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Theater

26.04.2012

Schauspielerin mit Stimme

Schauspielerin mit Stimme: Lea Sophie Salfeld überzeugt in dem Beatles-Liederabend „Das weiße Album“ auch durch gesangliches Talent.
Bild: A.T. Schaefer

Lea Sophie Salfeld zeigt im „Weißen Album“, dass sie singen kann

Angst vor dem Singen? Nicht bei der Schauspielerin Lea Sophie Salfeld, auch wenn die 26-Jährige gerade erst ihr Bühnenleben beginnt. „Ich habe vor der Schauspielschule zwei Jahre lang Jazzgesang studiert“, sagt sie. „Da ist es nicht so schwer, das zu machen.“ „Das“ heißt für sie gerade, in dem Beatles-Liederabend „Das weiße Album“ auf der Bühne des Großen Hauses zu stehen.

Liederabende findet man an deutschen Bühnen gerade oft. Und man staunt mancherorts, auf welchem Niveau Schauspieler singen können. Fast möchte man meinen, dass musikalisches Talent heute von jedem jungen Schauspieler gefordert wird. Da aber widerspricht Salfeld. Sie glaubt, dass man auch dann eine Chance habe, wenn man nicht singen könne. „Es gibt so viele Stücke, wo überhaupt nicht gesungen werden muss.“

Das musikalische Talent ist kein Ausschlusskriterium

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Als Beispiel verweist sie auf ihre Otto-Falckenberg-Schule. Bei den Aufnahmeprüfungen sei die musikalische Qualifikation der Bewerber kein Thema gewesen, genommen wurde, wer schauspielerisch die Juroren überzeugte. Im Studium sei der Gesangsunterricht dann zwar wichtig gewesen, die Schauspielschüler seien durchgängig unterrichtet worden – anderswo gebe es weniger Gesangsunterricht–, aber ein Ausschlusskriterium sei das musikalische Talent nicht gewesen.

Salfeld gehört mit Sicherheit zu den Nachwuchskräften, die bedenkenlos mit Partien wie der im „Weißen Album“ betraut werden können. Auch die schwereren und heikleren Stellen meistert sie mit Bravour. Die Chorpartien, die sie singen müsse, hätten es in sich.

Ihr erstes Engagement ist Augsburg

Der Beatles-Liederabend ist die zweite Inszenierung, an der Salfeld nach dem „Goldenen Drachen“ in Augsburg mitwirkt. Einen großen Unterschied hat sie zwischen dem Schauspiel und dem Gesang für sich nicht ausmachen können. Die Rolle hier und das Singen dort könne man einfach nicht gut vergleichen, das sei Verschiedenes. Wiewohl ihr aufgefallen sei, dass sie sich beim Singen schutzloser vorkomme als beim reinen Schauspiel. „Man tritt ohne Rolle auf und ist mehr auf sich angewiesen als sonst.“

Das Schauspielstudium schließt Salfeld gerade ab, was an der Falckenberg-Schule noch aussteht, ist die Examensprüfung. Ihr erstes Engagement hat sie schon, in Augsburg. Sie wird noch für mindestens zwei weitere Jahre zu sehen sein. So bleiben also noch genug Gelegenheiten, sie in der einen oder anderen Rolle als Schauspielerin singen zu hören.

Nächste Termine „Das weiße Album“ ist am Samstag, 28. April, Samstag, 5.Mai, und Mittwoch, 9. Mai, jeweils um 19.30 Uhr im Großen Haus des Theaters Augsburg zu sehen.

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