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Augsburg

30.03.2019

SPD will zehn Millionen Euro für den Nahverkehr

Nach München fließen Millionen, nach Nürnberg auch - nur Augsburg erhält kein Geld vom Freistaat für den Nahverkehr. Die SPD will das ändern.
Bild: S. Wyszengrad (Archiv)

Nach München fließen Millionen, nach Nürnberg auch - nur Augsburg erhält kein Geld vom Freistaat für den Nahverkehr. Die SPD will das ändern.

Der Augsburger Tarif- und Verkehrsverbund soll nach dem Willen der Landtags-SPD vom Freistaat künftig mit zehn Millionen Euro jährlich unterstützt werden. Das Geld würde die Möglichkeit für Nachbesserungen an dem umstrittenen Tarifwerk eröffnen.

Einen entsprechenden Antrag im Haushaltsausschuss hat der Augsburger Abgeordnete Harald Güller eingebracht. Er wird kommende Woche beraten. Es gehe um „eine nachhaltige und entscheidende Weichenstellung bei der unverzichtbaren und überfälligen Verkehrswende“, so die SPD. Zudem sei es ungerecht, wenn nur der Münchner Verkehrsverbund 35 Millionen Euro Zuschuss pro Jahr bekommt, um Härten der dortigen Tarifreform abzufedern. Auch für Nürnberg fordert die SPD 20 Millionen Euro jährlich.

Idee der Grünen ist gescheitert

Der Vorstoß der SPD ist vor ähnlichen Bemühungen von anderen Parteien zu sehen. Die Landtags-Grünen hatten kürzlich flächendeckend mehr Geld für den öffentlichen Nahverkehr beantragt, waren damit aber gescheitert. Die Augsburger CSU-Stadtratsfraktion kündigte vor Kurzem an, im AVV anzuregen, dass sich der Verbund um einen jährlichen Zuschuss beim Freistaat bemühen soll. Ziel sei, Verbesserungen an der Tarifreform umsetzen und finanzieren zu können. In der Vergangenheit hatte die für den Nahverkehr zuständige Wirtschaftsbürgermeisterin Eva Weber (CSU) die Tarifreform verteidigt. Ein Eckpunkt sei gewesen, dass die Tarifänderung, die mehr Abos zum Ziel hat, die Stadtwerke und die Landkreise nicht mehr Geld kosten dürfe. (skro)

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31.03.2019

>> Die Augsburger CSU-Stadtratsfraktion kündigte vor Kurzem an, im AVV anzuregen, dass sich der Verbund um einen jährlichen Zuschuss beim Freistaat bemühen soll. Ziel sei, Verbesserungen an der Tarifreform umsetzen und finanzieren zu können. <<

Man will Geld vom Freistaat, damit eine selbst lokal verbockte Tarifreform wieder gemildert wird?

Das ganz wird dann je nach politischer Richtung auch noch als Verkehrswende verkauft...

>> Es gehe um „eine nachhaltige und entscheidende Weichenstellung bei der unverzichtbaren und überfälligen Verkehrswende“, so die SPD. <<

Vielleicht sollte man vor der "überfälligen Verkehrswende" erst mal den überfälligen Hinterausgang für den Tramtunnel am Hauptbahnhof finden?

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