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Konzert

14.01.2015

Spendable Musiker

Das Friedberger Kammerorchester besteht seit 32 Jahren. Hier ist es bei einem Auftritt in der Stadtpfarrkirche St. Jakob in Friedberg zu sehen.
Bild: Behrbohm

Das Friedberger Kammerorchester hat mehr als 100000 Euro für gute Zwecke eingespielt. Der nächste Benefizauftritt steht an

Schon eine gefühlte Ewigkeit gibt es das Friedberger Kammerorchester. Um genau zu sein: Gereon Trier hat es vor 32 Jahren gegründet. Profis und Laien hat er eingeladen und noch heute finden im Orchester professionelle Musiker und Hobby-Musiker zusammen. „Das hat die ganze Zeit über prima funktioniert“, sagt Trier.

Immer wieder trat das Kammerorchester für gute Zwecke auf. Im Lauf der Jahrzehnte kam so eine Summe von mehr als 102000 Euro zusammen. Der Erlös des ersten Konzerts ging an die Indien-Mission, wie Trier erzählt. Es folgten Benefizauftritte für die Wiederherstellung des Goldenen Saals in Augsburg, den Erhalt der Synagoge in Augsburg, das Caritas-Babyhospital in Bethlehem und die Kartei der Not, das Leserhilfswerk unserer Zeitung.

Gespielt wurde in den drei Jahrzehnten in unterschiedlichen Besetzungen, vom Flöten-Duett, über kammermusikalische Ensembles bis hin zum großen Apparat, etwa beim „Elias“-Oratorium gemeinsam mit drei Chören und dem Kammerorchester aus Bobingen.

Als Nächstes steht ein Auftritt im Rokokosaal der Regierung von Schwaben an. Am Dienstag, 20. Januar, um 19.30 Uhr tritt das Friedberger Kammerorchester mit einem Quintett dort auf – ein Benefizkonzert zugunsten der Wiederherstellung des dritten Fürstenzimmers im Augsburger Rathaus. „Kammermusik mit Pfiff aus drei Jahrhunderten“ kündigt das Programm an. Es spielen Jutta Winter, Martina Kramer und Gereon Trier (Flöte), Antje Pfeifer (Gambe) und Heinz Dannenbauer (Cembalo). (rim)

gibt es im Musikhaus Böhm & Sohn, in der Tourist-Information am Rathaus und bei der Theatergemeinde.

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