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Augsburg

27.08.2018

Sorge ums Gögginger Kurhaus

Das Nachbargrundstück des Kurhauses soll bebaut werden. Dies macht manchen Bürgern Sorgen...
Bild: Silvio Wyszengrad

Eine Initiative fordert die Stadt zum Kauf des Nachbarareals auf. Steht die Zukunft des Betriebs infrage?

Eine Initiative, die von der Gögginger und Bergheimer SPD sowie der Arbeitsgemeinschaft der Gögginger Vereine getragen wird, fürchtet um die Zukunft des Gögginger Kurhauses. Hintergrund ist, dass der Eigentümer eines Nachbargrundstücks offenbar überlegt, dort Wohnungen bauen zu lassen. Auf dem Areal steht der ehemalige Hessing-Gutshof, der zuletzt als Färberei genutzt wurde und direkt ans Kurhaus angrenzt.

In einer Resolution an die Stadt fordert der Initiativkreis, dass die Stadt das Grundstück kauft. Man befürchte erhebliche Konflikte zwischen einer Wohnnutzung und dem Theaterbetrieb im Kurhaus. Auch Aktivitäten im Garten des Kurhauses könnten zum Problem werden. In einer Resolution, die vom Vereins-Arge-Vorsitzenden Herbert Götz, Heinz Münzenrieder (AWO), den SPD-Stadträten Florian Freund, Willi Leichtle und Jutta Fiener sowie dem Bergheimer SPD-Chef Robert Kratzsch unterzeichnet ist, wird ins Spiel gebracht, dass die Stadt auf dem Areal ein Bürgerbüro einrichten könnte. Die Stadt hat seit Jahren derartige Überlegungen, zuletzt wurden sie aber auf die Möglichkeit eines SB-Terminals, an dem Bürger Behördenangelegenheiten erledigen können, abgespeckt. Aus Sicht des Initiativkreises könne die Stadt durch einen Grundstückskauf auch den Zugang zu dem Denkmal neu konzipieren. Bisher liege das Tor am Klausenberg etwas versteckt. (skro)

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