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Schulklos

12.06.2013

So hässlich sind Augsburgs Schulen – noch

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3 Bilder
Unschöne Bilder aus Augsburger Bildungsstätten. Von oben: der Keller in der Grundschule St. Anna, darunter Heizkörper in der Johann-Strauß-Grundschule Haunstetten, unten eine Toilette im Gymnasium St. Stephan.

Mit einem Sonderprogramm geht die Stadt wichtige Sanierungen in Augsburger Schulen an und ergreift auch Maßnahmen gegen stinkende Toiletten.

In den Toiletten des Gymnasiums Sankt Stephan bröckeln die Fliesen, im Keller der Grundschule Sankt Anna sind Abwasserrohre total verrostet, an Heizkörpern in der Johann-Strauß-Schule in Haunstetten bildet sich Schimmel: So sieht es aus in Augsburgs Schulen. Es ist die hässliche Seite des Bildungsstandorts. Die Stadt Augsburg will jetzt ganz schnell in acht Schulen dringend nötige Reparaturen und Sanierungen in den Toilettenanlagen angehen. 2,3 Millionen Euro sind dafür in einem Sondersanierungsprogramm vorgesehen.

Nachholbedarf bei Schultoiletten

Oberbürgermeister Kurt Gribl, Finanzreferent Hermann Weber und Bildungsreferent Hermann Köhler stellten die Einzelheiten gestern vor. Das Programm für die Schulen ist wesentlicher Bestandteil des ersten Nachtragshaushalts 2013, der jetzt noch vom Stadtrat verabschiedet werden muss. Dass die Stadtregierung bei den Schultoiletten extremen Nachholbedarf hat, ist kein Geheimnis. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Vorstöße und Unterschriftenaktionen verärgerter Eltern und Schüler. Die Stadt tue viel zu wenig für die Schulen, kritisierten sie. Gribl weiß um die Problematik: „Es gibt Schulen, an denen es stinkt.“ Das soll sich jetzt ändern.

Acht Schulen ausgewählt

Die acht Schulen, die bereits ab den Sommerferien auf Vordermann gebracht werden sollen, wurden von der Verwaltung ausgewählt. Es gab ein Ranking. Bildungsreferent Köhler unterstrich, dass es eine Vielzahl weiterer Schulen in einem vergleichbaren Zustand gebe. Daher müsse es das Ziel sein, in den kommenden Jahren ähnliche Programme aufzulegen.

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Die Betreuung der Arbeiten liegt bei der Augsburger Gesellschaft für Stadtentwicklung (AGS), einer Tochter der städtischen Wohnungsbaugesellschaft WBG. Deren Geschäftsführer Edgar Mathe sagt, dass die Ausschreibungen mehr oder weniger in der Schublade liegen. Es gab Vorgespräche mit heimischen Betrieben, um zu klären, ob auch entsprechende Aufträge zügig umgesetzt werden können. Das Sondersanierungsprogramm solle nicht daran scheitern, dass keine Handwerker zu finden seien, betonte Gribl.

Ausgewählt wurden: Elias-Holl-Grundschule, St.-Anna-Grundschule, Grundschule Inningen, Luitpold-Grundschule, Werner-von-Siemens-Schule, Johann-Strauß-Grundschule, Berufsschule IV, Gymnasium St. Stephan

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