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Stadtwald-Programm: Der Erfolg hat mehrere Mütter und Väter

Kommentar Von Eva Maria Knab
21.01.2020

Die dringend nötigen ökologischen Verbesserungen für die Augsburger Stadtwaldbäche können starten. Warum der Erfolg nicht an einer Person hängt.


In Wahlkampfzeiten gibt es viele gute Nachrichten für Augsburg. Eine davon ist, dass ein wertvolles und zentrales Stück Natur in Augsburg endlich Hilfe bekommt: der Stadtwald mit seinen vielen kleinen Bächen. Dank Fördermitteln aus Europa und Bayern kann die Stadt nun Lebensräume für viele selten gewordene Tier- und Pflanzenarten in dem wichtigen Naturschutzgebiet ökologisch aufwerten. Und sie kann nun auch endlich Hausaufgaben erfüllen, die von der EU vor Jahren gegeben wurden.

Handlungsbedarf wegen Vorschriften der EU

Die Wasserrahmenrichtlinie schreibt den Mitgliedsstaaten vor, dass sie ihre Gewässer bis 2027 in einen ökologisch guten Zustand bringen müssen. Da hapert es noch in den Stadtwaldbächen. Beim ersten Anlauf, Fördergelder der EU zu bekommen, hatte die Stadt im vergangenen Sommer noch keinen Erfolg. Nun hat es geklappt. Schön! Deshalb der Hinweis an dieser Stelle, dass der Erfolg mehrere Mütter und Väter hat. Umweltschützer haben die Maßnahmen, die jetzt umgesetzt werden sollen, seit Langem eingefordert. Neben der federführenden städtischen Forstverwaltung hat der Landschaftspflegeverband maßgeblich am Konzept mit gearbeitet. Erstere wird von CSU-Referentin Eva Weber geführt, bei letzterem ist Grünen-Referent Reiner Erben Vorsitzender.

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