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Augsburg

20.01.2021

Stadt will verfallenden Nymphenbrunnen in ein Blumenbeet umwandeln

Pfützen im Bassin, Wildwuchs am Beckenrand: So präsentiert sich der Nymphenbrunnen in der Augsburger Langenmantelstraße seit einigen Jahren.
Foto: Silvio Wyszengrad (Archivfoto)

Plus Eine Sanierung des seit Jahren verfallenden Brunnens in Augsburg würde Bäume gefährden. Nun soll ein "ökologisches Kleinod" entstehen.

Der seit Jahren verfallende Nymphenbrunnen vor dem ehemaligen Fernmeldeamt in der Langenmantelstraße soll in absehbarer Zeit in ein großes Blumenbeet umgewandelt werden. Diese Überlegung hat Baureferent Gerd Merkle (CSU) jetzt präsentiert. Die Stadt hatte zuletzt darüber nachgedacht, den Brunnen mit dem großflächigen Bassin zu sanieren, die Maßnahme aber immer wieder geschoben.

Technik am Augsburger Nymphenbrunnen muss ausgetauscht werden

Allerdings, so Merkle, sei inzwischen klar, dass dafür die Leitungstechnik ausgetauscht werden müsse, die außerhalb des Brunnenbeckens liegt. "Ein Auswechseln der Leitungen hätte zur Folge, dass wir in das Wurzelwerk der alten Bestandsbäume eingreifen müssten, was erhebliche negative Auswirkungen auf die alten Bäume hätte", so Merkle.

Zudem sei der Betrieb des Brunnens unter dem Blätterdach der 80 Jahre alten Kastanien in der Grünanlage kaum möglich, weil herabfallendes Laub die Pumpentechnik schädige. Eine Auslichtung der Baumkronen aus diesem Grund komme aber nicht infrage.

Der Nymphenbrunnen in der Langenmatelstraße ist nicht viel mehr als eine Pfütze. Für die Restaurierung von Figur und Brunnenbecken fehlt der Stadt das Geld.
Foto: Silvio Wyszengrad (Archivfoto)

Die Planungen des Baureferats sehen nun vor, die Bronzefiguren und die Natursteinelemente des 1928 erbauten Brunnens zu sanieren. Danach soll der Boden des Brunnenbeckens mit Öffnungen versehen werden, um eine Drainage zu ermöglichen, und das Becken mit Pflanzerde aufgefüllt werden. Gedacht sei an ein großes Pflanzbecken mit blühenden Blumen, um ein "ökologisches Kleinod" zu schaffen. Man sei in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde.

Konkretere Planungen für Nymphenbrunnen soll es bis zum Herbst geben

Zu den Kosten macht Merkle zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben. Man befinde sich noch in der Planungsphase, so das Baureferat. Voraussichtlich im Herbst will die Stadt weiter sein. Die Finanzierung soll über den Prinz-Fonds laufen, sodass dafür kein Geld im knappen Haushalt locker gemacht werden muss.

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