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08.11.2008

Sportlerehrung auf dem Prüfstand

Traditionell war der erste Donnerstag im Dezember der Termin für die feierliche Sportlerehrung der Stadt Augsburg im Goldenen Saal des Rathauses. Doch auf Vorschlag der städtischen Sportverwaltung wurde der Festakt jetzt erstmals auf das nächste Jahr verlegt - auf den 29. Januar 2009. Dies sei notwendig geworden, um die Termine in der Vorweihnachtszeit zu entzerren und sportliche Leistungen aus dem Dezember noch in die Wertung einzubringen, begründet Sportamtsleiter Robert Zenner diese zeitliche Änderung.

Wenn es nach ihm und vielen anderen regelmäßigen Gästen der Sportlerehrung geht, sollen noch weitere Änderungen hinzukommen. "Von vielen wurde die Ehrung in ihrer jetzigen Form als sehr langwierig empfunden", sagt Zenner. Neue Konzepte diskutierte er bereits im Sportbeirat, dem beratenden Gremium aus Vereins- und Verbandsvertretern. Auch hier empfanden Beiratsmitglieder die Verteilung der Urkunden, die sich schon mal über eine Stunde hinziehen kann, als "zu statisch". Mit großer Mehrheit abgelehnt wurde allerdings der Vorschlag, für die Jugendsportler eine eigene Ehrung durchzuführen. "Wir müssen am Konzept der Veranstaltung arbeiten, dürfen aber die Jugend auf keinen Fall abtrennen", betonte Dr. Stefan Kolbinger, stellvertretender Sportbeiratsvorsitzender, "gerade für viele Jugendliche ist es eine Ehre und ein besonderer Moment, gemeinsam mit einem Olympiasieger oder einem Weltmeister ausgezeichnet zu werden".

Auf Zustimmung stieß dagegen der Vorschlag von Sportamtsleiter Robert Zenner, die Sportlerehrung, für die bisher jährlich etwa 14 000 Euro bereit gestellt werden, künftig mit multimedialen Elementen aufzupeppen, wie etwa einer Livekamera, Videoeinspielungen oder Power-Point-Präsentationen.

Konzeptionelle Hilfe möchte sich Robert Zenner gerne vom künstlerischen Zweig der Fachhochschule Augsburg holen. Nachdem der Sportbeirat zugestimmt hat, will Zenner FH-Präsident Professor Hans-Eberhard Schurk mit einigen Studenten für die Ehrung am 29. Januar einladen, um sie für eine künftige Zusammenarbeit zu gewinnen. Sie könnten sich die Ehrung in ihrer bestehenden Form ansehen und danach Verbesserungen ausarbeiten. "Auch hier könnten Sport und Kultur mehr zusammenwachsen", greift Zenner die gern geäußerten Worte von Sport und Kulturreferent Peter Grab auf.

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