Newsticker

Zahl der Corona-Infizierten in München sinkt unter kritischen Wert
  1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg)
  3. Schule: Bestand wird gesichert

25.06.2009

Schule: Bestand wird gesichert

Lechhausen (alon) - Bei der Sanierung von Schulgebäuden in Lechhausen geht es in erster Linie um eine Bestandsicherung. Das Geld für andere, größere Maßnahmen ist nach wie vor nicht vorhanden. Dies teilte Schulreferent Hermann Köhler auf der Veranstaltung "Schulentwicklung und Schulpolitik in Augsburg", zu der die CSU Lechhausen eingeladen hatte, mit. Schulleiter und Elternbeiräte der Schiller-, der Luitpold-, der Pankratius- und der in Hochzoll benachbarten Werner-von-Siemens-Schule waren der Einladung der CSU ins Gemeindehaus der Elisabethkirche gefolgt.

Die Luitpoldschule habe die verbindliche Zusage der Stadt Augsburg, dass die Mittagsbetreuung im Gebäude am Schlössle, wo sich die Stadtteilbibliothek befindet, untergebracht werden kann. Weiterhin werde in den Sommerferien die Laufbahn auf dem Sportplatz der Schillerschule saniert. Zugesagt sei ebenso die Sanierung des Daches und der Toiletten der Schillerschule, der Zeitpunkt stehe aber noch nicht fest.

Köhler gab zunächst einen Überblick über die Situation und die Prognosen zur Schülerzahlentwicklung in Augsburg. Die demografische Entwicklung zur überalterten Gesellschaft werde auch Augsburg beschäftigen.

Ehrgeiz in vernünftigen Bahnen

Schule: Bestand wird gesichert

Köhler betonte, er wolle an der Hauptschule festhalten und er appellierte an die Eltern, den berechtigten Ehrgeiz für die schulische Laufbahn der Kinder auf ein normales Maß zu rücken. Durch das vielschichtige Bildungssystem sei ein Studienabschluss auch über andere Wege als das Gymnasium zu erreichen.

"Bildung ist unser wichtigstes Gut", betonte Köhler. Und damit alle Schichten der Gesellschaft Zugang dazu bekommen können, bräuchte man viele Partner: die vorschulischen Einrichtungen, die Eltern, die Schulsozialarbeit und niedrigschwellige Einrichtungen wie etwa die Stadtteilmütter.

Er wünsche sich, dass die Ausbildung der Imame, die muslimische Kinder in Deutschland unterrichteten, nur noch in Deutschland und in deutscher Sprache stattfänden. "Das Weltbild, das in diesem Unterricht transportiert wird, muss zu unserem Leben hier passen", meinte Köhler.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren