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Bund und Länder beschränken Feiern in öffentlichen Räumen auf 50 Teilnehmer

28.03.2009

So klingt Japan

Wie klingt Japan? Diese Frage lässt sich auf der Augsburger Frühjahrsausstellung (afa) klären. Eine traditionelle Koto-Musikgruppe aus dem Land der aufgehenden Sonne übte gestern schon mal in der Halle 2. Die uralten Gesänge zur japanischen Zither und der Bambusflöte klingen fremd. Faszinierend fremd. Und sehr reizvoll. Heute ab 10 Uhr kann sich jeder ein Bild von Japan und den neuen Trends aus vielen verbraucherrelevanten Bereichen wie Bauen & Wohnen machen.

Bis tief in die Nacht hinein arbeiteten die über 730 Aussteller an ihren Ständen. Teppiche wurden verlegt und die letzten der vielen hundert Pflanzen in der Japan-Schau eingesetzt. Der wertvollste darunter ist ein rund 80 Jahre alter Riesenbonsai im Wert von 20 000 Euro. "Man muss sich auch mal was gönnen", sagt Heiko Könicke, Chef des Veranstalters AFAG.

Trotz Krisenzeiten präsentiert die AFAG die umfangreichste afa aller Zeiten. Über 730 Aussteller sind vertreten. Im Mittelpunkt der afa steht neben der Länderpräsentation die easy-living-Welt mit den beiden Partnern LEW und Stadtwerke. In der Schwabenhalle wird dabei mit weiteren 70 Partnern ein Messe-Event inszeniert, das die Besucher interaktiv einbezieht und das Information und Unterhaltung mischt, so Projektleiter Harald Grosse.

Die AFAG rechnet heuer mit über 90 000 Besuchern. 2008 waren es rund 95 000.

"Wichtiger als die Zahl ist die Qualität der Besucher und die Frage, ob die Aussteller gute Geschäfte machen werden", so Könicke. Davon geht man derzeit aus. Als zweiter Höhepunkt gilt am Freitag die Premiere der Heimtiermesse unter dem Dach der afa.

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