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Geschichte
22.05.2019

So könnte die Zukunft der Halle 116 aussehen

Hinter diesen Toren verbirgt sich die Halle 116.
Foto: Annette Zoepf

Eine Arbeitsgruppe soll ein Konzept für eine Interimsausstellung vorlegen. Was ansonsten geplant ist

Die „Halle 116“ in Pfersee war in der Zeit des Nationalsozialismus ein früheres Außenlager des Konzentrationslagers Dachau. Das Gebäude wurde nach Ende des Zweiten Weltkriegs von der US-Armee genutzt. Nun hat es die Stadt erworben. Die Halle 116 in der ehemaligen Sheridan-Kaserne soll zu einem „Erinnerungs- und Lernort“ entwickelt werden. Bis dahin ist es jedoch ein weiter Weg, da zuvor eine umfassende Sanierung notwendig ist.

Leerstehen soll die Halle jedoch nicht dauerhaft. Eine Interimsausstellung soll untergebracht werden. Die Idee dazu ist nicht neu. In der Sitzung des Kulturausschusses wurden Schritte eingeleitet, um das Projekt in Fahrt zu bringen. So wurden die Mitglieder einer Arbeitsgruppe benannt, die ein Konzept für die Interimsausstellung ausarbeiten soll. Eine Zusammenarbeit wird mit dem Augsburger Historiker und Nationalsozialismus-Experten Reinhold Forster (Gründer der Geschichtsagentur Augsburg) gesucht. Es geht um die Aufarbeitung von Schicksalen der ehemaligen Zwangsarbeiter, die im KZ-Außenlager Augsburg-Pfersee untergebracht werden.

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