen gezogen werden."

In Augsburg beteiligten sich am Freitag Tausende an den weltweiten Demonstrationen für mehr Klimaschutz. Wir haben uns umgehört: Warum streiken Sie mit?
Video: Daniela de Haen

 

Fridays for Future: Schüler aus Augsburg nimmt Verweis in Kauf

Dass Bayerns Kultusminister Michael Piazolo unlängst mehr Druck auf Klima-Aktivisten gemacht hat, lässt den 16 Jahre alten Schüler Leon kalt. Der Minister (Freie Wähler) hatte die Schüler im Land gewarnt, sich weiter während der Schulzeit an den "Fridays for Future"-Protesten zu beteiligen. In einem Interview gegenüber Antenne Bayern forderte er die Schulleiter auf, angemessen zu reagieren. Maßnahmen wie Nachsitzen, Verweise und Bußgelder seien im Schulgesetz ausdrücklich vorgesehen.

Schüler Leon hat tatsächlich auch schon einen Verweis wegen seiner Teilnahme an einer Freitags-Kundgebung kassiert, wie er erzählt. "Aber das ist mir egal." Der Kultusminister könne gerne allen Leuten Verweise geben. "Dadurch wird sich sicherlich nichts ändern", so der Teenager. Er ist davon überzeugt, dass sich in der Klimapolitik dringend etwas ändern muss.

Wegen des Demozugs gab es zeitweise ein Verkehrschaos

Der Demonstrationszug führte vom Rathausplatz in Richtung Norden und in einer großen Schleife über den Königsplatz wieder zurück zum Rathausplatz. Verkehrsblockaden durch Teilnehmer gab es keine. Dennoch herrschten im Innenstadt-Verkehr zeitweise chaotische Verhältnisse. Auf mehreren Verkehrsachsen, etwa über Klinkerberg und Schaezlerstraße, standen die Autos. Das lag daran, dass immer wieder Straßen für den Demonstrationszug vorübergehend abgesperrt werden mussten. Durch die unerwartet große Teilnehmerzahl waren die Auswirkungen gravierender als im Vorfeld erwartet. Auch Straßenbahnen konnten teils nicht fahren. Es gab längere Verspätungen und Ausfälle.

Augsburger wurden aufgerufen, für Klima zu demonstrieren

Die Organisatoren hatten die gesamte Bevölkerung aufgerufen, auf die Straße zu gehen. Ein Bündnis von Organisationen und Verbänden unterstützt die Bewegung. Unter anderem riefen Grüne, Linke, V-Partei und Bund Naturschutz zur Teilnahme an der Demo auf. Auch kirchliche Jugendverbände zeigten bei der Demo Flagge. Dass man nun nach den Ferien wieder mit öffentlichen Aktionen starte, habe nichts mit Spaß am Schulschwänzen zu tun, betonen die Augsburger Aktivisten. Für die Organisatoren gebe es kaum noch Freizeit. Man wäre froh, wenn die Streiks und Demos nicht mehr nötig wären.

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"Fridays for Future": Bilder vom Klimastreik in Augsburg
Bild: Bernd Hohlen/Leonie Küthmann

Hier lesen Sie, was Sie zum Klimastreik in Augsburg wissen müssen.

Auch in der aktuellen Folge unsere Podcasts "Augsburg, meine Stadt" geht es um das Thema Klimaschutz. Die Augsburger Schülerinnen Aylin Yildiz und Emma Schwaiger erzählen unter anderem, wie sie ihren Alltag zugunsten des Klimas umgekrempelt haben.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

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06.10.2019

Ist ein Zitat des IPCC genehm?

Wie alle selbsternannten „Klimapäpste“ hat auch Herr Lativ leider keine Ahnung von Erd- und Klimageschichte (Der Artikel ist mir bekannt). Ansonsten wüsste er, daß wir gerade in einer Eiszeit leben. Eine „Erhitzung“ findet nicht statt, ganz im Gegenteil es wurde eine Plateautemperatur von knapp 15°C erreicht. Die Klimaverschlechterung mit Vereisungen setzte etwa vor 48 Millionen Jahren ein. Neue Untersuchungen am Lomonossov-Rücken in der Arktis zeigen das. Seit mindestens etwa 2,5 Millionen Jahren hat die Erde 2 Eiskappen (Eiszeitalter: Quartär). Der Resteisschild auf Grönland ist etwa 650.000 Jahre alt, also war der Eisschild mindestens einmal schon komplett abgeschmolzen und hat sich wieder aufgebaut. Herr Lativ redet von Dingen, die er gar nicht versteht oder verstehen will.
Sie zitieren immer wieder die „Klimafakten“, es ist schon bezeichnend, wenn man extra betonen muß, daß es „Fakten“ sind, analog, daß man ein Papier nur dann als wertvoll ansieht, wenn es „Wertpapier“ heißt. Mir sind diese Seiten und Ihr Inhalt wohlbekannt. Ganz im Gegenteil zu den Klimahysterikern und Panikmachern lese ich mir alle Studien durch. Erst dann ziehe ich meine Schlüsse.
Es ist mir bewusst, daß diese Gruppe nicht mit kritischen Studien oder Arbeiten zu überzeugen sind, ja nur einmal darüber nachzudenken ist da schon zuviel verlangt.

Deshalb zitiere ich an dieser Stelle einmal das IPCC.

So schreibt das IPCC im Third Assessment Report (TAR 2001, S. 774) “In climate research and modeling, we should recognize that we are dealing with a coupled non-linear chaotic system, and therefore that the long-term prediction of future climate states is not possible.”

Das Klima ist ein gekoppeltes nicht-lineares chaotisches System, eine Langzeitprognose ist nicht möglich.

Das zeigen auch die Klimamodelle, denn seit 20 Jahren stimmt kein einziges Modell. So oft man „nacharbeitet“ oder „anpasst“, es stimmt vorn und hinten nicht. Weder konnte auch nur die unmittelbare Zukunft berechnet, noch die sehr genau bekannte Vergangenheit rekonstruiert werden. Man müsste halt mal die eigenen Erkenntnisse auch "zur Kenntnis" nehmen.
Zudem macht man das Nachzuweisende zur Voraussetzung. Wenn man beweisen will, daß z.B. CO2 einen Temperaturanstieg verursachen soll, darf man nicht in den Differentialgleichungen der Modelle einen mathematischen Zusammenhang von mehr CO2 ergibt mehr Temperatur einfügen. Selbstverständlich steigt dann die Temperatur bei einer Erhöhung der CO2-Eingabe. Damit beweist man gar nichts, außer seine eigene Unfähigkeit wissenschaftlich zu arbeiten.

Wenn Sie mir nicht zuhören, dann ggf. den eigenen Forschern. Wobei das IPCC eben kein frei forschendes Institut ist, ebenso wie das PIK (Verein!), sondern eine politische Plattform, die sich mit dem Dogma ziert: es sind Beweise zu suchen, um den menschengemachten Klimawandel auf Basis von Treibhausgasen insb. CO2 zu belegen. Leider ist die ursprünglich eigentlich freie ergebnisoffene Forschung zu einer Form von ideologisierter Wissenschaft verkommen. Freiheit und Aufklärung: Fehlanzeige. Die Ideologie bestimmt den Forschungsinhalt und auch das Ergebnis. Das erinnert an finstere Zeiten.
Michael Audibert, dipl.geol.univ, Blindheim

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06.10.2019

Ich bin nun wahrlich kein Klimaexperte. Jedoch habe ich vor vielen Jahren das 1987 erschienene Buch „Der Treibhauseffekt: der Mensch ändert das Klima“ von Prof. Christian-Dietrich Schönwiese (1940) gelesen. Herr Schönwiese war Professor an der Goethe Universität in Frankfurt und hat dort die Arbeitsgruppe Klimaforschung geleitet.

Das Buch ist jetzt 32 Jahre alt und immer noch lesenswert. Und leider treten die dort prognostizierten Entwicklungen ein.
Auch der vielfach ausgezeichnete Hamburger Mojib Latif (1954) gilt sowohl als renommierter Klimawissenschaftler wie auch als engagierter Bürger, der die wissenschaftlichen Erkenntnisse versucht den Bürgern zu vermitteln.

Auf den Post von M. Audibert, der viele unbelegte Behauptungen enthält und mir unqualifiziert erscheint, will ich nicht weiter eingehen. Wer sich über Klimageschichte informieren will, findet Interessantes auch bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Klimageschichte

Raimund Kamm

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29.09.2019

An Alois R.

>> ... Es gibt in den deutschen Medien überhaupt keine Diskussionen bezüglich des menschengemachten Klimawandels. Alle tun so, als gäbe es da gar nichts zu diskutieren. Eine lebendige Demokratie lebt aber von der Diskussion, von den unterschiedlichen Meinungen. Das findet per se nicht mehr statt! <<

Fangen Sie doch an und belegen oder widerrufen Sie Ihre Falschaussage?
https://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Klimaexperte-Latif-Die-Hitzewellen-sind-nicht-mehr-normal-id54971236.html?comment=44430821#id_comment_44430821

In unseren Medien erscheinen täglich zig Beiträge zur Erderwärmung bzw. Klimawandel. Allerdings muss man unterscheiden, welche Beiträge wissenschaftlich fundiert sind und welche ohne Belege nur eine Meinung oder Ideologie vertreten.

Gestern habe ich im Landkreis Augsburg an einer Waldführung teilgenommen. Der Förster sagte und zeigte: Unser Wald ist fundamental bedroht. Infolge der Erderwärmung werden unsere Fichten durch Trockenheit und Borkenkäfer in den kommenden Jahrzehnten hier vernichtet werden. Auch zeigte er, dass in vielen Wäldern der Wildbestand gerade von Rehen noch zu hoch ist, so dass außerhalb eingezäunter Areale die jungen Tannen, Buchen, Eichen, Fichten, Ahorne, Linden usw. weggefressen werden und es keine Naturverjüngung gibt.

Raimund Kamm

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28.09.2019

Diffamierung ist keine Wissenschaft:

Leider wird in den Massenmedien die kontroverse Diskussion ausgeblendet. Deshalb gibt es auch keine kritischen Diskurse. Der sog "menschengemachte Klimawandel" wird per se akzeptiert und propagiert, Zweifel wird nicht erlaubt und geduldet. Leider kann man mit fachlichen Argumenten nicht mehr Punkten, man erreicht den Verstand der menschen nicht mehr. Es gibt inzwischen genügend Hinweise auf andere z.B. kosmische Wirkungen und Ursachen gibt. Dazu gehören Forscher wie Svensmark et al. (2001, 2003) oder aktuell die Offenlegung der versagenden und damit widerlegten Klimamodelle von Patrick, Frank von der Stanford-University. Eine Liste von 1000en Arbeiten jeder "Seite" zeigt doch nur, welcher Diskurs überhaupt erst notwendig sein würde. Eine Liste hier hinzuzufügen würde den Rahmen sprengen. Die Oregon-Erklärung mit 30.000 unterzeichnenden Wissenschaftlern aller Disziplinen oder erst kürzlich eine Deklaration von 90 italienischen Forschern ist nur allzu bezeichnend. Die entsprechenden Aussagen von mir sind mit Sudien unterlegt und diese Studien sind durch Reviews abgesichert. Das ist Wissenschaft, erst die Analyse und kontroverse Diskussion, dann zu einem Ergebnis referieren und sich dazu bekennen. Die Klimatologie als Disziplin der Geologie arbeitet mit unbestechlicher Wissenschaft, Naturgesetzen und den Ergebnissen der Forschung und ist ist nicht Kaffeesatzleserei, wie z.B. die Klimamodelle der Klimawissenschaftler (IPCC). Alle diese Vorhersagen haben versagt seit 2000 wie auch für die Vergangenheit. Als diplomierter Geologe stehen mir solche Aussagen nicht nur zu, sondern sie sind angesichts der Hysterie auch notwendig. Wer meine Qualifikation und die fundierten Aussagen auf Basis echter Forschung anzweifefelt, der möge dies auf dem Rechtsweg tun, denn der Missbrauch akademischer Titel ist eine Straftat (§132a StGB).
Michael Audibert, dipl.geol.univ.

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28.09.2019

Warufm sollte man nun ausgerechnet Ihnen glauben Herr Audibert? Ihre Oregon-Erklärung gilt als eine politische Desinformationskampagne, die das Ziel hatte, die Öffentlichkeit hinsichtlich der Erkenntnisse der Klimaforschung und des wissenschaftlichen Konsenses bezüglich der globalen Erwärmung zu verwirren. Herr Svensmark ist ebenfalls widerlegt https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-kosmische-strahlung-verursacht-den-klimawandel.

Sie hatten doch bislang Ihren akademischen Titel gar nicht angeführt, so konnte ihn auch niemand anzweifeln.

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28.09.2019

Warum geben Sie eigentlich nicht einfach einmal seriöse Quellen für Ihre ständig wiederholten Behauptungen über angebliche Kontroversen an? Was sollen ein Hinweis auf einen Svensmark aus dem Jahr 2003 oder eine angebliche "Deklaration von 90 italienischen Forschern"? Das eine ist aus wissenschaftlicher Sicht eine kleine Ewigkeit her und das andere ist weniger als Nichts, nur Geschwätz.
Ihre Beiträge sind Wortgeklingel ohne jede Substanz. Da hilft auch Ihr "Geologe" nicht weiter. Im Gegenteil, das wirkt eher lächerlich. Was weiß ein Geologe von Klimaforschung? Diplome haben andere auch.

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29.09.2019

Man kann den Ansichten von H. Audibert zustimmen oder auch nicht. Aber in einem hat er recht: Es gibt in den deutschen Medien überhaupt keine Diskussionen bezüglich des menschengemachten Klimawandels. Alle tun so, als gäbe es da gar nichts zu diskutieren. Eine lebendige Demokratie lebt aber von der Diskussion, von den unterschiedlichen Meinungen. Das findet per se nicht mehr statt!

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23.09.2019

@ Von Michael Audibert 22.09.2019
Und wann kommt die Steuer aufs Ausatmen?
@ Von Michael Audibert 21.09.2019 @k.brenner und Raimund Kamm

Wer seine Meinungsäußerung mit „Geologe“ unterzeichnet, muss sich fragen lassen, ob er ein Studium der Geologie erfolgreich mit dem Universitätsdiplom abgeschlossen hat, oder ob er nur eine nicht geschützte Berufsbezeichnung gebraucht, um Eindruck zu schinden.
Übrigens: ich bin seit über zwei Jahrzehnten parteifrei und habe dies gegenüber H. Audibert auch klar gestellt. Doch nicht einmal dies, hat er wissen wollen.
Die Aussagen zum Klimawandel von H. Audibert sind hanebüchen falsch. Wer wissenschaftlich argumentieren will, muss anerkannte Wissenschaft zitieren. Wer gegen die Wissenschaft sich stellt, muss besonders gut seine Ansichten darlegen. Unbewiesene oder unbelegte Behauptungen – wie hier reihenweise von H. Audibert aufgestellt – sind wertlos. Sie reihen sich ein in die tausenden Äußerungen von Personen, die behaupten ein Perpetuum Mobile erfunden zu haben, oder die behaupten die Erde sei eine Scheibe, oder Zigaretten seien ungefährlich …

Seit Hr. Trump ist es ja in manchen Kreisen üblich geworden, Naturgesetze zu bestreiten. Damit werden die Fortschritte der Aufklärung in Frage gestellt und man versucht, die Menschen wieder in die Dunkelheit des Mittelalters zu stoßen.

Wer sich ernsthaft mit klimawissenschaftlichen Erkenntnissen befassen will, kann dies dank Internet heute sehr gut. Beispielsweise beim Deutschen Wetterdienst:
https://www.dwd.de/DE/klimaumwelt/klimawandel/ueberblick/ueberblick_node.html;jsessionid=E9759BE3DE47D901FB8AB64073B93D67.live21064
Oder bei dem Portal Klimafakten, das von vielen renommierten Klimawissenschaftlern begleitet wird:
https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-es-gibt-noch-keinen-wissenschaftlichen-konsens-zum-klimawandel
https://www.klimafakten.de/ueber-uns/wissenschaftlicher-beirat
Oder bei der „Deutsche Meteorologische Gesellschaft e.V.“
https://www.dmg-ev.de/wp-content/uploads/2015/12/Stellungnahme.pdf
Oder beim Max-Planck-Institut für Meteorologie
https://www.mpimet.mpg.de/wissenschaft/atmosphaere-im-erdsystem/
https://www.mpimet.mpg.de/kommunikation/fragen-zu-klima-faq/wie-funktioniert-der-treibhauseffekt/
Oder beim Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
https://www.pik-potsdam.de/pik-startseite
Oder beim Hamburger Bildungsserver
https://bildungsserver.hamburg.de/klimawandel/

Raimund Kamm

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20.09.2019

Jetzt reicht es aber wirklich mit der Schulstreiks. Das Fernbleiben vom
Unterricht ist durch nichts zu rechtfertigen.

All den Leons, die zur Unterrichtszeit in die Schule gehören, lege ich nahe,
am Wochenende zu demonstrieren.

Da können auch die teilnehmen, die nicht einfach von der Arbeit fern-
bleiben (können). Aber ob dann noch viele Schüler dabei sind?
Zeigt es doch!

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20.09.2019

Um meinen und Ihren Enkel und Ur-Enkel den Lebensraum nicht nur bis zu unserer Lebensendzeit zu erhalten, müssen wir etwas tun. Es gibt keine zweite Erde auf die wir "aussiedeln" können. Es gibt auch niemand der uns vor uns selbst retten kann; Ausser uns selbst. In Panik zu verfallen und alles in Frage zu stellen ist nicht Zielführend. Ein gewisses Mittelmaß und damit einhergehende Sensibilisierung des Einzelnen ist ein Weg den wir alle gehen können und auch definitiv anstreben und umsetzen. Es darf zu keinem "Verbrechen" deklariert werden, wenn sich eine Familie eine Flugreise an ihren Urlaubsort leisten (können), andererseits es für selbstverständlich erachtet wird, dass global agierende Unternehmen rund um die Welt fliegen nur um ein paar Stunden vor Pressevertreter zu sprechen. Ich selbst würde gerne darauf verzichten wollen, jeden Tag um 4 Uhr auf zu stehen um 80 km nach München an meine Arbeitsstelle zu fahren (und wieder 80 km zurück). Vielen anderen Pendlern geht es wie mir; Und es geht nicht zwangsläufig um das Geld, sondern einzig um die Möglichkeit zu ARBEITEN.

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20.09.2019

Leider nutzt unser Staat das mal wieder aus mit Steuern. Vielen Dank !!
Gibt viele andere Möglichkeiten.
Wie wäre es mit einem Verbot, das man alle 2 Jahre ein neues Handy braucht ??
Wie wäre es, mit dem Fahrrad zur Schule fahren ?
Wie wäre es, die Badewanne nur halb voll laufen lassen ?
Wie wäre es, nur 2x in der Woche Computer spielen ?
Wie wäre es, das Licht ausmachen wenn man es nicht braucht ?
Wie wäre es, nur 2x in der Woche fort gehen ?
Wie wäre es, heizen wenn es wirklich kalt ist ?
Es gibt so viele Möglichkeiten, Energie zu sparen.
Denken die Demonstranten auch daran ??
Möchte nicht wissen, wie viel CO2 zusätzlich ausgestoßen wurde für die Demos !!!
Da wir (D) nur ein sehr kleiner Teil sind im CO2 Ausstoß, wird sich nichts ändern.
Solange USA - China- Russland etc. ( die größten Verschmutzer ) nicht mitspielen und Brasilien die Abholzung nicht stoppt dann
war "Fridays of Future" nutzlos.

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20.09.2019

Obwohl Sie nicht mit Ihrem Namen für Ihre Aussagen und deren Ernsthaftigkeit einstehen, will ich mit einer persönlichen Erfahrung antworten.

Heute morgen war ich eingeladen, vor der Schulgemeinde einer Augsburger Schule über "Klimaschutz - die Existenzfrage für die nächsten Generationen" zu referieren und mit den Schülerinnen und Schülern zu diskutieren.

Diese jungen Menschen haben nicht die Verantwortung einfach auf andere abgeschoben. Sie haben über das Autofahren, über Kreuzfahrten, über Einwegverpackungen, über Elektroautos usw. gesprochen. Die meisten sehen es so, dass wir sowohl als Konsumenten wie als Demokraten Verantwortung haben.

Auf dem Augsburger Rathausplatz waren dann die Ansprachen der Kinder und Jugendlichen knapp, kräftig und kundig.

Raimund Kamm, Augsburg

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20.09.2019

k.brenner
So wichtig ich es erachte, die Emissionen an Treibhausgasen zu reduzieren, so skurril finde ich Aussagen wie "für Klima demonstrieren" oder "das Klima retten". Es wird immer ein " Klima" geben, ganz egal wie wir uns verhalten. Es kennt keine soziale Gerechtigkeit oder die Bedeutung von Wohlstand und Arbeitsplätzen. Die Änderungen im Zustand unserer Atmosphäre finden nach physikalischen und chemischen Gesetzen statt. Wir können aber die Rahmenbedingungen dieser Veränderungen global beeinflussen. Und das sollten wir alsbald besser tun.

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20.09.2019

>>"für Klima demonstrieren" oder "das Klima retten".<<

Das sind doch übliche und verständliche Verkürzungen. Selbstverständlich geht es den Umweltschützerinnen und –schützern um ein Klima geht, das nicht den Meeresspiegel steigen lässt, so dass Lebensräume, wo heute hunderte Millionen Menschen leben, verloren gehen. Es geht um ein nicht überhitztes Klima, das zu mörderischen Hitzewellen mit mehr als 40 ° Celsius führt, dass die Ernten gerade in Asien schrumpfen lässt, dass zu Wassermangel für hunderte Millionen Menschen führt, …

Wir Menschen beeinflussen stark die Natur und Umwelt. Und wollen auch den Umweltschutz, auch wenn es die Umwelt ohne Menschen weiter geben wird.

Raimund Kamm, Augsburg

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21.09.2019

Der Meeresspiegel steigt seit dem Ende der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren aus Gründen des Eisschwundes im Mittel etwa 100-150m. In den ersten 2000-3000 Jahren dieser Zwischenwarmzeit etwas schneller, seitdem sich stetig verlangsamend. Schaut man sich die Raten (mm/a) an so sind diese über die (relevanten) letzten 200 Jahre konstant. Jedoch sind in der Geologie nicht alle Anstiege mit Meeresspiegelschwankungen zu erklären. Auch sind heute nicht überall Anstiege zu verzeichnen. Skandinavien steigt seit dem Ende der letzten Vereisungsperiode stetig aus dem Meer, weil dieser Krustenteil aus dem Erdmantel gehoben wird, dort sinkt der Meerespiegel. Im Mississippidelta (New Orleans) ist der Pegel seit 300 Jahren um etwa 10m angesteigen, aber nicht weil der Meerespiegel gestiegen ist, sondern weil das Land sich um diesen Betrag gesenkt hat, Ursache ist die Kompaktion (Auspressung von Wasser) der Flußsedimente im Untergrund.
Die Abtauraten der Gletscher verhalten sich entsprechend. Seit 1750 ist die Abtaurate konstant über die Industrialisierung und alle anderen Ereignisse hinweg. Aus den Gletschern tauchen mittelalterliche Dörfer und Baumstümpfe ehemaliger Wälder auf. Es war um 1000 n.Chr. schon einmal wärmer als die 15°C nacheiszeitlicher Durchschnittstemperaturen. Die Alpen waren bis auf die Hochlagen eisfrei. Im Schnitt waren etwa 2°C, in den Spitzen 3-4°C, je nach Analysetechnik und Art der Proxydaten etabliert mehr zu berechnen, Weinbau in England und Schweden bis Schottland war möglich. Heute haben wir mit den Spitzentemperaturen von 14,84°C (1996) und 14,8°C (2016) die nacheiszeitliche Durchschnittstemperatur (15°C) also noch gar nicht erreicht. Selbst Herr Schellnhuber vom PIK oder das IPCC sprechen von einer "Pause" in der Erwärmung, die Modellierungen haben komplett versagt. Seit 2000 haben sich die Durchschnittstemperaturen nicht erhöht, in Mitteleuropa sogar um 0,2 °C gesenkt, der Trend hin zu kühleren Temperaturen im Rahmen natürlicher Zyklen ist im Gange. In Grönland wachsen seit 2 Jahren die Gletscher wieder, in Neuseeland und Chile hat das Wachsen nicht aufgehört, ebenso wie die antarktischen Eismassen (8000 Gigotonnen pro Jahr) nie aufgehört haben mehr zu werden, das zeigen Analysysen der NASA. Kürzlich blieb eine arktische Polarexpedition blieb im Sommer im Packeis stecken und musste von einem russischen Eisbrecher freigeschleppt werden. Es gibt also keinen Grund zur Panikmache, schon gar nicht zu sprechen von einer Erhitzung oder "mörderischen Hitzewellen". Probleme mit Ernte oder Wassermangel ist eine Problematik von Überbevölkerung und Missmangement, also ein Mangel an Anpassung. Wie bei dem Klimawahn bildet sich der Mensch ein, er könne die Natur sich anpassen, welch ein fataler Irrtum.

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20.09.2019

Und wann kommt die Steuer aufs Ausatmen?

Die von den Medien aufgebauschte Klima-Erhitzungshysterie erreicht die Vernunft der Menschen nicht mehr. Da maßen sich ein paar verblendete Ideologen an, sie könnten etwas retten, das man nicht retten kann und auch nicht muß. Das Klima gibt es seit die Erde ein Klima hat, so seit 4 Milliarden Jahren, man kann es nicht retten und auch nicht zerstören, es ist halt da. Jedem Geologen und Klimatologen sind die Fakten bekannt, auch die Schwankungen, seit jeher ohne den Menschen. Jeder, der einen Verstand hat kann das in wenigen Stunden lernen, auch ohne Studium. Zudem leben wir in einer Eiszeit, seit 10.000 Jahren in der aktuellen Zwischenwarmzeit und seit rund 200 Jahren in der Re-Erwärmung nach dem letzten Eisvorstoß der sog. "Kleinen Eiszeit". Daß gerade die, die noch am Lernen sind, offenbar schlauer sind als altgediente Forscher führt einen zur alten Frage, was war zuerst da, das Ei oder die Henne. Leider haben wir hier einen Bildungsnotstand, der beim Lehrpersonal schon so ausgeprägt ist, daß man weinen möchte. Erhitzt werden nur die Gemüter, aber nicht die Nervenzellen beim Denken, das hat ja ausgesetzt. Der Politik geht es um eine neue Gelddruckmaschine, die Ideologen möchten die DDR wiederhaben, andere schwenzen lieber die Schule, wo hier Bildung doch so Not täte. Wo waren die eigentlich in den 6 Wochen Sommerferien, da hätte man doch Tag und Nacht aktiv sein können, oder? Aber ein Spurengas (CO2) zu besteuern, das nichts mit einer Klimaerwärmung (geschweige denn Erhitzung), einem nicht existenten atmösphärischem Treibhauseffekt, schon gar nicht einem menschengemachten zu tun hat, ist schon der Gipfel der Verblödung. Als Nächstes wird dann das Ausatmen besteuert. Da hätte ich einen Vorschlag. Da das CO2 aus der Atemluft etwa die Hälfte des gesamten Verkehrs der BRD im Jahr ausmacht, könnten alle rot-grünen Spinner (ca. 30%) von Ostern bis Weihnachten einfach mal die Luft anhalten. Dann wären Ihre dämlichen Einsparungen sofort erfüllt und ich müsste mir den Quatsch nicht länger anhören.

Michael Audibert, Geologe

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20.09.2019

k.brenner

Mit Verlaub, Sie beziehen sich, um Ihre Sichtweise zu begründen, auf eine eng begrenzte Auswahl wissenschaftlicher Fakten und ziehen deshalb meines Erachtens völlig falsche Schlussfolgerungen.

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20.09.2019

k.Brenner
Um Ihre Sichtweise zu begründen, beziehen Sie sich auf eine eng begrenzte Auswahl wissenschaftlicher Fakten und ignorieren diejenigen, die ganz klar dafür sprechen, dass der Mensch seit Beginn der industriellen Revolution ganz erheblich zu einer Klimaänderung beiträgt, die als weitgehend problematisch anzusehen ist.
Und vor dieser warnen eben nicht nur "grüne Spinner", sondern auch große Versicherungskonzerne. Ich halte Ihre Schlussfolgerungen gelinde gesagt für falsch, auch wenn auch ich mit "Klimademonstrationen" nichts anfangen kann.

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20.09.2019

Von mir gibt es dazu nur zu sagen, dass Sie Herr Audibert alles richtig dargelegt haben. Übrigens sind Versicherungskonzerne gleich dabei, da sie (vor allem die Rückversicherer) sofort ihre Prämien erhöhen können. Frau Brenner schauen Sie mal nach wer das PIK in Potsdam finanziert. Man braucht nichts schlusszufolgern wo es nichts gibt. Woher diese Hysterie stammt kann ich mir leider auch nicht erklären. Forscher, die eine andere Meinung vertreten, wie z.B. Dr. Kröpelin, werden leider nirgends genannt. International wird man uns in Zukunft wohl nur noch auslachen.

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20.09.2019

>>… ein Spurengas (CO2) …, das nichts mit einer Klimaerwärmung (geschweige denn Erhitzung), schon gar nicht einer menschengemachten zu tun hat, ist schon der Gipfel der Verblödung.<<

Es gibt tausende anerkannte Klimawissenschaftler, die darstellen, wie die Treibhausgase und an der Spitze das Kohlendioxid bewirken, dass es auf unserer Erde nicht minus 18 ° Celsius sondern im Schnitt 15 ° Celsius hat. Und dass durch Verbrennen fossiler Kohlenstoffe aus Erdöl, Erdgas und insbesondere Kohle die CO2-Konzentration in der Luft wie auch in den Ozeanen steigt. Und die Erdtemperatur, wie mittels Klimamodell vorausgesagt, auch wächst.

https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt
https://www.dmg-ev.de/wp-content/uploads/2015/12/treibhauseffekt.pdf
http://www.pik-potsdam.de/~stefan/leser_antworten.html
https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie
http://www.mpimet.mpg.de/kommunikation/fragen-zu-klima-faq/wie-funktioniert-der-treibhauseffekt/

Aber es soll ja auch Leute geben, die die Schädlichkeit des Rauchens bestreiten, oder die Landung von Menschen auf dem Mond oder, dass die Erde eine Kugel ist. Ist Geologe eigentlich eine geschützte Berufsbezeichnung, die den erfolgreichen Abschluss eines universitären Studiums voraussetzt?

Raimund Kamm, Augsburg

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21.09.2019

Danke für den Beitrag, Herr Audibert. Er spricht mir aus der Seele.

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21.09.2019

@k.brenner und Raimund Kamm:
Seit 1993 beschäftige ich mich mit Klimatologie, ich denke wir als Geologen können sehr wohl mit Studien und Analysen umgehen. Mein Studium der Chemie und Physik gib mir zusätzliches Handwerkszeug in die Hand. Die Wissenschaft ist keine Demokratie, das haben Forscher wie Galileo (heliozentrisches Weltbild 1564) und Wegener (Kontinentaldrift 1922) schon deutlich zu spüren bekommen. Die Hypothese des "menschengemachten Klimawandels-Erhitzung auf Basis von Treibhausgasen v.a. CO2" ist unbewiesen, es gibt keine Studien, die das eindeutig und zweifelsfrei belegen. Dafür gibt es sehr viele Studien, die auf andere Ursachen und Wirkungsweisen hindeuten. 1000 Arbeiten aus allen Lagern reichen nicht, anhand derer ich zu der Überzeugung gelangt bin, daß es weder einen atmosphärischen Treibhauseffekt, noch einen Klimawandel durch CO2 oder Treibhausgase gibt. Leider orientiert man sich immer noch am (Gärtner-)Gewächshaus. Hier ist der pysikalische "Treibhauseffekt" (wenn man das so nennen will) aktiv auf Basis der Thermodynamik und verhindertem Luftaustausch die Ursache. diese Dinge sind nicht auf die erde übertragbar. Eine Gegenstrahlung ist nicht möglich, da ein kälterer Körper einen wärmeren nicht zusätzlich erwärmen kann. Wärme kann nur in Richtung des kälteren Körpers übertragen werden, alles andere ist physikalisch nicht möglich. Auch die Geschichte mit dem natürlichen Treibauseffekt ist Unsinn, denn das Boltzmangesetz und die Theorie (!!!) der schwarzen Körper wird falsch angewendet. Das kann man alles im Internet in Arbeiten oder Vorträgen erfahren, für jedermann zugänglich. Die 97% aller Wissenschaftler ist vom menschengemachten Klimawandel überzeugt ist so auch nicht richtig. Die Studie umfasste die Analyse der Zusammenfassungen von 12.000 Arbeiten. 70% der Arbeiten befasste sich nicht mit dem Klima. Bei 30% (!!!) wurde der Klimawandel zu 97% genannt. Davon waren 60% überzeugt, daß das Klima sich wandelt, aber die Ursachen müssten erst noch genauer untersucht werden. 30% waren vom menschlichen Einfluß überzeugt , aber man müsse den Anteil noch quantifizieren. Lediglich 7% (von 30%) hatten die in die Öffentlichkeit getragenen Überzeugungen. Man muß schon genau hinschauen k.brenner!

Mit Herrn Kamm von den Grünen habe ich schon mehrfach debattiert, aber wenn jemand nicht wissen will, kann man eben nicht helfen.

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21.09.2019

Vielen Dank Herr Audibert für Ihre ruhigen und sachlichen Erklärungen des Klimas. Ich glaube, der Ötzi ist auch so ein gutes Beispiel dafür, dass es früher auch schon mal so warm war wie heute. Er ist ja vor 5000 Jahren nicht in eine Gletscherspalte gefallen sondern einfach eingeschneit worden im Lauf der Zeit. Dann war da lange ein Gletscher. Und jetzt ist Ötzi eben wieder aufgetaucht weil das Eis wieder geschmolzen ist und es wieder so warm ist wie damals.

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