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Freizeitsport

13.06.2016

Schnelle Treppenläufer im Hotelturm

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Waren beim ersten Treppenlauf im Hotelturm dabei: Philipp Meyer, Thomas Pfeil, Michael Schalk, Elias Maier, Thomas Urben (von links) und Rebecca Rüttner vom Team Fachlehrer.

Das höchste Bauwerk der Stadt wurde für mehr als 100 Teilnehmer zum Schauplatz einer besonderen Leistung. Der Erstplatzierte brauchte keine drei Minuten

510 Stufen und 34 Stockwerke: Beim 1. Hardy’s Hotelturmlauf brauchten die mehr als 100 Läufer am Samstag eine gute Kondition. Um 12 Uhr startete der Lauf für die 115 Erwachsenen. Eine Stunde vorher wagten sich bereits ein Dutzend Kinder die Stufen hinauf. Der Augsburger Hotelturm ist mit 115 Metern das höchste Bauwerk in Augsburg und bayernweit eines der zehn höchsten Gebäude.

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Trotz der beachtlichen Höhe brauchte der schnellste Läufer, Martin Gemeinholzer, gerade einmal 2:42 Minuten für den Aufstieg bis zur Aussichtsplattform in der 34. Etage. Mit Philipp Meyer und Markus Woito (beide 2:54 Minuten) gelang zwei weiteren Läufern eine Zeit unter drei Minuten. Bei den Kindern konnte Quentin Lippert aus Augsburg den Hotelturm am schnellsten bezwingen. In drei Minuten und 44 Sekunden war er oben.

Neben dem sportlichen Ehrgeiz stand für die meisten Läufer jedoch der Spaß an einer ungewöhnlichen Herausforderung im Vordergrund: „Ich wollte erleben, wie es ist, das höchste Gebäude in Augsburg hoch zu laufen. Auch weil ich noch selbst erlebt habe, wie der Hotelturm damals gebaut wurde.“

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Die Gründe für die Teilnahme waren ohnehin vielfältig: „Ich laufe mit, weil ich eine Wette verloren habe“, erklärt etwa Anton Klippstein vom Team Buschels, während die Polizeiinspektion Augsburg-Süd dabei war, „um Flagge zu zeigen – auch gegenüber anderen Behörden, die hier ebenfalls anwesend sind“, so Stefan Hackl. Dies kann wohl auch als Anspielung auf die Freiwillige Feuerwehr verstanden werden, welche sich ein zusätzliches Erschwernis ausdachten und die 510 Stufen mit Atemschutzgerät und in voller Montur hinter sich brachten.

Der Weg nach oben war für alle Läufer eine ungewöhnliche Herausforderung, auf die man sich nur schwer vorbereiten kann. Besonders den läuferischen Rhythmus zu finden und die Leistung richtig zu dosieren fiel vielen schwer. Trotzdem brauchte kein Läufer mehr als sieben Minuten.

Die Sportler kamen dementsprechend erschöpft oben an, konnten jedoch zu Recht stolz auf sich sein und bekamen zur Belohnung eine herrliche Aussicht über die gesamte Stadt geboten. „Von so weit oben habe ich Augsburg noch nie gesehen. Das ist einfach cool“, sagte der acht Jahre alte David Länger. Außerdem gab es ganz oben Wasser und Obst für die Sportler, bevor es mit dem Fahrstuhl wieder nach unten ging.

Unten war eine Bühne aufgebaut, auf der es dann die Siegerehrung gab. Zum Abschluss des Tages konnten sich die Läufer bei der Afterparty in der Mamo Lounge und dem Yum Club entspannen. Wie es sich für erfolgreiche Sportler gehört, wurde vom Veranstalter eigens dafür der VIP-Bereich gebucht.

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augsburger-allgemeine.de/bilder

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