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Spekulationen um das Augsburger Fujitsu-Werk helfen nicht

Kommentar Von Andrea Wenzel
14.01.2019

Die Mitarbeiter des Computerherstellers Fujitsu hängen in der Luft. Das Augsburger Werk soll bis 2020 geschlossen werden. Wie die Verhandlungen ausgehen, ist völlig offen.

Nichts genaues weiß man nicht. Diese Redensart kennt jeder – und sie trifft im Fall Fujitsu den Nagel auf den Kopf. Die Verhandlungen zu Interessensausgleich und Sozialplan haben nämlich noch gar nicht begonnen, das Ergebnis ist entsprechend völlig offen.

Insidern zufolge gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie man zumindest einige der Mitarbeiter weiter beschäftigen könnte. Die Zahl derer, denen das helfen könnte schwankt in den einzelnen Aussagen zwischen 150 und 500. Im Bereich Forschung und Entwicklung sind derzeit rund 500 Personen beschäftigt und diese Sparte, so heißt es, habe wohl noch die besten Chancen, in Augsburg zu bleiben. Experten sehen hier auch eine Mögliche Verzahnung mit dem Innovationspark, wo die Entwicklung neuer Produkte im Fokus steht.

Für manche Mitarbeiter ist die Fujitsu-Hängepartie nur schwer zu ertragen

Ob diese Ideen aber jemals umgesetzt werden und welche Angebote möglicherweise noch aus Japan folgen, ist nach heutigen Stand aber unklar. Für die Mitarbeiter bedeutet dies eine unangenehme Hängepartie, die für manche nur schwer zu ertragen ist.

Immerhin steht jetzt der, wenn auch unverbindliche, Termin des 31. März im Raum. Bis dahin soll ein Ergebnis vorliegen. Und bis dahin ist den Mitarbeitern mit Unterstützung seitens der Arbeitnehmervertreter, der Augsburger Allianz für Arbeit und anderen Institutionen auch mehr geholfen, als mit weiteren Spekulationen über eine mögliche Zukunft des Fujitsu-Standortes Augsburg. Denn kaum etwas ist in einer solchen Situation schlimmer, als ständig neue Hoffnungen aufzubauen, die am Ende womöglich doch zerstört werden.

Lesen Sie hier den Artikel: Fujitsu: Der Kampf um den Erhalt des Augsburger Werks geht weiter

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