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Prozess in Augsburg

31.07.2019

Seit einem Jahr in U-Haft: Vater soll Tochter missbraucht haben

Vor dem Landgericht ist ein Familienvater aus Augsburg angeklagt, weil er seine Tochter missbraucht haben soll.
Bild: Jakob Stadler (Symbolbild)

Ein Vater aus Augsburg soll seine Tochter missbraucht haben, im Februar startete der Prozess. Die Vorwürfe sind gravierend. Der Prozess gegen ihn zieht sich.

Er soll seine Tochter mehrfach sexuell missbraucht haben, außerdem soll der Mann seine Frau geschlagen haben, mit der flachen Hand, mit der Faust, mit Haushaltsgegenständen. Teils soll er auch gegenüber seinen Kindern gewalttätig geworden sein. Seit Februar steht ein 43-jähriger Familienvater aus Augsburg vor dem Landgericht, juristisch geht es um sexuellen Missbrauch von Kindern, Körperverletzung, Nötigung. Angeklagt ist der Fall vor der zuständigen Jugendkammer des Landgerichtes unter Vorsitz des Richters Lenart Hoesch.

Angesetzt waren ursprünglich einmal drei Verhandlungstage. Damit wäre der Prozess nach Plan längst beendet gewesen, der Angeklagte verurteilt oder freigesprochen worden. Doch Gerichtsverfahren sind oft nur bedingt planbar, das Verfahren zieht sich ziemlich hin. Bereits der Prozessauftakt war durch Unterbrechungen geprägt, weil die Anwälte des Mannes offenbar zu spät übermittelt bekommen hatten, dass sich die Besetzung der Strafkammer des Augsburger Landgerichtes geändert hatte. Konkret ging es um einen Schöffen. Auf Antrag der Verteidigung wurde der Prozess daher vertagt. Seither hat das Verfahren keine großen Fortschritte gemacht.

Tochter missbraucht? Prozess in Augsburg startet neu

Zwischenzeitlich lief der zunächst als öffentlich vorhergesehene Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit, nun wurde er ausgesetzt und beginnt Ende August von Neuem. Der 43-Jährige sitzt nun seit einem Jahr in Untersuchungshaft, ob der Haftbefehl gegen den Mann aufrecht erhalten wird, entscheidet nun das Oberlandesgericht München.

Die Tochter, die der Mann missbraucht haben soll, war im angeklagten Zeitraum (2015 bis 2018) gerade einmal zwischen einem und drei Jahre alt. Im bisherigen Prozess hat der Familienvater bislang nach Informationen unserer Redaktion keine Angaben gemacht. Gegenüber der Polizei hatte der Mann den Kindesmissbrauch allerdings offenbar vehement bestritten. Vertreten wird der Angeklagte von den Anwälten Felix Dimpfl, Thorsten Junker und Michael Baitinger.

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