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07.03.2009

Schülerin (11) von Hund attackiert

Eine Augsburger Schulklasse ist bei einer Exkursion in dieser Woche von einem Hund attackiert worden. Bei dem Vorfall, der sich bereits am Montag ereignete, wurde ein elfjähriges Mädchen an der Hand verletzt. Die Halterin des Hundes weigerte sich nach der Attacke, ihre Personalien preiszugeben. Deshalb versucht die Polizei jetzt, die Identität der Frau herauszufinden.

Die sechste Klasse einer Augsburger Hauptschule war am Montag auf einer Kiesbank am Lech in der Nähe der Berliner Allee unterwegs. Plötzlich sprintete ein weißer Mischlingshund auf die Gruppe zu. Das Tier hatte sich nach Angaben der Polizei von seiner Besitzerin losgerissen. Das elfjährige Mädchen bekam dadurch offensichtlich große Angst und rannte davon. Der mittelgroße Hund nahm jedoch die Verfolgung auf und schnappte nach dem Kind. Dabei zog es sich leichte Verletzungen an der Hand zu. In Panik rannte das Mädchen in den Lech. Erst als sie im Wasser stand, so schildern es Augenzeugen, ließ das etwa 50 Zentimeter große Tier wieder von der Schülerin ab.

Die Hundehalterin zeigte offenbar nur wenig Rücksicht: Das Kind sei selbst schuld, wenn es davon laufe und nicht stehen bleibe, soll die Frau nach dem Vorfall gesagt haben. Ihr Hund habe schließlich nur spielen wollen. Ihren Namen und ihre Anschrift wollte sie nicht nennen. Statt dessen ging sie davon. Der Vater der Schülerin erstattete deshalb jetzt Anzeige. Die Hundehalterin soll zwischen 40 und 50 Jahre alt und etwa 1,60 bis 1,70 Meter groß sein. Sie hatte eine normale Statur, graublonde, gewellte Haare und trug einen Rucksack. Der Hund hatte kurzes, weißes bis cremefarbenes Fell. Hinweise nimmt die Polizei unter 08 21/323-27 11 entgegen.

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