Landtagswahl

21.12.2018

Sechs Abgeordnete

Andreas Jäckel (links) und Johannes Hintersberger holten sich die Augsburger Direktmandate.
Bild: Silvio Wyszengrad

CSU liegt vorne, Grüne feiern

Es war 14. Oktober gegen 22.50 Uhr, als das Ergebnis der Landtagswahl in den beiden Augsburger Stimmkreisen offiziell feststand. Die CSU-Kandidaten Johannes Hintersberger, 64, und Andreas Jäckel, 53, gewannen ihre jeweiligen Stimmkreise. Hintersberger kam im Stimmkreis Augsburg-West auf 33,6 Prozent der Stimmen. Der CSU-Politiker, der seit 2003 im Landtag sitzt, verlor gegenüber der Wahl 2013 im persönlichen Ergebnis 9,1 Prozentpunkte. Im Osten setzte sich ebenfalls der CSU-Mann durch. Jäckel war erstmals angetreten. Er kam auf 30,8 Prozent.

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Der große Sieger in Augsburg an diesem Wahlabend waren jedoch die Grünen. Sie stellen nun ebenfalls zwei Abgeordnete aus Augsburg: Stephanie Schuhknecht und Cemal Bozoglu gehören dem Landtag jetzt an. Die Grünen-Landtagsabgeordnete Christine Kamm hatte auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Sie schied aus.

Nicht mehr im Landtag ist auch CSU-Mann Bernd Kränzle. Er hatte auf eine Direktkandidatur verzichtet. Über die Liste schaffte er den Sprung ins Maximilianeum dann aber nicht.

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Seinen Platz im Landtag verteidigt hat Harald Güller. Der SPD-Politiker zog über die Liste ein. Nicht geschafft hat es Margarete Heinrich, die im Stimmkreis Augsburg-Ost für die SPD angetreten war. Sie landete auf Platz 4 der schwäbischen Liste. Lediglich zwei SPD-Vertreter aus Schwaben kamen noch in den Landtag.

Neuling ist dagegen Markus Bayerbach. Der AfD-Mann schaffte als schwäbischer Spitzenkandidat seiner Partei den Einzug in den Landtag. (möh)

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