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Augsburg-Stadt

28.04.2015

So heißen unsere Jüngsten

Sein Name ist Erik, am 1. Januar war er eines der Augsburger Neujahrsbabys im Josefinum.
Bild: Ruth Plössel

Wie nennen die Augsburger ihre Kinder? Jakob und Magdalena bei den Aufsteigern. Für manche Namen gibt es ein Verbot

Marie und Maximilian, so werden in sechs Jahren viele Kinder bei der Einschulung in Augsburg heißen. Denn im Jahr 2014 gab es keine Änderungen unter den vier beliebtesten Vornamen. Nach Marie sind Sophie, Maria und Anna die am häufigsten für Mädchen vergebenen Namen. Und auch bei den Buben gab es hinter Maximilian mit Alexander, Elias und Lukas keinerlei Veränderungen.

Unter den Top 10 der beliebtesten Vornamen in Augsburg gab es hingegen einige Änderung. So fielen Mia und Laura um einige Plätze, dafür konnten Julia und Magdalena unter die ersten zehn Plätze aufsteigen.

Bei den Buben mussten zugunsten von Jakob und Leon die Namen Luca und Samuel aus den Top 10 absteigen. Das Standesamt der Stadt Augsburg hat für die letzten Jahre eine Liste mit den 30 beliebtesten Vornamen erstellt. Im Jahr 2014 haben es im Vergleich zum Vorjahr die Namen Hanna/Hannah, Valentina und Sofia bei den Mädchen und bei den Buben lediglich Leopold auf diese Liste geschafft.

Ausgefallene Namen wollten im vergangenen Jahr die Augsburger Eltern ihren Kindern nicht geben. Und das ist auch gut so, sagt Jutta Jäck vom Standesamt. Dort ist sie für die Geburtsbeurkundung von Augsburger Kindern verantwortlich. „Die Eltern in Augsburg sind verantwortungsbewusst und wissen, dass ein außergewöhnlicher Name für das Kind Hänseleien bedeuten könnte.“ Falls die Eltern dies einmal aber nicht bedenken sollten, kann das Standesamt einen Namen auch verbieten. „Wir müssen das Wohl des Kindes immer an die erste Stelle vor die Namenswünsche der Eltern stellen. Da gibt es feste Regelungen bei der Namenswahl“, so Jäck. Nachnamen dürfen nicht als Vornamen verwendet werden und auch Namen von Gegenständen sind nicht zulässig. Für das Kind soll durch seinen Namen kein vorhersehbarer Nachteil entstehen.

Jäck kann sich aber nur an einen Fall erinnern, bei dem das Augsburger Standesamt Nein sagen musste. „Ein Paar wollte damals sein Kind Osama, nach dem Terroristen, benennen. Zum Wohl des Kindes verboten wir dies.“

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