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Musik

28.05.2015

Sieben Städte in sieben Tagen

Benjamin Bernotat, Sebastian Grünwald, Eric Demharter, Carolin Rieger und Bernhard Magg (von links) sind die Rebels off the Jukebox. In Hamburg starteten sie eine Tour durch die Fußgängerzonen der Republik.
Bild: Julian Würzer

Augsburger Band tourt quer durch Deutschland, um ihr erstes Album zu vermarkten. Gespielt wird meistens in Fußgängerzonen. Am Samstag, 30. Mai, treten sie im Bob’s City auf

Sie haben kein Plattenvertrag und auch kein Management. Daher versucht die Augsburger Vinyl-Rock-Band Rebels of the Jukebox, ihre Musik selbst an den Mann zu bringen. Mit ihrem ersten Studioalbum im Gepäck tourt sie diese Woche quer durch Deutschland. Dabei geht es den fünf jungen Musikern nicht etwa um den großen Erfolg, sondern viel eher darum, ein Gefühl vom Leben auf Tour zu bekommen und um das Feedback der Leute auf der Straße. Die kreativen Köpfe der Band sind Carolin Rieger, 26, und Benjamin Bernotat, 27. Ihr gemeinsamer Traum ist es, irgendwann von ihrer Musik leben zu können. Deshalb reisen sie mit den Bandmitgliedern Eric Demharter, 27, Bernhard Magg, 27, und Sebastian Grünwald, 25, unter dem Motto „Sieben Städte in sieben Tagen“ durch Deutschland. Die Idee dazu hatte Bernotat. „Wir haben bisher immer nur kleinere Touren über ein Wochenende gemacht“, sagt er, „da unser erstes Album erschien, sollte das auch ein größerer Rahmen werden.“

Beginn ist in Hamburg. Von dort aus geht es über Bremen, Köln und Karlsruhe nach Augsburg. Finanziert wird die kleine Tour durch das Hutgeld, das die Band einspielt. Damit sie aber nicht vollkommen blank losfahren, haben sie vorab ein bisschen Geld durch Auftritte in München gesammelt. Rebels of the Jukebox füllen keine Konzerthallen, sondern stellen sich in die Fußgängerzonen.

„Das ist einfach die ehrlichste Art der Musik überhaupt. Wird ein Ton falsch gespielt, bekommt das jeder sofort mit“, sagt Rieger. Ebenso ehrlich seien die Reaktionen des Publikums. „Finden sie unsere Musik gut, dann bleiben sie stehen, bleibt niemand stehen, machst du irgendwas falsch“, sagt Bernotat. Bisher waren die Erfahrungen aber überwiegend positiv. Das Spielen auf der Straße ist allerdings auch anstrengend. „Es gibt keine Verstärker, deshalb müssen wir sehr laut spielen, damit die Leute uns hören“, erklärt Rieger. Das belastet dann auch ihre Stimmbänder. Deshalb macht die Band nicht nur Musik, sondern versucht in jeder Stadt ein Rahmenprogramm auf die Beine zu stellen. In Hamburg beispielsweise planen sie ein kurzes Intermezzo auf einem Schiff. In Bremen sind die Rebels of the Jukebox auf der Suche nach den Stadtmusikanten.

Das große Finale der kleinen Deutschlandtour findet am Samstag, 30. Mai, ab 20.30 Uhr im Bob’s City in der Maximilianstraße statt.

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