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Augsburg-Stadt

25.06.2015

Schließung eines Altenheimes: Fehlt die Strategie?

Wenn das Jakobsstift schließt, müssen mehr als 70 pflegebedürftige Senioren umziehen. Foto: Silvio Wyszengrad

Der Stadtrat will am Donnerstag über die Schließung des Pflegeheimes im Jakobsstift abstimmen. Vorher gibt es grundsätzliche Kritik von der Opposition

Am Donnerstag stimmt der Stadtrat über die Schließung des städtischen Jakobsstifts ab. Noch ist nicht klar, ob darüber öffentlich diskutiert wird oder hinter verschlossenen Türen wie im Werkausschuss Altenhilfe.

Dort hatte nur ein Stadtrat sich gegen die Entscheidung gestellt, nämlich Alexander Süßmair (Die Linke), der die Ausschussgemeinschaft vertritt. Ihm fehlt wie Volker Schafitel (Freie Wähler) ein grundsätzliches Konzept für die städtischen Heime. „Es gibt immer nur Aktionen, um Brände zu löschen.“ So sei es auch mit dem Jakobsstift, das geschlossen werden soll, weil es schlecht belegt und unrentabel ist, und den gesetzlichen Vorgaben nicht mehr entspricht.

Imageschaden?

Süßmair und Schafitel befürchten einen erneuten Imageschaden für die Altenhilfe, wenn über 70 alte Menschen umziehen müssen. Schafitel: „Es wird viel Widerstand geben.“ Die beiden Mitglieder der Ausschussgemeinschaft fragen sich, warum es auch in diesem Fall heißt, die Stiftungen als Eigentümer könnten eine Renovierung nicht stemmen. Allein für das Jakobsstift bekämen sie 700000 Euro Jahresmiete. „Was passiert damit?“ (kru)

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