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Augsburg

19.10.2019

Sommer am Kiez findet auch 2020 statt

Die Musik steht bei Sommer am Kiez 2020 im Vordergrund.
Bild: Annette Zoepf

Plus Nächstes Jahr soll es eine Neuauflage vom "Sommer am Kiez" geben. Organisator Stefan "Bob" Meitinger will sich dann wieder mehr auf die Musik konzentrieren.

Einige Wochen lang hat Gastronom Stefan Meitinger, den alle nur Bob nennen, mit sich gerungen. Soll es 2020 zu einer Neuauflage von Sommer am Kiez kommen oder etwa nicht? Die Entscheidung ist gefallen: Auch im kommenden Jahr wird es wieder Konzerte auf dem Helmut-Haller-Platz geben. Sie standen eigentlich auch nicht zur Debatte, sagt der Veranstalter. Denn auch in diesem Jahr hätten die Besucher, sein Team und er das musikalische Programm genossen. Allerdings gab es keinen krönenden Abschluss.

Als das Konzertprogramm bereits beendet war, sollte Mitte August das diesjährige Sommer-am-Kiez-Festival mit einem Streetfoodmarkt langsam ausklingen. „Wahrscheinlich haben wir es einfach zu wenig beworben“, stellt Bob Meitinger fest. So kam kaum Publikum, ein Teil der Anbieter reiste frühzeitig ab, so dass ein Öffnungstag des Marktes komplett abgesagt wurde. Das hatte Bob Meitinger geärgert. Doch das ist vorbei. Der Gastronom blickt nun in die Zukunft.

Von Mitte Juli bis Mitte August sollen die Open-Air-Konzerte am Oberhauser Bahnhof jeweils freitags und samstags stattfinden. „Das hat sich bewährt“, sagt Alexander Epp, der sich gemeinsam mit Stefan Meitinger um das Programm kümmert. Langsam habe man sich vor allem im Bereich Punk deutschlandweit einen Namen gemacht. Mit der Auslastung ihrer Konzerte waren sie in diesem Jahr zufrieden. „Vor allem unsere Top-Acts sind sehr gut gelaufen. Da sind die Zuschauer auch bereit, Geld zu zahlen“, sagt Bob Meitinger.

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34 Bilder
Das Finale des "Sommer am Kiez" in Bildern
Bild: Peter Fastl

Im kommenden Jahr würden die Organisatoren deshalb auch gerne mehr bekannte Bands und Künstler anbieten. Nur sei das gar nicht so einfach. „Da macht sich die Nähe zu München bemerkbar. Wenn jemand dort in der ersten Hälfte des Jahres bereits aufgetreten ist, brauchen wir ihn gar nicht zu buchen“, erklärt Meitinger. Auf der anderen Seite würden auch viele Festivals auf ihren Gebietsschutz bestehen. „Wenn beispielsweise eine Band bei Rock im Park auftritt, darf sie das dann kurze Zeit später nicht in Augsburg“, erklärt Alexander Epp. Das mache die Auswahl nicht gerade einfach, aber bereits in wenigen Wochen wollen die Organisatoren die ersten Bands präsentieren. Epp: „Wir sind nun schon seit einigen Jahren dabei und kennen die Booker in der Szene.“

Sommer am Kiez: Budget liegt bei 300.000 Euro

Das kleine Fest, das einmal dazu da war, den Oberhauser Helmut-Haller-Platz zu beleben und dem ramponierten Image ein Stadtteilfest entgegenzusetzen, hat sich schön entwickelt. 300.000 Euro hat Meitinger dieses Jahr investiert. Im kommenden Jahr soll es auch wieder einen Flohmarkt geben – ein Streetfoodmarkt ist nicht geplant.

Lesen Sie auch: Wie aus Stefan Meitinger Augsburgs Kult-Gastronom "Bob" wurde

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