1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg)
  3. Russlanddeutsche protestieren gegen die Flüchtlingspolitik

Augsburg

24.01.2016

Russlanddeutsche protestieren gegen die Flüchtlingspolitik

Auf dem Rathausplatz demonstrieren am Sonntag etwa 200 Russlanddeutsche gegen die aktuelle Flüchtlingspolitik.
Bild: Peter Fastl

Am Augsburger Rathausplatz trafen sich am Sonntag rund 200 Russlanddeutsche, um gegen die Einwanderungspolitik zu demonstrieren. Sie forderten, "deutsche und christliche Werte" zu verteidigen.

Auf dem Augsburger Rathausplatz trafen sich am Sonntagnachmittag rund 200 Bürger aus der ehemaligen Sowjetunion, um gegen die Einwanderungspolitik Angela Merkels zu demonstrieren. Solche Demonstrationen gab es in den vergangenen Tagen in mehreren deutschen Städten, nachdem sich im Internet das Gerücht verbreitet hatte, eine 13-jährige Russlanddeutsche sei von Flüchtlingen in Berlin vergewaltigt worden. Die Berliner Polizei dementierte dies.

"Muslimische Zuwanderer können sich nicht integrieren"

„Wir müssen unsere Mädchen und jungen Frauen beschützen“, gab eine Teilnehmerin als Grund an, warum sie zum Rathausplatz kam. Ein Mann glaubt, dass es Deutschland mit seiner Toleranz „übertreibt“ und die Russlanddeutschen gefordert seien, die „deutschen und christlichen Eigenschaften“ gegen die muslimischen Zuwanderer zu beschützen. „Die können sich nicht integrieren und akzeptieren hiesige Werte nicht, anders als wir“ sagte er. Die Anwesenden und die Organisatoren sprachen Russisch miteinander.

Angesprochen auf das Dementi der Polizei sagte ein Mann, er verfolge deutsche und russische Medien und bilde sich dann seine Meinung. Die Wahrheit liege in der Mitte. Er habe aber den Eindruck, dass Russland „derzeit demokratischer als Deutschland“ sei.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Gegen "Ausländergewalt": Demos in mehreren Städten

Auch in vielen anderen Städten in Süddeutschland kam es am Sonntag zu ähnlichen Kundgebungen. In den mittelfränkischen Städten Nürnberg, Erlangen, Ansbach und Neustadt an der Aisch protestierten für einige Stunden jeweils zwischen 40 und 400 Russlanddeutsche. Die Demonstranten kamen meist schweigend und ohne Transparente und Banner zusammen. Alle Kundgebungen verliefen friedlich, bestätigte ein Polizeisprecher.

In Ellwangen in Baden-Württemberg marschierten die Demonstranten laut Polizei vom Marktplatz zur Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge. Dort kamen schließlich rund 500 Menschen zusammen, die laut Behörde einen "insgesamt unorganisierten Eindruck" machten. Weitere Demonstrationen gab es in Schwäbisch Gmünd, Lahr, Rastatt und Villingen-Schwenningen. mit dpa

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

26.01.2016

Traurig, traurig, aber manche verstehen nicht, was die RD (Deutsche Volkszhugehörigkeit!!!) alles in den muslemischen Länder, wohin die zum Verrecken nach dem 2. Weltkrieg gebracht worden sind, mitgemacht haben!!!! Viele sind richtig geflüchtet (Tadschikistan) im Jahr 1989 von solchen, die jetzt nach Deutschland kommen! Nicht alle, aber in Mehrheit!

In Tadschikistan (an der Grenze mit Afganistan) wurden den Christen und Katoliken die Kehlen durchgeschnitten! Wir waren froh, dass uns die Möglichkeit gegeben wurde, von dort nach Deutschland zu fliehen.

Es ist nicht Propaganda, die die Leute auf die Strassen treibt, das sind die SCHLECHTEN Erfahrungen, die die Leute in den muslemischen Ländern (Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgisien, Turkemistan) gemacht haben!!

Es gibt´s überall gute und schlechte Leute!! Aber, wenn man solchen Hass, wie ich gerade lesen kannn, auf die RD hat, dann braucht man sich nicht wundern, dass die RD auch kein Bock haben, auf soche Leute zuzugehen!!! Es wird dich keiner mit Steinen bewerfen, wenn du mit Freiden zu dem Mensch kommst.

Permalink
26.01.2016

Sie berufen sich auf christliche Werte?!

Sie halten aber an Hass fest!

Dass Menschen vor Greueltaten fliehen, können sie nachvollziehen- gerade dann

wäre es großherzig und christlich, sich mit den Kriegsflüchtlingen zu solidarisieren!

Ihnen als RD schlägt kein Hass entgegen, sie vorverurteilen Muslime und halten alte Feindbilder aufrecht!

Eine wesentliche Errungenschaft nach dem 2. Weltkrieg in Deuschland und Europa ist

eine gelebte Toleranz, Religionsfreiheit und Völkerverständigung!

Ihnen, als integrierte und lebenserfahrene Frau stünde es gut an, diese freiheitlichen Werte

auch zu den ihrigen zu machen, da auch Sie davon in Deutschland profitiert haben.

Permalink
26.01.2016

Dann bringen sie die gelebte Toleranz und Religionsfreiheit doch den Massen von arabischen Muslimen bei. Möglicherweise werden Sie dann als Ungläubige und als Frau ( Frau im arabischen Raum = Mensch mit eingeschränkten Rechten, gerne in schwarze Säcke gesteckt) bespuckt, aber versuchen sollten sie es.....ist sicher eine tolle Erfahrung.

Permalink
26.01.2016

Haben Sie persönlich solche Erfahrungen gemacht? Oder verbreiten Sie gerne Märchen?

Ich lebe seit über zwei Jahren in Nordafrika- Es gibt jüdische Synagogen und chrisrliche Kirchen. Die moslimischen Frauen leben freier, als Sie meinen!

Ich habe bisher nur friedvolle, hilfsbereite und sehr freundliche Menschen getroffen, die uns Deutschen mit größtmöglicher Toleranz begegnen!

Eine sehr schöne Erfahrung!

Permalink
27.01.2016

Würden Sie die gleichen Erfahrung auch in Syrien, Irak und Libyen usw. machen? In der Presse liest man immer Anderes. In welchem Land in Nordafrika leben Sie denn, das kann doch nicht das große Geheimnis sein.

Das sagt doch alles aus, über die s.g. toleranten Mitbürger aus dem linken Spektrum.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/aggressiver-kampf-gegen-afd-politiker-14035639.html

Angriffe auf AfD

Patronenhülsen vor der Türschwelle

Wie Linksextreme bei ihren Angriffen auf AfD-Politiker immer aggressiver vorgehen – und dabei auch Verletzte in Kauf nehmen.

Permalink
27.01.2016

Stellen Sie sich vor es gäbe dort von Ihrer Sorte etwa 1 1/2 Millionen die einfach mal so über die Grenze gelatscht sind. Ihr alle versucht dort Asyl, Sozialhilfe, Krankenversorgung, Wohnraum und Essen umsonst zu bekommen. Als Mann verkleidet tatschen Sie versuchsweise Frauen an, belästigen Schulmädchen verbal und mit obszönen Gesten und anderes mehr. Danach sprechen wir über IHRE Erfahrungen :-)
Von was leben Sie denn dort? Mit Kohle und "ohne was zu wollen" sowie der Option in die Heimat zurück zu kehren sind Sie überall auf der Welt gern gesehen.

Permalink
27.01.2016

(Verstoß NUB 7.2/Inhalte dieser Webseite verstoßen gegen NUB 7.2)

Permalink
26.01.2016

Die heutige Pressekonferenz des russischen Außenministeriums zeigt sehr deutlich, dass sich die Demonstranten zu Russlands fünfter Kolonne gemacht haben. Sie sind insbesondere der Desinformationskampagne russischer staatskontrollierter Medien aufgesessen, weil sie (mangels Sprachkenntnissen) v.a. russischsprachige Medien nutzen.

Von wegen "integriert"...

Permalink
25.01.2016

In der Zeit, wenn unsere Regierung uns alle zum Schlachthof führt, streitet ihr euch miteinander, wer als Erstes dort ankommt

Permalink
25.01.2016

"Die schlimmsten Elche, waren selber welche! "

Die Angst der RD ist einfältig emotional und durch diese Russland-Privatsender politisch geschürt! Diese Janina in Berlin wurde gar nicht belästigt!

Andere Berichte aus den Medien (siehe hier darunter) haben keine RD zu Demos veranlasst.

Warum eigentlich nicht?

Klar gibt es auch gut integrierte Mitbürger, die in einem demokratischen Staat gut leben wollen und können.

Genauso gibt es einen russischen Zuhälterboom und eine extrem gefährliche Russenmafia, was vielen Menschen Angst macht!

Gegen eigene Landsleute oder Nur-Russen auf die Strasse zu gehen, wäre vllt zielführender, als eine klar erkennbare islamophope Haltung einzunehmen.

Ladet die jungen Zuwanderer doch in diese sog. Russendiskos ein, da wird doch jede junge Frau wert-geschätzt?!? (Warum es überhaupt Russendiskos gibt, bei dieser integrierten Bevölkerungsgruppe gibt, ist mir eh schleierhaft!)

Vor der eigenen Türe kehren, wäre angebracht!

Gerade die RD-Zuwanderer könnten die derzeitigen Zuwander prima mit ihren Erfahrungen unterstützen, anstelle die Ziele der politisch undemokratischen Hetz-Rassisten zu vertreten.

-------

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8608165.html

daraus: "Seit den fünfziger Jahren kamen vier Millionen Aussiedler nach Deutschland, mehr als die Hälfte davon nach 1988.

Dort, wo sich besonders viele niedergelassen haben, geschehen überproportional viele Verbrechen. Junge Aussiedler nehmen sich, "was sie sich legal nicht leisten können", ergab eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen über die Jahre 1990 bis 1996. In Gebieten mit besonders hoher Zuwanderung wie in den Landkreisen Osnabrück, Cloppenburg und Gifhorn, stieg die Kriminalität sechsmal so stark wie im Landesdurchschnitt.Nun hat auch der Oberbergische Kreis eine Kriminalstatistik erstellt, und die ist so erschreckend, daß sich die Behörden bislang nicht getrauten, sie zu veröffentlichen: In Waldbröl wurden 1987 fast dreimal so viele Straftaten begangen wie in einer Nachbarstadt mit niedrigem Aussiedleranteil. Jugendliche Aussiedler wurden in Waldbröl sogar 14mal sooft bei Straftaten erwischt wie in der Vergleichsstadt Engelskirchen.------http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Die-Russenmafia-hat-in-Schwaben-Fuss-gefasst-id3978701.htmlDaraus :Die Russenmafia hat mitten in Schwaben Fuß gefasst. Ein Prozess vor der Staatsschutzkammer des Münchner Landgerichts zeigt, wie kriminell organisierte Spätaussiedler mit Erpressung, Todesdrohungen, Drogenhandel und Diebstahl Angst und Schrecken verbreiten

-----

http://www.br.de/nachrichten/mafia_bayern_russenmafia100.html

daraus: Das der "russischen Mafia rekrutiert sich in Deutschland aus den meist jungen, sozial und kulturell nicht integrierten Russlanddeutschen und ehemaligen Sowjetbürgern". Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Kempten betrifft das vor allem das Allgäu und den Donauraum bei Ingolstadt und Regensburg. Die Mafia aus den Ländern der Ex-UdSSR hat sich laut bayerischem Verfassungsschutzbericht vor allem auf "Eigentumskriminalität, Rauschgift- und Waffenhandel, Schmuggel, Schutzgelderpressung und Geldwäscheaktivitäten" spezialisiert.

-----

Zuhälterei in Berlin....

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/prostitution--russische-zuhaelter-sollen-sich-fest-etabliert-haben-osteuropaeische-maedchen-loesen-die-thailaenderinnen-ab,10810590,8823870.html

----

Usw, usf, etc, etc.......

Permalink
25.01.2016

Huups, sorry da kam einiges in der Form drucheinander...?!?

Permalink
25.01.2016

Entschuldigung, wenn ich so schreibe, aber Sie bestätigen mit Ihrer Post, das Klischee was der Deutsche von Migranten hält, alle sind gleich schlimm. Diese Intoleranz spaltet letztendlich, egal wie man sich anstrengt, gesellschaftlich bleiben Migranten Bürger 2 Klasse. Mir als Russlanddeutschen persönlich stehen Mitbürger aus Russland nicht näher als die aus der Türkei. Mir erzählen auch öfters türkische Kollegen, das sie hier als Schei. Türken betitelt werden, obwohl sie türkisch mit deutschem Akzent sprechen und wenn sie in der Türkei sind, werden dann Schei. Deutschen genannt. Einer hat mir mal gesagt: das unsere Kinder viel einfacher haben, wenn sie hier geboren und zur Schule gehen, man sieht es nicht an, woher ihre Eltern kamen und bei ihm sagt er, werden auch seine Kinder noch Schei. Türken sein. Obwohl ich schon genug erlebt habe, das sich Russlanddeutsche und Türken gegenseitig diese Worte auf den Kopf schmeißen, wenn auch sie sich über diese selber beschweren, wenn sie von einem Deutschen kommen. Ob einer damit sagen will, er wäre was besseres, ich weiß es nicht…

Permalink
26.01.2016


Ich finde überhaupt nicht, dass man Frau Ingrid Gs Ausführungen so auffassen kann, wie Sie das belieben, Herr Lück.

Man muss doch den Anlass für dieselben berücksichtigen und der ist eben, dass Russlanddeutsche öffentlich protestierend genau das tun, worüber sie und SIE sich stets beklagt haben.

Pauschalisieren, diskriminieren, Ängste schüren.

Also wo ist die Solidarität ehemaliger Zuwanderer mit den jetzigen?

Nicht vorhanden, da fürchtet man offenbar um die eigenen Pfründe. Das ist äußerst unschön und gehört deutlich herausgestellt.

Und ja, sprecht endlich Deutsch in der Öffentlichkeit, denn das ist es was man als Integrationsleistung erwarten darf.

Permalink
25.01.2016

Hetze gegen eine Volksgruppe in 2015; mit Statistiken von 1990 bis 1996.


Nur um eine Demonstration in 2015 zu diskreditieren.


(edit/ Nub. 7.2)

Permalink
25.01.2016

Ach.... eine angebliche Vergewaltigung dieser Janina in Berlin und die immer noch nicht rückhaltlos aufgeklärten Vorfälle in Köln reichen ihnen dann schon aus für rassistisch demonstrierende RD ?!?

Die Diskriminierung und Vorverurteilung von Kriegsflüchtlingen, die aus Not und Elend kommen, findet ihre Zustimmung?!

Fakten zählen da nicht mehr! Schon klar!

Googeln Sie doch mal Russenmafia 2015, Entstehung und Verbreitung!

Permalink
26.01.2016

Sie agieren gegenüber den RD ebenfalls mit Vorurteilen und Hetze. Damit sind Sie um keinen Funken besser.....

Permalink
26.01.2016

Bitte unterscheiden Sie Fakten von Vorurteilen!

Es geht auch nicht um besser oder schlechter- es geht um ein friedliches Miteinander.

Das wünsche ich auch Ihnen!

Permalink
25.01.2016

(edit/ Nub. 7.2)

Permalink
25.01.2016

Ich möchte gerade Mitbürger, die einen Migrationshintergrund als Spätaussiedler haben und sich über Ressentiments gegenüber sog. "Russlanddeutschen" beklagen, doch daran erinnern, dass jene Migranten, die z. B. aus Nordafrika oder Syrien zu uns kommen, ähnliche kränkende Erfahrungen machen werden, wenn man diesen nun ebenso mit Ressentiments begegnet. Daher hätte ich von Spätaussiedlern, gerade weil sie doch wissen, wie unangenehm und unbegründet solche pauschalen Vorurteile sind, eigentlich am allerletzten erwartet, dass diese nun sozusagen "vorbeugend" auf Demonstrationen behaupten, dass sich "Muslime" nicht integrieren könnten. Diese neuen Zuwanderer aus dem Asylbereich sind noch kein Jahr bei uns in Deutschland und schon will man genau wissen, dass diese sich nicht intergrieren könnten und protestiert gegen diese? Nein, dafür fehlt mir jedes Verständnis.
Jeder Mensch ist als Individuum zu behandeln, mit Respekt und Offenheit. Auf diese Fairness hat in meinen Augen jeder das Recht, egal, ob Spätaussiedler, Asylant, Blue Card Inhaber oder auch ein Uraugsburger, der seinen Stammbaum am Lech meinetwegen bis in die Römerzeit zurückverfolgen kann. Jeder muss die Chance haben, sich als Individuum zu beweisen. Ja, ich denke auch, dass wir manchen Leuten in der Vergangenheit zuviele Chancen gaben; wer die erste und die zweite und vielleicht noch die dritte Chance "versemmelt" hat, der bekommt stellenweise derzeit noch viel Verständnis entgegen gebracht bzw. hat kaum Konsequenzen zu befürchten. Wer sich integrationsfeindlich oder respektlos zB gegenüber der hiesigen Rechtsordnung verhält, der sollte konsequenter als bisher zu spüren bekommen, was eine "wehrhafte Demokratie" ist und auch, dass es kein Menschenrecht gibt, trotz grobem Fehlverhaltens in Deutschland leben zu dürfen. Das Bleiberecht kann man auch wieder verlieren, wenn man sich individuell zB kriminellen Verhaltens schuldig macht.
Ja, bei dieser Konsequenz und diesem Realismus haben wir in Deutschland nachholbedarf.
Wovon wir aber definitiv mehr als genug, um nicht zu sagen zuviel, haben, das sind Vorverurteilungen und Ressentiments gegenüber Migranten.

Und wenn etwas im 21. Jahrhundert für mich als Jahrgang 1986 "deutsche Leitkultur" ist und sein sollte, dann eine offene, demokratische Gesellschaft zu sein, was bedingt, dass jeder eine Chance bekommen kann, sich in ihr zu beweisen und niemand nur aufgrund seiner Herkunft bereits als "verdächtig" gilt. Das gilt für Spätaussiedler ganz genauso wie für einen syrischen Flüchtling! Und ja, natürlich haben wir hierzulande eine Demokratie. Jeder kann sagen und auch hier schreiben, was immer er möchte und was seine Meinung ist, solange das ohne Kraftausdrücke oder inhaltslose Provokationen geschieht. Egal wie kritisch diese Meinung ist, niemand muss Angst vor "Rache" irgendwelcher Mächtigen haben und es wird auch keine Geheimpolizei an der Tür klingeln, wenn man sich stark in der Opposition engagiert. Auch kein Journalist, der zB "gegen das Kanzleramt" schreibt, muss sich vor dem Staat fürchten. Das sieht hingegen in Russland ganz anders aus, vgl. die Ermordung der kritischen Journalistin Anna Stepanowna Politkowskaja in Moskau im Jahre 2005 und viele, viele andere Ungereimtheiten. Es mag sein, dass mancher Journalist in Deutschland ein falsches Verständnis von seinem Beruf hat und sich dazu berufen fühlt, seine persönliche Agenda zu verfolgen (auch ist ein Journalist eigentlich nur der Wahrheit verpflichtet, ein Journalist darf sich nicht zum Anwalt einer vermeintlich "guten Sache" machen).

Das ist aber nicht politisch "verordnet", gar unter Androhung von Strafen, sondern das was zB zur enormen Verzögerung über die skandalösen Vorgänge in der Silvesternacht in Köln führte, das ist "Selbstzensur" vieler Journalisten in Deutschland. Mit der Schere im Kopf, ständig zu überlegen, wie diese und jene Meldung über reale Vorgänge denn böswillig mißverstanden werden könnte - nicht nur ist solch eine Filterung nicht die Aufgabe eines Journalisten, das ist eigentlich eine ziemliche Beleidigung für den Intellekt der Mehrheit der Menschen, die sehr wohl auch "schwierige Kost" sachlich einzuordnen wissen und nicht vor unangenehmen Wahrheiten "beschützt" werden müssen.

Das Journalisten hierzulande vielfach zu denken scheinen "die Pressefreiheit reize ich gar nicht aus, ich beschränke mich auf Berichterstattung, die möglichst bei niemandem aneckt und auch keine Kontroversen auslöst" ist also kein Ausdruck fehlender Demokratie, sondern viel mehr ein Mißstand innerhalb der zeitgenössischen Journalistenschaft, den man als Bürger und Fernsehzuschauer oder Print-Leser nur bedauern kann. Man kann den Journalisten von staatlicher Seite die sehr weitgehende Pressefreiheit nur einräumen, nutzen müssen diese sehr weitgehenden Freiheiten die Journalisten aber schon selbst!

Aber, wie man hier sieht, der Bürger kann in Zeiten des Internets mehr denn je direkt seine Stimme öffentlich erheben und ist gar nicht mehr darauf angewiesen, dass Journalisten dies übernehmen. "Schlimmstenfalls" führt dies also langfristig dazu, dass sich Journalisten als Berufsgruppe selbst überflüssig machen und öffentliche Debatten unmittelbarer, als früher, zB über soziale Medien geführt werden - ohne den "Umweg" über die Journalisten und klassische Medien. Das ist aber, wie gesagt, keine politische Frage und schon gar kein Ausdruck staatlicher Zensur. Das Grundgesetz gilt:
"Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt." (Art. 5 I GG). Wer konkrete Anhaltspunkte hat, dass von staatlicher Seite in Deutschland dagegen verstoßen wird, der soll Roß und Reiter nennen bzw. sich an die Justiz wenden. Aber bitte kein gerüchteweises Hörensagen, gar aus dem russischen Staatsfernsehen.

Permalink
25.01.2016

Seit der Ukrainekrise als Russland zum medialen Freiwild erklärt wurde und einige in der Bevölkerung, die öffentlich meist sehr bedacht ihre Äußerungen zu Mitbürgern mit Migrationhintergrund tätigt, war das wohl als Signal verstanden worden über Russen dürfte mal mehr lästern. Ich erlebe öfters offene feindliche Äußerungen, die auf meine Herkunft als Russlanddeutsche beziehen, was früher auf meinem Arbeitplatz als Polier in einer Tiefbaufirma eher im Verborgenen stattfand und ich hinterher erfahren habe, so bekomme ich schon mal von einem Subunternehmer statt konstruktiver Kritik ins Gesicht gesagt: „von einem Schei. Russen lasse ich mir doch nix sagen“, nicht unbedingt im Wortlaut aber inhaltlich schon. Meine Tochter, die gerade eine Ausbildung bei der AOK macht und ihre Kollegen sie für eine „Eingeborene“ hielten, bekam sehr oft Sprüche zu hören wie „Russlanddeutsche lassen sich doch nicht scheiden, die bringen sich gegenseitig um“ um einen der harmloseren zu nennen, bis ihr irgendwann der Kragen platzte… Meine Schwester, die hier studiert hat und einen anständigen Job bei VW hat, berichtet, das so was bei Ihnen eh unvorstellbar wäre, wobei sie zugibt, das eh daran liegt, dass VW- Management bei rassistischen Äußerungen allgemein sehr konsequent durchgreift und schon bei 2 Vorfällen der Jobverlust droht. Und aufgrund eben dieser Erfahrungen ist mir die „Hetzjagd“ auf diese neue Migrantenwelle sehr suspekt, auf der anderen Seite habe ich eine Tochter um die ich Sorgen mache….

Permalink
25.01.2016

Verdrehen Sie nicht ein bisschen die Tatsachen?

Nicht die eingeborene Bevölkerung hat sich auf dem Rathausplatz zusammengerottet, um gegen Russlanddeutsche zu hetzen, sondern an acht Orten bundesweit haben sich einige russischsprachige Einwohner von Putins Propagandamaschine aufhetzen lassen, um dort pauschal gegen Neu-Zuwanderer und die von diesen eingeschleppte Pest (so kommt einem der Ton vor...) zu protestieren.

Permalink
25.01.2016

Wie liebevoll Deutsche Werte und Traditionen von Russlanddeutschen gepflegt werden, kann man in Sibirien besichtigen. Das fand ich sehr beeindruckend. Vor allem auch die Geschichten, mit welchen Tricks man das alles über die Stalin-Zeit und die nachfolgenden Diktaturen gerettet hat. Dass man das im Gegensatz zu den hier Aufgewachsenen nicht einfach leichtfertig auif den Müll werfen will, finde ich mehr als verständlich und das man ein bisschen Rußland nach Deutschland mitgebracht hat, auch. Das sind und waren aber keine "Einwanderer", denn nach unserem (zu dieser Zeit allein geltenden) "Jus Sanguinis" ist, wer von einem Deutschen abstammt, auch ein Deutscher, egal wo er geboren ist oder wo er lebt.

Man sagt halt nur "Russlanddeutscher", weil die Begriffe "Königsberger" oder "Wolgadeutscher" einen "Shitstorm" unserer Toleranz. und Vielfaltskultur-Vortänzer auslösen würden, die sofort den Verdacht, es handle sich um einen ewiggestrigen Asdolf-.Hitler-Verehrer in vieltausendffachen Empörungstwittern zum Ausdruck bringen würden. Dieselben Vortänzer, die wie hier keinerlei Schwierigkeiten zu haben scheinen, ziemlich üble Hass-Kommentare zu verfassen, wenn das Objekt ihrer Aversion irgendetwas mit "Deutsch" zu tun hat. Dass ist der beste Beweis, das Russlanddeutsche echte Deutsche bis ins letzte Glied sind. Hätten sie auch nur einen Tropfen ausländischen Blutes in sich, würden unsere Vielfaltsverehrer das nie mit ihnen tun.

Permalink
25.01.2016

Sehr geehrter Herr Alfred G, als erstes sind wir Deutsche aus Russland. Wir haben das gleiche Recht wie Sie hier zu leben, Lesen Sie bitte die Geschichte der Deutschen aus Russland. Das meine deutsche Rechtschreibung nicht die beste ist, ist mir klar. Aber was ich mit meinem Kommentar sagen wollte ist, dass wir uns hier gut Integriert haben. In den wenigen Jahren haben wir viel erreicht, und füllen uns als Deutsche und nicht als Russen. Ich zu mindestens. Aber man erinnert uns immer wieder daran, dass wir die zweite Sorte der Menschen sind. Natürlich gibt es Schwarzeschaffe unter Deutschen aus Russland, ich sage nicht dass Sie heilig sind. Es sind auch nicht alle Deutschen Intelligent und haben Arbeit. Ich selbst Lebte 3 Jahre in Univiertel während meines Studiums. Mir kam es nicht gefährlich vor wie Ihnen. Auf die Aussage wem es hier nicht gefällt soll weggehen..... Darauf möchte ich gar nicht eingehen………… Ich würde Russland auch nicht Demokratisch bezeichnen, aber Deutschland ist das auch nicht mehr. Die Pressefreiheit und die Meinungsfreiheit, ist sie noch gegeben? Ich erinnere Sie mal an die Silvester Nacht in Köln. Die Polizei wollte keine Anzeigen gegen Asylanten entgegennehmen. Warum? Weil es von Oben befohlen wurde. Demokratie??? Und es wurde die Kleinste Schachfigur gefeuert und zum Esel gemacht…….. Wie auch immer ich will mich hier nicht Streiten oder meine Meinung verteidigen.

Permalink
25.01.2016

Wenn man die Russland-Aufkleber auf den Fahrzeugen im Univiertel sieht, die Umgangssprache auf der Straße hört und die russischsprachige Infrastruktur der Geschäfte dort erkennt, können einem da schon ziemliche Zweifel kommen, denken Sie nicht?

Und bitte hören Sie auf Nazi-Gerüchte zu streuen, von wegen der Polizei wurde von oben befohlen, dass... und es gebe keine Demokratie usw.

Permalink
26.01.2016

mit vergeben - aber weil es politisch heikel" wäre, hat man ja gerade in köln die herkunft der täter anfangs verschwiegen. wir kennen halt die nationalitätenkonflikte aus der udssr, hat mancherorts "plötzlich" mächtig gescheppert

Permalink
25.01.2016

Maria G. - auch ich habe die Beiträge gelesen, zum teil unterirdisch. An TW - Ihr Kommentar ist auch genauso daneben wie manch anderer. Zum Einen - Ihr deutsch ist auch nicht gerade das Beste - angeben mit evtl. Immobilienbesitz den niemand nachprüfen kann oder auch will - was soll das? Zu Ihrer Behauptung Sie hätten abgelaufene Lebensmittel essen und abgetragene Kleidung tragen müssen - sehr abenteuerlich. Vor etwa 30 Jahren habe ich, um nach einer Erziehungspause, beruflich wieder einsteigen zu können, eine Fortbildung bei der IHK absolviert. In dem Kurs waren etwa die Hälfte der Teilnehmer aus Rußland oder Rumänien. Ich habe mich mit vielen Teilnehmern unterhalten, das Arbeitsamt hat nämlich nicht nur die Kursgebühren bezahlt sondern auch den Lebensunterhalt. Einige Teilnehmer der Deutschen bekamen kein zusätzliches Geld, aber alle Aussiedler wurden gefördert. Es waren dann immer wieder Beschwerden zu hören, jetzt muss mein Sohn oder Mann einen Deutschkurs besuchen, sonst werden uns die Leistungen gekürzt, das ist eine Zumutung. Aussage einer Russlanddeutschen: "Mein Mann und mein Sohn müssen sich jetzt doch eine Arbeitsstelle suchen, wir bekommen eine schöne große Wohnung zugeteilt, da brauche wir eine schöne Einrichtung. Die können wir uns sonst nicht leisten."

Auch die Straftaten die von und unter den russischstämmigen Einwohner ausgehen, kann man nicht unter den Tisch kehren. Die sind auch nicht höher aber auch nicht weniger als die von den Flüchtlingen ausgehen. Ich verurteile niemanden im Vorfeld. Und wer nun Russland als Demokratie bezeichnet, der hat meiner Meinung nach nicht verstanden, was das bedeutet.

Wem unsere Demokratie nicht gefällt kann jederzeit zurück gehen oder in ein anderes Land übersiedeln.

Permalink
25.01.2016

Einen Wunderschönen guten Morgen an alle Teilnehmer, ich habe mir gerade alles durchgelesen und musste oft Lachen. Am meisten hat mich die Aussage Fasziniert, die die Deutschen aus Russland so schön da stellt als sein es Asoziale Menschen, die nichts könne uns nur auf der Kasse der Deutschen liegen. Hmmmmmm……. Eine Aussage, dass die keine Arbeit haben, die Sprache nicht beherrschen usw. Fasziniert mich auch sehr stark. Ich weiß nicht als was du Arbeitest …… ich Arbeite als Projektleiter in einer der Größten Firmen Deutschlands, mein Freunde kreis besteht aus Architekten, Ingenieure, Ärzte usw. Die Frage ist als was Arbeitest du????? Ich will damit nicht angeben, NEIN aber über 50 Prozent der Deutschen aus Russland besitzen eine Immobilie oder mehrere. Das haben Sie sich innerhalb von wenigen Jahren aufgebaut, Jaaaa genau wie du es gesagt hast von nichts tun und kein Deutsche können…….. Das sich unsere Väter und Großeltern nicht integrieren können stimmt nicht sie Fördern uns, ich habe jeden Tag zu hören bekommen, das ohne Fleiß und harter Arbeit nichts kommt. Weis du das unsere Eltern und Großeltern Perfekt Deutschsprechen, das taten die schon in Russland. Wir hatten dort eigen Schulen, Kindergärten und Zeitungen, die in Deutsch waren. NAJA dort waren wir FASCHISTEN und hier sind wir RUSSEN…………….. Jetzt schauen wir mal auf die Jugend der Deutschen……… Oje lieber nicht. Nicht alle aber die meisten Sitzen auf Harz 4, wollen nicht Arbeiten weil sie alles in der Arschgeschoben kriegen von der Stadt. Aber es gibt auch solche die Ziele haben, genau wie wir. Wiesen Sie was eine Eigentumswohnung in Univiertel kosten? Informieren Sie sich mal, das nur mal am Rande. Ich weiß nicht ob sich jeder so teure Wohnung leisten kann. Das mal zum Schlechten Ruf. Wir haben einfach Angs was auf uns zukommt, durch die Asylanten, behaltet alle Kinder, Frauen, Familien. Aber solche gibt es ja nicht viele, es sind fast 70% Junge Männer die herkommen. Warum????? Müssen sie nicht das Land verteidigen? Noch eine Aussage von dir hat mich Irritiert das wir Privilegien hatten. Ich erzähl dir mal wie ich her kam. Im Jahr 1998 Wir hatten nichts zum Essen und mussten jeden Tag irgendwie durchkommen. Es gab Extra Läden in denen Abgelaufene Lebensmittel verteilt wurden, nach Anzahl der Angehörigen, ich hatte mehrere mal Lebensmittel Vergiftung. Weil das was wir dort bekamen schon Angelaufen war. Aber Trotzdem Danke für das. Um uns Anzukleiden gingen wir in das Rotekreuz. Also hab ich deine Klamotten zu Ende getragen, ich danke dir dafür dass du Sie bei Rotem Kreuz für mich Abgegeben hast. Dank dir hatte ich was Anzuziehen. Wir suchten uns als Jugendliche schon Nebenjobs um uns was leisten zu können. Ihr wisst nicht was wir durchgemacht haben, und Trotzdem sind wir euch DANBAR. Wir gingen damals nicht auf die Straßen zu protestieren ……. Wir haben eure Kinder und Frauen nicht belästig in den Schwimmbädern. Wir leisten bis heute noch unseren Beitrag. Schau mal die Statistik von Arbeitslosen Deutschen aus Russland. Du wirst dich Wundern wie niedrig sie ist. Wir gingen gestern nicht auf die Straße um alle Asylanten zu verjagen, NEIN Wir wollen Sicherheit, wir wollen das die Polizei offen mit uns Spricht. UND NICHT WIE IN KÖLN. Ich will das meine Frau und Kinder ruhig spazieren gehen können und ich mir nicht sorgen machen muss das was passiert. Wenn ich mit meiner Frau spazieren gehen will ich mich nicht umschauen müssen weil dort 30 Jugendliche stehen und uns anschauen. Alle Demonstrationen waren Friedlich und wir haben für keine Partei Demonstriert nur für unsere Kinder, Frauen, FAMILIE DENN DAS IST FÜR UNS DEUSCHEN AUS RUSSLAND DAS WICHTIGSTE Und bei machen Deutsche bin ich mir da nicht sicher…… Ich hoffe es das es nicht zu spät wird wenn Ihr aufwacht…. Man kann drüber streiten ob das mit dem Mädchen passierte oder nicht. Was ist aber mit Köln? Hamburg? Berlin? Silvesternacht? Was ist damit das die Asylanten Verbote im Schwimmbäder bekamen weil sie Kinder anfassten???? Das ist bewiesen und darum müsst ihr euch sorgen machen……….. Oder habt IHR das schon vergessen?? WIR NICHT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Die größte Angst ist das es nicht das Ende ist……. Wenn das Volk sich nicht währt. Was ist wenn sie angegriffen werden draußen? Werden Sie sich währen? WIR ja, was dann???? Die Strafftaten werden Steigen gegen das Volk, aber nicht gegen Asylanten. Naja trotz allem Wünsche ich euch einen Schönen Tag und Ruhige Nächte. Mit freundlich Grüßen

Permalink
25.01.2016

Ich möchte jetzt nicht auf Ihren vielen Schreib- und Grammatikfehlern herumreiten, für die Sie nichts können. Man muss Sie aber wohl auf Ihre Pauschalurteile hinweisen, denn teilweise ist da ganz schön viel "Nazisprech" dabei. Wenn man im Univiertel aufgewachsen ist, kennt man die unbequeme Wahrheit der fehlenden Integration sehr gut.

Für uns Eingeborene sind die aus Russland kommenden Zuwanderer keine "besseren" Migranten als die Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien. Ganz im Gegenteil - ist der überwiegende Teil der Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion doch wohl aus wirtschaftlichen Gründen nach Westen migriert und nicht weil im Osten Gefahr für Leib und Leben bestand.

Ich finde es sehr schade, dass sich eine Zuwanderergruppe zum Instrument von Europas Diktator Nummer eins - Putin - machen lässt. Die russische Propagandashow jubiliert über den Volksaufstand von ein paar hundert Spätaussiedlern und jüdischen Kontingentflüchtlingen. Man muss sich ja nur die vielen "Russland"-Aufkleber auf den Pkw im Univiertel ansehen, um zu wissen, wem die Loyalität gilt.

Permalink
25.01.2016

Die Russlanddeutschen sind weniger aus wirtschaftlichen Gründen hierher gekommen. Diese Leute hat man "drüben" in die letzte Pampa umgesiedelt, sie wurden dort eben wiel sie Deutsche warenn jahrzehntelang traktiert. Ich kenne in aus dieser Gruppe nur ehrliche und fleissige Leute die sich alle bemüht haben hier etwas zu erreichen. Dass auch hier einb paar schwarze Schfe abei waren ist halt so. Aber hier fragte nie jemand warum und ob ein Jugendlicher traumatisiert war. Es ist aber schon interessant, wie so mancher Flüchtlingsversteher nun plötzlich grad auf dieser Gruppe herum hacken möchte. Zu den Förderungen @Umberto Wöhrle bitte informieren Sie sich mal genau was diese Leute bekommen haben.

Permalink
25.01.2016

Hier muss ich Ihnen widersprechen: Nicht die "Flüchtlingsversteher" hacken auf den Russlanddeutschen herum, sondern russischsprachige Einwohner Deutschlands haben sich von Putins russichsprachigen Medien als fünfte Kolonne missbrauchen lassen, um Unruhe zu stiften. Dabei schreien diese gegen ALLE (wiederum ohne Differenzierung) Migranten.

Generell darf man außerdem wohl die deutschen Aussiedler der früheren Jahre nicht mit den jüdischen (russischen!) Kontingentflüchtlingen gleichsetzen.

Permalink
25.01.2016

Werter Herr Thomas W.

es freut mich für Sie, dass Sie lauter Freunde aus der gehobenen Bürgerschicht haben.

Auch freut es mich, dass 50% Ihrer Bekannten alle Häuser und Eigentumswohnungen besitzen.

Aber leider haben Sie vergessen, dass diese Immobilien über Eingliederungsmaßnahmen gefördert wurden. Diese Förderungen erhielten nur Russland- oder Rumänendeutsche, wir Einheimischen gingen bei dieser Förderung wie immer lehr aus, nur bezahlen durften wir diese "Förderungen" mit unseren Steuergeldern. Ich weis wovon ich rede, denn einige meiner Nachbarn sind aus diesen Ländern und haben mit diesen Geldern gebaut.

Denn von den Löhnen die diese Mitmenschen verdienen könnten sie diese Kredite nie zurückzahlen.

Aber wie gesagt ich vergönne Ihnen Ihre Schadenfreude über uns Einheimische lacht sowieso schon ganz Europa, da kommts auf ein paar Osteuropäer auch nicht mehr an.

Permalink
25.01.2016

Umberto Wöhrle,

Ja ich habe davon gehört, aber ich selbst habe es leider nicht bekommen.

Es war in den 80jahren so das stimmt.

Muss man Sie jetzt dafür hassen?

Permalink
25.01.2016

diese Immobilien über Eingliederungsmaßnahmen gefördert wurden
nie gehört, wobei wir freilich 1995 kamen. an leistungen kann ich (geb 1980) aufzählen: umzug wurde erstattet (busfahrt, mE 100dm pro person), eine art kompensation für die in der verbannung/trudarmee geborenen (4000 dm), mit dutzend anderen in der realschule ein paar monate de-förderunterricht. die ersten 6-monate eingliederungshilfe (=sozialhilfe), danach noch wohl 1 jahr sozialhilfe (vater machte eine umschulung/fortbildung für akademiker) mit "allem was dazu gehört" ala ersteinrichtung, klassenfahrt, winderbekleidung), noch bis 1999 wohngeldzuschuss (wir sind 3 geschwister)


heute (ohne aussiedler-spezifische "bonbons") in der tat 2 kleinere eigentmswohnungen - mE ist wohneigentum durchaus sinnvoll, die rente ist nämlich (entspr. lediglich 20-25 beitragsjahren in de, zeiten in der udssr werden mit 60% vom de-niveau angerechnet, 0% bei nicht deutsch-stämmigen) nicht sehr hoch dh ca. auf sozialhilfeniveau und sonst kämen noch die wohngeld-kosten hinzu. nur so am rande, wie u.a. von pispers zurecht beklagt ist rente/sozialabbau allgemein ein leidiges thema :-)

Permalink
25.01.2016

Wenn ihr euch so deutsch fühlt! Warum hört man im Univiertel nur noch rusisch? Wann lernt ihr endlich deutsch zu sprechen?

Permalink
25.01.2016

Einfach nur lächerlich und dumm diese ganzen Kommentare.

Permalink
25.01.2016

Ich kann mich mich nur zu gut daran erinnern, wieviel sogennate Russland-Deutsche mit gefällschten papieren eingereist sind udn hier sprechen wir nicht von einigen Hundert.Es ist auch eine absolute Frechheit hier eien Stellung zu beziehn, dass in Russland eine bessere Demokratie ist als in Deutschland. Ich schlage deshalb votr , dass diese wieder nach Russland reisen und sich dort wieder einbürgern lassen. Diese Leute sollen sich hier stark zurückhalten. Griechenland hat uns bisdato einen dreistelligen Milliarden Betrag gekostet und dies ist auch wieder in Vergessenheit geraten. Von den Integratiobnskosten der Russland-Deutschen ganz zu scheigen. Die deutsche Bundesregierung hat hier eien Obergrenze festgelegt: 220.000 pro Jahr ab1993 undab 2000 von nur noch 100.000.Dies hatte seinen Grund....

Permalink
25.01.2016

Putins fünfte Kolonne. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Permalink
24.01.2016

Haben die Russland Deutschen vergessen, dass sie auch einmal des Weges nach Deutschland kamen. Wie wurden sie empfangen und mit welchen Privilegien ausgestattet. Wer von ihnen spricht DEUTSCH in WORT und Schrift !??

Wer hat einen Arbeitsplatz etc. Diese sprechen und demonstrieren heute auf unseren Strassen für besserer Bedingungen etc.

Das zeigt doch , dass zu ihren Zeiten die Einwanderung schon sehr lasch war und sich das wohl bis dato nicht geändert hat.

ich denke, Deutschland kann stolz sein, was es nach dem verlorenen zweiten Weltkrieg auf die Beine gestellt hat.

Es muss für jeden Fremden eine Ehre sein sich bei uns als Flüchtling zu bewerben. Wir leben in einer Demokratie und handeln auch danach. Ein Deutscher kann heute erhobenen Hauptes in jeden Winkel der Welt gehen,und er ist und wird anerkannt.

Aus diesem Grund soll niemand vergessen wer zu uns kommt, welche Aufgaben und welche Integration er erfüllen muss und soll.

Leider scheint dieses heute viel zu einfach gemacht.

Permalink
24.01.2016

Haben die Russland Deutschen vergessen, dass sie auch einmal des Weges nach Deutschland kamen. Wie wurden sie empfangen und mit welchen Privilegien ausgestattet.


Bitte nicht verallgemeinern...


Und auch wenn die russisch sprechen, so wird man eine gewisse kulturelle Identität mit vielen Rußlanddeutschen nicht bestreiten können. Die haben in kürzerer Zeit viel mehr geschafft als manche in der 2. Gastarbeitergeneration aus Südosteuropa.

Permalink
24.01.2016

Auf jeden Fall haben die wenigstens noch einen A.... in der Hose. Die hätten in Köln ihre Frauen/Freundinnen/Kinder nicht in dem Mob zurückgelassen, so wie viele deutsche "Männer" und sogar die Kölner Polizisten!

Permalink
24.01.2016

Meiner Meinung nach können die degenerierten (west)deutschen Großstadtbewohner sich gar nicht mehr selber wehren. Wenn, dann können sie vielleicht noch über Whatts-App Hilfe rufen, das war´s dann aber! Traurig, aber wahr! In Ostdeutschland sieht´s noch ein bißchen anders aus. Dafür werden sie dann aber in die rechte Ecke gestellt.

Permalink
24.01.2016

Ausgerechnet die Rußlanddeutschen deren Ruf sicherlich nicht der beste ist.

Permalink
24.01.2016

Nun ja, die waren schon in Rußland eine Minderheit, vielleicht haben die feinere Antennen, was gesamtgesellschaftiliche Entwicklungen angeht...

Permalink
24.01.2016


Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es richtig lustig.

Die unintegrierbaren Rußlanddeutschen, mit denen wir uns jahrelang rumärgern mussten, also zumindest mit ihren jungen Männern, die gern zu viel tranken und dann noch aggressiver wurden.

Im Univiertel war schon mal der Wunsch laut geworden, eine Bürgerwehr aufzustellen.

Permalink
24.01.2016

"Die integrierbaren Rußlanddeutschen". Sehr interessante Aussage!!! Ist das Ihre private Meinung oder gibt es irgendwelche statistische Daten? Laut Statistik ist schon zweite Generation von Russlanddeutschen nicht unterscheidbar von einheimischen Deutschen nach Einkommen, Bildungsniveau etc.

Permalink
24.01.2016

Wenn dem so wäre, warum sind dann in den Apotheken im Univiertel nur russisch sprechende Angestellte? Die 2te Generation sollte doch dann wenigstens die Beipackzettel lesen können. Warum wohnen im Univiertel fast nur noch russisch sprechende Deutsche? Warum muss ein Supermarkt meterlange Regale mit Kyrillisch beschrifteter Ware vorrätig halten? Warum wird man in der Straßenbahn angepöbelt, wenn man auf einem Platz in Türnähe sitzt, den gerne ein russischsprechender Fahrgast für sich in Anspruch nehmen würde, obwohl die Straßenbahn halbleer ist. Ist das Integration?

Permalink
24.01.2016

Danke für Antwort.

Selbstverständlich müssen zwischen fast 5 Mio (Spät)Aussidler schlecht integrierbare Personen dabeisein. "Mittelwert" von Ausländer sieht gar nicht schlecht aus. Das ist offizielle Statistik. http://doku.iab.de/kurzber/2008/kb1708.pdf. Sie nehmen für Ihre Beispiele nur so genannte "Extremwerte". Gutintegrierte sind ununterscheidbar von Deutschen, sie sehen gleich aus, sprechen perfekt usw. Wenn es nicht bekannt wäre, würden Sie in Helena Fischer eine Aussiedlerin der ersten Generation erkennen?

Permalink
24.01.2016

trotzdem ist die Ghettobildung mit ca. 10.000 russisch sprechenden Deutschen am alten Flugplatz von Übel. Die Frage ist doch, warum wollen diese Menschen dies?

Permalink
24.01.2016

Weil es am Anfang leichter zur Eingewöhnung ist und wirtschaftliche Engpässe bei der Neugründung die Leute in weniger gut bewertete und damit preiswertere Stadtviertel drängt.

Permalink
24.01.2016

Irrtum das Univiertel war sehr hoch bewertet und die Mieten entsprechend. Das mit der Eingewöhnung wird doch konterkariert, wenn man im eroberten Viertel nur die Geburtssprache spricht. Fast alle Uniangehörigen sind daher aus dem Viertel weggezogen.

Permalink
24.01.2016

Selbstverständlich gibt es ein riesiger Unterschied zwischen zwei Kulturen. Die Hauptfrage ist doch, ob dieser Unterschied stabil ist oder doch mit der Zeit verschwindet. Wenn es um Osteuropäer darunter RD geht, ist es klar, sie werden integriert. In 20 Jahren muss es ganz anderes aussehen. Größte Welle von Aussiedler war am Ender 90er, relativ kurze Zeit. Wie viele Deutsche sollten Lechhausen oder Oberhausen in 60er wegen der Gastarbeiter verlassen?

Permalink
24.01.2016

Schon mal auf Mallorca gewesen? Da erleben Sie Ghettos mit tausenden Deutschen, die unter sich bleiben wollen und nur ihre Sprache sprechen. Übrigens schon seit 40 Jahren...

Permalink
24.01.2016

naja konkret rd dürfen ja kommen, indem wir uns zum deutschtum bekennen - das muss unverschämt vorkommen, wenn man dann russische hoheitszeichen trägt usw

Permalink
25.01.2016

Die Auswanderer bekommen auch keine Zuwendungen von der Spanischen Regierung. Wer dort nicht für sich selber sorgen kann, der geht freiwillig wieder in Merkels Sozialhängematte

Permalink
25.01.2016

ja, aber aus diesem Grund nur einmal. Ich investiere das Geld für solch einen "Urlaub" lieber in Schulbauten in Afrika.

Permalink
24.01.2016

sowohl ich selbst (seit 99 in a), als auch zahlreiche verwandte und bekannte sind mehrfach umgezogen - ob landsmänner/frauen im viertel leben spielte keinerlei rolle

diese wahrnehmung als ghetto war mir so gar nicht bewusst; dass ca. 10% aussiedler in augsburg leben, habe ich schon mal gehört (nicht sicher ob nur rd, oder alle dh inkl polen/rumänien)

Permalink
24.01.2016

Die unintegrierbaren Rußlanddeutschen, mit denen wir uns jahrelang rumärgern mussten, also zumindest mit ihren jungen Männern...


Das linke Spektrum tut diese Ausländer nicht so liebhaben, weil die oft die bösen Schwarzen wählen und nicht wie die "Nordafrikaner" helfen das Land in den Kontrollverlust stürzen.

Permalink
24.01.2016

„Die können sich nicht integrieren und akzeptieren hiesige Werte nicht, anders als wir“ sagte er. Die Anwesenden und die Organisatoren sprachen Russisch miteinander.


Ich wusste bisher gar nicht, dass russisch hier Landessprache ist. Tolle Integration, welche diese angeblich besseren Deutschen hier zeigen.

Permalink
24.01.2016

Noch ist es nicht verboten in Deutschland russisch zu sprechen...


Es hat halt jeder seine "Juden"; hier sind es halt mal die russische Muttersprachler, die auf Grund der gerade gewählten Sprache der Verunglimpfung zum Opfer fallen.

Permalink
25.01.2016

Wenn sie schon rusisch sprechen wollen warum sind sie nicht in Russland geblieben?? Was tun sie hier überhaupt?

Permalink
24.01.2016

Na Klasse selber profitieren und jetzt hetzen.Gerade viele Russlanddeutsche sind extrem Ausländerfeindlich , Homophob und haben mit " Demokratie " nichts am Hut.Wenn diese Personen Gruppe plötzlich meint Deutsche Werte verteidigen zu müssen dann muss man sich zu Recht fragen gehts noch ! Selber von Deutschen ständig rassistisch attackiert und auch nicht positiver wahr genommen wie die meisten anderen Ausländer . Danke nein wenn es Werte zu verteidigen gilt bitte nicht von diesen Herrschaften !

Permalink
24.01.2016

Ob sie das Recht haben deshalb zu demonstrieren, sei dahin gestellt. Über ihr Anliegen was sie demonstrieren haben sie sicher Recht. Deutschland hat die Spanier, Portugiesen, Italiener, Griechen, Mittelamerikaner, Russen und Exjugoslawen integriern können, aber bei den Moslems sind die wirklich Integrierten eine verschwindend geringe Minderheit und das wird sich auch mit den neuen Flüchtlingen nicht ändern. Wer das anders sieht, soll mal die Rosabrille abnehmen.

Permalink
25.01.2016

Türken sind doch auch Moslems oder? Die meisten davon sind gut integriert.

Jeder hat das Recht zu demonstrieren, sogar die Pegida usw.

Permalink
25.01.2016

Und auf die AfD-Plakatierer zu schiessen!

Permalink
Lesen Sie dazu auch
IMG_4562.jpg
Augsburg

Fliegende Kuh löst Feuerwehr-Einsatz am Bahnhof aus

ad__web+mobil@940x235.jpg

Webseite und App freischalten!

Zugang zu allen Inhalten, mtl. kündbar, 4 Jahre Abopreis-Garantie.
So attraktiv waren Heimatnachrichten noch nie!

Zum Web & Mobil Starterpaket