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Personenschützer mit Corona infiziert: Heiko Maas in Quarantäne

25.06.2009

Schwieriger Zugang

Es gibt viele Integrationsprojekte, warum finden dann immer noch viele, dass es mit der Integration nicht klappt? Weil man manche nur schwer erreicht. Es gibt sprachliche und kulturelle Hürden, Misstrauen, Enttäuschung, Unwissenheit. Immer mehr gut integrierte Migranten engagieren sich daher, diese Hürden zu überwinden.

Es gibt viele Integrationsprojekte, warum finden dann immer noch viele, dass es mit der Integration nicht klappt? Weil man manche nur schwer erreicht. Es gibt sprachliche und kulturelle Hürden, Misstrauen, Enttäuschung, Unwissenheit. Immer mehr gut integrierte Migranten engagieren sich daher, diese Hürden zu überwinden.

Ein Beispiel sind die Stadtteilmütter, die Familien in ein Projekt des Kinderschutzbundes einbinden. Auch die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland geht diesen Weg, bezeichnenderweise ebenfalls mit dem Kinderschutzbund. Denn über die Sorge um die Kinder und deren Zukunft lässt sich am ehesten Zugang zu Eltern finden.

Wenn Migrantenorganisationen völlig eigene Hilfsstrukturen aufbauen, zeigt das guten Willen und weist auf das bisherige Versagen des Systems hin. Doch eine Art Parallelwelt der Integration wird auf lange Sicht keinem dienen. Denn was die Gesellschaft braucht, sind Menschen, die sich in beiden Kulturen bewegen und beiden etwas über die anderen erklären können. Nur so entstehen Brücken.

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