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Augsburg

06.08.2018

So soll die Afa im Jahr 2019 aussehen

Die Frühjahrsausstellung Afa findet künftig im Winter statt.
Bild: Michael Hochgemuth

Neues Logo, neuer Termin, neuer Inhalt: Die Augsburger Frühjahrsausstellung Afa wird sich 2019 völlig neu präsentieren. Das erwarte die Besucher.

Der Schock über die  drastisch eingebrochenen Besucherzahlen bei der Afa im letzten Frühjahr saß bei den Messemachern tief. Mit 74 400 Besuchern kamen 13 000 weniger als im Jahr zuvor. Ein Ausschlag nach unten, wie er zuletzt Anfang der 2000er verbucht worden war. Darauf reagierte der Veranstalter Afag  schon kurz nach der Messe und kündigte deutliche Veränderungen an. Statt bisher im April findet die afa deshalb ab 2019 im Winter statt und wird erstmals von 30. Januar bis 3. Februar Besucher aufs Messegelände ziehen. Ein Hintergrund: So lassen sich Überschneidungen mit Dult und Plärrer vermeiden. Damit ist die Messe zudem von bisher neun auf jetzt fünf Tage verkürzt worden - auch auf Wunsch der Austeller.

Touristik und Garten auf der Afa verstärkt im Fokus

Beim Konzept wurden ebenfalls umfangreiche Neuerungen angekündigt. Den Gemischtwarenladen“ wie bisher will man nicht beibehalten sondern stattdessen „das Profil schärfen“. Klassische Frühjahrsthemen wie Radfahren, Klettern, Trendsportarten, Touristik und Garten sollen ebenfalls deutlich stärker in den Fokus rücken. Auch hier hofft die Afag, dass der neue Termin hilft - Urlaube und Gartenarbeiten lassen sich so rechtzeitig planen.

Wie das konkret aussehen wird, hat der Messeveranstalter Afag nun vorgestellt. Um den Wandel der Messe zu verdeutlichen, bekommt die Afa nicht nur ein neues Logo, sondern wird auch inhaltlich neu strukturiert. So wird es mehr Platz für Erlebnis- und Mitmachangebote geben und die dafür nötigen Flächen an anderer Stelle eingespart.  „Qualität geht vor Quantität“, sagt Messesprecher Winfried Forster und spricht damit an, dass künftig vermutlich weniger Aussteller auf der Afa vertreten sein werden; bei der Auswahl sollen mehr Betriebe aus der Region zum Zug kommen. Klassiker wie den Gemüsehobel oder den Fensterwischer wird es nach wie vor geben, aber von weniger Händlern angeboten an als bisher. Die Autoschau und das Spieleangebot „Games for Families“ sind dagegen ganz aus dem Konzept gestrichen worden und auch von Angeboten wie der Haustiermesse, die nur wenige Tage liefen, hat man sich verabschiedet. 

Trendthema Grillen auf der Freifläche der Afa

Herausgekommen ist so die angestrebte Fokussierung auf ausgewählte Themen. In Halle 1 präsentieren sich nach wie vor die Städte und Landkreise, in Halle 3 geht es rund um Bauen, Wohnen und Garten, die 4, ist für Reisen, Touristik und Mitmachangebote reserviert, in Halle 5 dreht sich alles rund um Nahrung, Genussmittel und Mode, in Halle 6 wird ein Kinderland integriert und die Freifläche bietet Platz für E-Mobility und das Trendthema Grillen. Die Halle 2 wird noch im Bau sein und nicht zur Verfügung stehen, die Halle 7 wird am Afa-Wochenende 2019 vom Kreativmarkt belegt. „Wir haben uns mit dem Veranstalter darauf geeinigt, dieses Angebot so in die Afa zu integrieren, dass die Besucher mit de Ticket für die Afa auch dieses Angebot nutzen können“, erzählt Forster. Er ist überzeugt, dass es ausreichend Neues zu entdecken geben wird, um den Besucher wieder für die Afa begeistern zu können.

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