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Augsburg

04.09.2019

So trauert die Augsburger Wirtschaft um Michael Grandel

Michael Grandel ist in der Nacht auf Montag unerwartet gestorben.
Bild: Silvio Wyszengrad (Archiv)

Der Chef der Kosmetikfirma Dr. Grandel ist unerwartet im Alter von 65 Jahren gestorben. In der Wirtschaftswelt wird er nun für sein Lebenswerk gewürdigt.

Michael Grandel, Chef der Augsburger Kosmetikfirma Dr. Grandel, ist in der Nacht auf Montag nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. Der 65-Jährige wird nun von vielen Seiten als herausragende Unternehmerpersönlichkeit gewürdigt. Sein Unternehmen lud noch am Dienstag ein Video auf seiner Facebook-Seite hoch, das in schwarz-weißen Bildern an Grandel erinnert. "Tief betroffen", heißt es dort, "betrauern wir den unerwarteten Tod unseres Chefs Michael Grandel, der plötzlich und viel zu früh von uns gegangen ist".

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Auch die Industrie- und Handelskammer Schwaben trauert um ihren Vizepräsidenten. Über vier Jahrzehnte hinweg habe Michael Grandel "auf einzigartige Art und Weise sein Unternehmen sowie den Kultur-, Sport-, Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Bayerisch-Schwaben geprägt", heißt es von der Wirtschaftskammer. Die IHK würdigte, dass es dem Unternehmer "mit großem Mut, persönlicher Haltung und unternehmerischer Veränderungsbereitschaft" gelungen sei, "sein Kosmetikunternehmen mit Sitz in der historischen Augsburger Pfladermühle weltweit zu positionieren".

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Michael Grandel setzte sich für die Augsburger Wirtschaft ein

Der Unternehmer war seit vielen Jahren in verschiedenen Gremien der IHK aktiv, seit 2016 gehörte er dem Präsidium an. IHK-Präsident Andreas Kopton betonte: „Michael Grandel lebte die Verantwortung für sein Familienunternehmen, seinen Wirtschaftsstandort und die freiheitlich-demokratische Gesellschaft vor. Über Jahrzehnte hinweg ist er zum Vorbild für Viele geworden, auch außerhalb der Unternehmerschaft. Dieses Vorbild lebt weiter, überall dort, wo Michael Grandel seine tiefen Spuren hinterlassen hat.“

Die Hochschule Augsburg zeigte sich ebenfalls betroffen über den unerwarteten Tod von Michael Grandel, der Ehrensenator der Hochschule und ehemaliger Vorsitzender des Hochschulrats war. Grandel habe sich sehr für die für die Belange der Hochschule eingesetzt und stets talentierte Studenten gefördert. "Sein persönlicher Einsatz, zum Beispiel für das Programm der Deutschlandstipendien, war vorbildhaft und hat nicht nur die Hochschule Augsburg unterstützt, sondern ganz konkret talentierten Studierenden zu einer Förderung verholfen", heißt es von der Einrichtung. "Die Hochschule Augsburg ist dem sehr engagierten Freund und Förderer äußerst dankbar für seinen großartigen Einsatz." (schsa)

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